Projektpartner*innen aus KOLUMBIEN
KOLUMBIEN - das Schwerpunktland zum 73. Sternsingen 2027
Im Zeitraum vom 26. November bis 5. Dezember 2026 haben wir die Ehre, die Projektpartner*innen aus dem diesjährigen Schwerpunktland Kolumbien bei uns zu begrüßen.
In rund 90 Minuten erzählen die Gäste von ihrer Arbeit in der heißen, abgelegenen Region Vicariat Sur im Amazonasgebiet. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Netzwerk ROJUVIS, das – ähnlich wie die Katholische Jungschar – Kinder- und Jugendgruppen organisiert, die von Jugendlichen selbst geleitet werden. Es geht darum, junge Menschen zu stärken, ihre Rechte zu kennen, ihre Stimme zu erheben und sich für ein friedliches Zusammenleben und den Schutz des Amazonas einzusetzen.
Das Interesse an einer Begegnungen mit den Gästen in der Kindergruppe (Jungschar, Ministrant*innen,...), der Pfarrgemeinde oder auch in der Schule kann jederzeit via E-Mail angefragt werden.
Für die Begegnungen sollten mindestens 2 UE oder 1 ½ Stunden
eingeplant werden. Gruppengröße in Schulen max. 30 Personen, mit Sternsinger*innen bis zu 50 Personen.
Die Kosten belaufen sich auf € 20,-- pro Stunde (€ 30 pro 2 UE), € 20 Fahrtkostenpauschale (für ganz OÖ.), plus anteilige Technikkosten.
VERANSTALTUNGEN FÜR STERNSINGER*INNEN SIND KOSTENFREI!!!
Bei Interesse ODER AUCH FÜR DIE ANMELDUNG AB SOFORT kontaktieren sie bitte:
Dreikönigsaktion der KJS der Diözese Linz
Ludwig Peter Frauenberger
luggi.frauenberger@dioezese-linz.at
0732-7610-3342
Kapuzinerstraße 84, 4021 Linz
Alternativ zum Gästebesuch bieten wir in der Reihe STERNSINGEN ON TOUR die Möglichkeit an, dass jemand aus dem DKA-Team der Jungschar der Diözese eine rund 50 minütige Einführung zum Projektland des STERNSINGENS 2027 durchführt. Dieses Angebot ist vor allem für 2. und 3. Volksschulklassen gedacht, die sich auf das Sternsingen vorbereiten und steht von Mitte November bis kurz vor Weihnachten zur Verfügung.
Anmeldung erfolgt ebenso AB SOFORT wie beim Gästebesuch über obige Kontaktdaten.
Kolumbien: Kinderrecht auf Nahrung & gesunde Umwelt
In Caquetá im Amazonasgebiet leben viele Familien in Armut. Es fehlt an gesunder Nahrung und sauberem Trinkwasser. Medizinische Versorgung ist kaum vorhanden. Auch die Natur steht unter massivem Druck. Der Regenwald wird für Viehzucht und illegalen Koka-Anbau oder Gold-Abbau gerodet und verschmutzt. Bewaffnete Drogenbanden kontrollieren das Gebiet, erpressen Lebensmittel und Geld. Gewalt und Vertreibungen gehören für viele Menschen zum Alltag.
Kinder und Jugendliche leiden darunter besonders: Viele müssen zum Einkommen ihrer Familien beitragen, etwa im Straßenverkauf oder als Bedienung in Restaurants. Manche werden von kriminellen Banden für das Sammeln von Koka-Blättern oder als Drogenkuriere rekrutiert. Mädchen sind auch stark von sexualisierter Gewalt betroffen. All das führt zu vielen Schulabbrüchen. Bildung ist aber zentral, um der Armut zu entkommen.
Unsere Partnerorganisation Vicaría Sur setzt sich für Nahrungssicherheit, Bildung und Frieden ein – als Basis für eine lebenswerte Zukunft im Amazonasgebiet.