Friday 14. May 2021

Erstkommunion – Planung mit Fragezeichen

Stand 16. März 2021

Die Erstkommunion 2021 soll geplant und vorbereitet werden – eine konkrete Planung ist jedoch in der derzeitigen Situation schwierig. Alle Termine sind mit einem großen Fragezeichen versehen.

Stand 16. März 2021

 

Den genauen Wortlaut der Regelungen findet ihr hier: §14 4. Novelle zur 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

Leitfaden aus dem Ministerium

 

Außerschulische Jugendarbeit bis 18 Jahre:

  • Darf in geschlossenen Räumen und im Freien unter bestimmten Voraussetzungen und Einschränkungen stattfinden.
  • Die maximale Gruppengröße beträgt 10 Personen, außerdem bis zu 2 Betreuungspersonen, die volljährig sind.
  • ACHTUNG! Sind GruppenleiterInnen unter 18 Jahre – so gelten sie als Kinder/Jugendliche – und werden zu den 10 dazu gezählt. Das heißt z.B. bei 2 unter 18-Jährigen GruppenleiterInnen nur 8 Kinder.
  • Teilt die Gruppe, wenn ihr üblicherweise mehr seid.
  • Die Grundprinzipien zur Hygiene (Händewaschen, in die Armbeuge nießen...) gelten nach wie vor.
  • Es muss ein Präventionskonzept erstellt werden (siehe Vorlage weiter unten).
  • Der Mindestabstand von 2 Meter oder das Tragen von Mund- und Nasenschutz (unter 14 Jahren) bzw. FFP 2-Masken (über 14 Jahren) ist gesetzlich nicht notwendig, wenn ihr es im Präventionskonzept für die Gruppe festlegt. Mit Präventionskonzept könnt ihr euch also entscheiden, auf was verzichtet wird.
  • Findet das Treffen in geschlossenen Räumen statt, brauchen alle unter 18-Jährigen einen negativen Antigentest (behördlich: Teststraße, Apotheke), der nicht älter als 48h (oder PCR-Test nicht älter als 72h). Das gilt für Kinder ab 10 Jahre! Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.
  • Im Gesetz heißt es, dass über 18-Jährige (z.B. PastoralassistentInnen) einen negativen Antigentest alle 7 Tage vorweisen müssen, ansonsten ist eine FFP2-Maske zu tragen. Wir empfehlen euch, wie bei den unter 18-Jährigen vorzugehen.
  • Registrierungspflicht: Es ist notwendig, die Kontaktdaten der Kinder und GruppenleiterInnen zu erheben und eine Anwesenheitsliste zu führen. So kann im Fall des Falles verlässlich Auskunft über die betroffenen Personen gegeben werden. Die Daten können nach 28 Tage vernichtet werden.
  • Es können sich auch mehrere Gruppen gleichzeitig treffen, dürfen sich aber nicht vermischen.

Weitere Empfehlungen und eine Vorlage zum Präventionskonzept  (Stand 16.3.21)

 

Derzeit sind außerdem möglich:

  • Elternabende online
  • Gottesdienste unter der jeweils gültigen Rahmenordnung der Bischofskonferenz 
  • Kreative Formen wie Impulse zum Abholen in der Kirche, Kirche in der Streichholzschachtel, Schatzsuche/Wegstationen, die in der Familie gegangen werden…

Eine schulische Erstkommunion-Vorbereitung passiert im Unterricht im Rahmen des Lehrplans und unter den gegenwärtigen Möglichkeiten.

 

Für die Feier der Versöhnung gelten dzt. folgende Regelungen: 

„Feier des Sakraments der Versöhnung − Die Beichte kann nur außerhalb des Beichtstuhlesstattfinden, bevorzugt in einem ausreichend großen und gut durchlüfteten Raum, in dem die gebotenen Abstände (mindestens 2 Meter) gewahrt bleiben können. − Hilfreich kann das Aufstellen einer Plexiglasscheibe auf einem Tisch in der Mitte sein; andernfalls ist das Tragen von FFP2 Masken notwendig.“

 

Zitat Seite 4, aus: https://www.bischofskonferenz.at/dl/sqoqJmoJKNKOJqx4KJKJKJKLLooN/Rahmenordnung_der_OEBK_zur_Feier_oeffentlicher_Gottesdienste_04022021_pdf

 

Grundsätzliches: 

 

Stand 13. November 2020

 

Grundsätzlich ist es unser Anliegen und bleibt uns wichtig, dass auch diese Sakramente (Erstkommunion und Firmung) nach der entsprechenden Vorbereitung zeitgerecht gefeiert werden. Allerdings kann derzeit niemand genaue Prognosen über den Pandemieverlauf (Virus-Mutationen, Impfplan, Erkrankungen, …) und die dadurch bedingten einschränkenden staatlichen bzw. kirchlichen Bestimmungen hinsichtlich gemeinschaftlicher Gottesdienste und Feiern abgeben.

Das heißt: Erstkommunionen und Firmungen können auch in diesem Jahr nur unter dem Vorbehalt von Veränderungen geplant werden.

Wahrscheinlich müssen die Gottesdienste weiterhin nach den bekannten Vorschriften und Regelungen (Abstand, Maske…) gefeiert werden. Dies ist bei jeder Planung zu berücksichtigen (z.B. mehrere kleine Feiern, nur ein bestimmter Kreis von Anwesenden, ein späterer Zeitpunkt im Jahr, …).

(aus dem Mail Kommunikationsbüro)
 

Pfarren, Religionslehrende, Kinder und Eltern,… sind bereits in den „Startlöchern“ für die Erstkommunion-Vorbereitung. In manchen Pfarren gab es bereits erste Online-Elternabende. In anderen haben sich Kinder und Eltern schon in Tischgruppen zusammengefunden und warten nur mehr darauf, dass gemeinsame Gruppen-Treffen wieder möglich sein werden. Dies könnte aber noch eine Weile dauern.

Momentan scheint es sinnvoll, die konkreten Feiertermine so spät wie möglich anzusetzen (Ende Mai oder im Juni, gegebenenfalls auch im Herbst). Offen ist auch, ab wann eine Vorbereitung in Tischgruppen wieder möglich sein wird. Trotzdem ist es sinnvoll, die Vorbereitung so gut wie möglich zu planen und möglicherweise alternative Wege zu überlegen.

Ein wesentlicher Teil der Erstkommunion-Vorbereitung ist das Erleben von Gemeinschaft, der „communio“. Es soll möglich sein, trotz allem Gemeinschaft zu erfahren, Mahl zu halten, Jesus im Brot zu erfahren. Das kann gegebenfalls im Religionsunterricht vermehrt gelebt werden. Es soll für Kinder und Eltern aber auch in der Pfarre Gelegenheiten geben, Gemeinschaft zu erfahren. Bei allen Angeboten sind die jeweiligen Regelungen zu beachten.

In der Vorbereitung soll das Wesentliche in den Vordergrund rücken. Es ist klar, dass die Vorbereitung nicht in ihrer gewohnten Fülle stattfinden wird können.

 

 

Zu den Tischelterngruppen gibt es folgende Alternativen und oder auch zusätzliche hinführende Angebote:

Erstkommunion-Vorbereitung ist auch wesentlich Sache der Eltern. Die Familie ist ein wichtiger Pfeiler in der Vorbereitung.
Mögliche Angebote für Familien

  • Digital verschickte Eltern/Familien-Impulse (Siehe auch Elternimpulse) mit Anregungen, die den Alltag bereichern aber nicht überfordern.
  • Regelmäßig Abholstationen in der Kirche: Impuls/biblische Geschichte zum Vorlesen – diese Szene können auch in der Kirche mit biblischen Erzählfiguren bildlich dargestellt werden und eine Idee für Zuhause (Bastelideen, Tischgebet, Impulse für ein Gespräch… mit den Kindern).
  • Erstkommunion-Weg(e) in Stationen, die jede Familie für sich in einem bestimmten Zeitraum besuchen kann. Einen Vorschlag für einen solchen Weg finden Sie ab Ende Februar hier auf der Homepage: https://vollbunt.jungschar.at/beitrag/komm-mit-wir-suchen-den-schatz-der-erstkommunion
  • Eine gezielte Einladung zu entsprechenden Angeboten in der Fastenzeit und an Ostern in der Pfarre kann ebenso ins Thema „Eucharistie“ einführen.

Eine weitere ausführliche Hilfestellung für die Erstkommunion-Vorbereitung in Covid-Zeiten finden Sie hier: Markus Tomberg: Coronakatechesen zur Erstkommunion 2021. Arbeitshilfe zur Erstkommunion, Theol. Fakultät Fulda:  https://kidoks.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/1853/file/TombergCoronaKatechesen.pdf

 

 

Erstkommunion-Vorbereitung im Frühjahr 2021 kann für heuer auch heißen, Erwartungen zurückzuschrauben und die Bedürfnisse der Mädchen und Buben in den Blick zu nehmen. Ihnen wurde im letzten Jahr schon viel abverlangt.  Wie Jesus wollen wir den Kindern mit offenen Armen begegnen.

 

 

Stand 13. November 2020

Aus heutiger Sicht können keine konkreten Angaben zur Erstkommunion im Frühjahr 2021 getätigt werden.

Dennoch braucht es Informationen für Erstkommunion-Teams und für die Eltern, wie die Vorbereitung voraussichtlich laufen kann. 

Es kann auch sein, dass sich die Vorbereitungszeit etwas länger gestaltet und die Feiern möglicherweise nicht an den traditionellen Terminen stattfinden können.
 

  • Wichtig und unterstützend ist die gute Zusammenarbeit zwischen Pfarre und Religionslehrenden um einen gemeinsamen Vorbereitungsweg in Corona-Zeiten zu finden. Wichtig erscheint der Hinweis, dass die konkreten Termine noch nicht endgültig festgelegt werden können und die Bedingungen der Vorbereitung und des Feierns noch nicht klar sind. Es ist auch legitim, darüber nachzudenken, die Erstkommunion mit kleineren Gruppen ein Jahr auszusetzen und im Jahr darauf mit 2 Jahrgängen zu feiern – in Abstimmung mit dem Lehrplan.

  • Eine Vorbereitung, die in großen Teilen auf Online-Basis passiert, erscheint uns nicht sinnvoll, da ein wesentliches Element der Erstkommunion, die Communio, die Gemeinschaft nicht in ihrer eigentlichen Fülle gelebt werden kann. Außerdem ist zu erwarten, dass Kinder einen größeren Anteil ihrer Freizeit und auch des Unterrichts vor dem Bildschirm verbringen. Dies wollen wir gerade bei der Erstkommunionvorbereitung nicht noch weiter fördern.

 

Stand 13. November 2020

  • Zentral ist eine gute Kommunikation mit den Eltern: Findet 2020/21 eine Erstkommunion statt? Wie ist der Anmeldemodus? Wie sind derzeit Elternabende und Vorbereitung geplant? Warum soll ich eine Tischgruppe begleiten? Welche Unterstützung bekomme ich dabei?
    Im Erstkommunion-Team ist weiter zu überlegen, wie eine kontinuierliche Kommunikation und Begleitung aller Eltern möglich ist. Welches Kommunikationsmittel bevorzugen die Eltern: Email, WhatsApp, …?
    Siehe auch Elternimpulse

 

  • Vorstellgottesdienste können für das Frühjahr geplant werden, ob sie dann tatsächlich durchgeführt werden können, hängt von der aktuellen Situation ab.

 

  • Auch für das Sakrament der Versöhnung ist eine geeignete Form zu überlegen. Ob es in Form eines Versöhnungsfestes gefeiert werden kann, hängt davon ab, ob es die Rahmenbedingungen wieder zu lassen.

Auf der Erstkommunion-Webpage der Diözese Linz finden Sie die jeweils aktuellen Regelungen, ebenso Hinweise und Impulse: www.dioezese-linz.at/erstkommunion und https://www.dioezese-linz.at/portal/zu/corona/portal/erstkommunion.

 

 

Kontakt:

Mag.a Michaela Druckenthaner
Kath. Jungschar/Kinderpastoral

0676/8776-3340
michaela.druckenthaner@dioezese-linz.at

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