+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
1 In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
3 Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
4 Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!
5 Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
6 Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
7 Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
8 Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
9 Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.
10 Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft:
11 Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe.
12 Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.
21 Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde! Denn Gottes Hand hat mich getroffen.
22 Warum verfolgt ihr mich wie Gott, warum werdet ihr an meinem Fleisch nicht satt?
23 Dass doch meine Worte geschrieben würden, in einer Inschrift eingegraben
24 mit eisernem Griffel und mit Blei, für immer gehauen in den Fels.
25 Doch ich, ich weiß: mein Erlöser lebt, als Letzter erhebt er sich über dem Staub.
26 Ohne meine Haut, die so zerfetzte, und ohne mein Fleisch werde ich Gott schauen.
27 Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.
Wir sind mit Menschen auf dem Weg ,mitten in einer sich verändernden Gesellschaft. Wir nehmen Lebensrealitäten wahr, greifen Entwicklungen auf und gestalten Kirche gemeinsam mit den Menschen vor Ort.
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„Das Fundament von Seelsorge ist das Interesse an den Menschen.“
Sarah Wagner (Seelsorgerin)
Glaube braucht Gemeinschaft. Zusammen mit Ehrenamtlichen gestalten wir in der Pfarre Orte der Begegnung mit sich selbst, mit anderen und mit Gott. Wir feiern das Leben und tragen die christliche Hoffnung in die Welt. Wir Seelsorger:innen sind da für Gespräche, begleiten Gruppen, arbeiten in Gremien mit und gestalten liturgische Feiern.
„Ich schöpfe Kraft aus der Ehrfurcht vor dem, was ich säen darf.“
Christine Schulz Jugendseelsorgerin
Wir begleiten Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung, auf ihrem Glaubensweg und beim „Miteinander-leben-Lernen“. Aus der Haltung christlicher Nächstenliebe, Solidarität und Schöpfungsverantwortung begegnen wir ihnen mit Offenheit, bestärken sie auf ihren Wegen und vertrauen ihren Begabungen. So gestalten wir gemeinsam Glaube, Kirche und Gesellschaft. Jugendseelsorger:innen sind sowohl in den Pfarren als auch in Jugendzentren tätig.
"Unmittelbar Da-Sein und dem Raum geben, was gerade gefühlt wird, ist mir wichtig.“
Gabriele Miglbauer Krankenhausseelsorgerin
Im Altenheim begegnen wir Menschen in Phasen von Einsamkeit, Schmerz, Krankheit oder Sprachlosigkeit. Als Seelsorger:innen sind wir da: In Gesprächen und Ritualen schaffen wir Räume, in denen das Leben in seiner ganzen Fülle, mit Angst und Zuversicht, Freude und Trauer, Dankbarkeit und Ohnmacht zum Ausdruck kommt.
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