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Die Modulare Berufseinführung schafft neue Einstiegsmöglichkeiten in die Seelsorge

Im Rahmen des Handlungsfeldes Seelsorge als Grundhaltung und Beruf wurde in den letzten Jahren intensiv gearbeitet. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Herausforderung, Einstiegsszenarien für den Seelsorgeberuf zu erarbeiten.

Ziel ist es, den Einstieg in den Seelsorge-Beruf attraktiver zu gestalten, eine qualitätsvolle Seelsorge zu sichern sowie die Vergleichbarkeit und die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Seelsorgefeldern zu verbessern.
Mehr Menschen sollen auf die Berufung Seelsorger:in aufmerksam werden und nach einem auf ihre vorhandenen bzw. noch zu erwerbenden Kompetenzen zugeschnittenen, berufsbegleitenden Qualifizierungsweg dauerhaft in der Diözese Linz in den verschiedenen Seelsorgefeldern tätig sein.

 

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Silke Mayer, Jugendbeauftragte im Dekanat Enns-Lorch, gestaltet die Nacht der 1.000 Lichter in der Basilika Enns-St. Laurenz.

Lost? – Jugendliche im Hier und Jetzt der Kirche

„Jugendliche sind unsere Zukunft.“ – Nein, ihnen muss bereits im Hier und Jetzt Raum in der Kirche zustehen! Deshalb gibt es in der Diözese Linz mehrere kirchliche Jugendzentren, Pläne für ein diözesanes Jugend-Begegnungshaus und fixe Stellen für Beauftragte für Jugendpastoral in allen (designierten) Pfarren. Für 59 Jugendseelsorger:innen gehört zum Arbeitsalltag, nicht bloß über die jungen Leute zu reden, sondern mit ihnen: Was interessiert sie? Was brauchen sie? Und hat Kirche etwas mit ihrem Leben zu tun?

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Wir mischen mit – Jeder Strich, jede Linie, die du zeichnest, zählt!

Mitarbeiter:innen-Treffen 2026

Unter dem Titel „Wir mischen mit“ fand das heurige Mitarbeiter:innentreffen im Bildungshaus Schloss Puchberg mit rund 220 Mitarbeiter:innen statt. Schon die musikalische Einstimmung durch Jenny Gassner und Anna Schablinger sorgte für einen schwungvollen und stimmungsvollen Auftakt, der den gesamten Nachmittag spürbar prägte: Die Atmosphäre war offen, lebendig und von großer Wertschätzung getragen.

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Normalfall Quereinstieg

Wie die modulare Berufseinführung den Weg in die Seelsorge für Menschen mit Berufs- und Lebenserfahrung ebnet

Mit dem Jahr 1940 lässt sich wenig Positives verbinden: Der Zweite Weltkrieg tobte; Wissenschaftler forschten an einer neuartigen Waffe namens Atombombe; der antisemitische Propagandafilm „Jud Süß“ wurde uraufgeführt. Was tun in dieser Zeit von Schrecken und Terror?

In Wien entschloss man sich zu einem kleinen Lichtblick: 1940 wurde das „Theologische Laienjahr“ aus der Taufe gehoben. Mit dem Angebot einer systematisch-theologischen Einführung in den christlichen Glauben erreichte man so viele Interessierte, dass die Angebote mit den Jahren erweitert und ausdifferenziert wurden. „Die Kurse mit zehn Studienwochenenden ziehen am meisten Interessierte an“, berichtet Erhard Lesacher, der die Theologischen Kurse seit einem Vierteljahrhundert leitet. „Im Herbst 2026 starten z.B. Kurse in Salzburg und St. Pölten, im Herbst 2027 in Wels.“ Alternativ kann man mit einem höheren Selbststudium-Anteil den Kurstyp mit zwei Studienwochen während der Sommermonate wählen. Beide Kurse dauern 2,5 Jahre und umfassen zwölf Fächer. Seit 2021 gibt es zudem die Möglichkeit, den Kurs online zu absolvieren (2 Jahre, 3 h pro Woche). „Am beliebtesten bleibt aber der Fernkurs mit Studienwochenenden“, resümiert Erhard Lesacher. „Da haben wir die höchste Abschlussrate.“

 

 

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Pilgerstäbe für eine Kirche im Aufbruch

Ein Kunstprojekt als starkes Zeichen gelebter Verbundenheit: Aus Hölzern bedeutender Orte – von Rom über Jerusalem bis in die Region entstehen Pilgerstäbe, die den Weg der heiligen Junia nachzeichnen und Gemeinschaft sichtbar machen. Jeder Stab erzählt von Aufbruch, Glaube und einer Kirche, die sich gemeinsam auf den Weg macht.

Die Pionierpfarre St. Junia zeigt, wie Veränderung gelingen kann, mit Beteiligung, Kreativität und einem klaren Fokus auf die Menschen vor Ort.

https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-03/oesterreich-bistum-linz-kunst-reform-pilger-junia-pfarre-gurtner.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE

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VON DER SORGE- ZUR SEELSORGEARBEIT

In der Seelsorgearbeit steckt sie bereits drin: die Sorgearbeit. Sorgen umfasst in der deutschen Sprache ein breites Spektrum an Tätigkeiten: Wir versorgen Kinder, wir umsorgen Kranke, wir besorgen, was unsere Lieben zum Leben brauchen, wir machen uns Sorgen um ihr Wohlergehen. Es mag daher nicht überraschen, dass einige Seelsorgerinnen der Diözese Linz lange in sorgenden, pflegenden Berufen tätig waren. Wieso haben sie sich dem kirchlichen Dienst zugewendet? Wie gelang ihnen die berufliche Neuorientierung in der Mitte des Berufslebens? Und wo schimmert die erfahrene Sorgearbeiterin auch heute noch durch?

 

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V. l.: Pfarrer P. Franz Ackerl, Pastoralvorst?ndin Maria Pesendorfer, Bischof Manfred Scheuer und Verwaltungsvorstand Markus Johannes Hager

„Bon camino!“ für den gemeinsamen Weg der Pfarre Almtal

Das Wetter hat es den Leuten nicht leicht gemacht: Bis zur Nasenspitze musste man sich einpacken, um die Amtseinführung des Pfarrvorstands der neuen Pfarre Almtal in der Pfarrkirche in Pettenbach mitzufeiern, die dem Hl. Benedikt von Nursia geweiht ist. Doch trotz Schneegestöbers und glatten Straßen waren die Bänke gut gefüllt und die anschließende Agape vermochte den letzten Rest winterlicher Kälte aus der Festgemeinde zu vertreiben. Als Dekanat Pettenbach startete man zusammen mit den anderen Dekanaten der 4. Runde vor zwei Jahren in den Umstellungsprozess, mit 1. Jänner 2026 erfolgte die kirchenrechtliche Gründung der Pfarre Almtal und mit der Amtseinführung des Pfarrvorstands am 10. Jänner 2026 startete die nächste Etappe ihres gemeinsamen Weges. Elf Pfarrgemeinden mit circa 20.000 Gläubigen umfasst die Pfarre Almtal. Sie ist stark vom Stift Kremsmünster geprägt, da alle Pfarrgemeinden inkorporiert sind, weshalb auch Abt P. Bernhard Eckerstorfer die Amtseinführung mitfeierte.

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