Wie Verbundenheit in „Corona-Zeiten“ in einem Jugendzentrum ausschauen kann, dieser Frage musste sich, wie viele andere auch, das Team des Jugendzentrums Gewölbe, stellen. Herausgekommen ist dabei unter anderem eine Jubiläumsfeier auf Youtube und die Wiederkehr von Brieffreundschaften.
Über eine Personengruppe wurde am Beginn des Lockdowns besonders viel geredet, weil ihre wertvolle Arbeit besonders gefehlt hätte, die 24-Stunden-Betreuer*innen aus dem Ausland. Seit Herbst 2018 werden diese Pfleger*innen von einer Seelsorgerin im Dekanat Nord begleitet. Auch in der Zeit des Lockdowns ist diese „Sorge für die Sorgenden“ nicht abgebrochen.
Neuerdings kann man täglich zwischen 8:00 und 19:00 in der Pfarrkirche Kirchschlag „Kurzurlaub“ machen. Möglich gemacht hat das ein Impuls aus dem Dekanatsprojekt „Liturgie und Leben heutiger Menschen“, der Wunsch eine offene Kirche zu bieten und besondere Klappstühle.
Bewohner*innen von Altenheimen waren nun einige Wochen vollkommen von der Außenwelt und Besucher*innen abgeriegelt. So war es auch den meisten Seelsorger*innen nicht möglich in die Heime zu gelangen. Wie Begleitung trotzdem möglich ist, beschreiben die beiden Altenheimseelsorgerinnen Rosa Astegger und Mag. Carmen Rolle.
Am 17. Mai eröffnete das Team der Kernzone Wels in der Stadtpfarrkirche Wels einen Stationenbetrieb zum Entdecken und (sich selbst) Begegnen. Damit soll ein „Gottesdienst“ der anderen Art ermöglicht werden.
Neue und der Zeit angepasste Wege wählt die Pfarre Wolfsegg im Dekanat Schwanenstadt, um mit den Menschen im Ort in Kontakt zu bleiben. So wurde Mitte März das Pfarrblatt in eine mehrmals die Woche erscheinende Online-Zeitung verwandelt.
Die Seelsorger*innen der Pfarre Wels St. Franziskus haben einen Weg gefunden, wie sie unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen persönliche Gespräche anbieten können. Vier Mal die Woche findet man eine*n Mitarbeiter*in der Pfarre auf der Veranda im Garten der Begegnung, der*die Zeit hat für Gespräche.