Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Berufsprofile
  • Weiterbildung
  • Offene Stellen
  • Betriebsrat
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Fachbereich Pfarrseelsorger:innen
Fachbereich Pfarrseelsorger:innen
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
Sa. 10.01.26

Wir mischen mit – Jeder Strich, jede Linie, die du zeichnest, zählt!

Mitarbeiter:innen-Treffen 2026

Unter dem Titel „Wir mischen mit“ fand das heurige Mitarbeiter:innentreffen im Bildungshaus Schloss Puchberg mit rund 220 Mitarbeiter:innen statt. Schon die musikalische Einstimmung durch Jenny Gassner und Anna Schablinger sorgte für einen schwungvollen und stimmungsvollen Auftakt, der den gesamten Nachmittag spürbar prägte: Die Atmosphäre war offen, lebendig und von großer Wertschätzung getragen.

Ein inspirierendes Hauptreferat

Im Zentrum stand das Hauptreferat von Prof. Bernd Hillebrand, der die Teilnehmenden auf eine theologisch-soziologische Spurensuche zum Thema Transformation mitnahm. Ausgangspunkt war die Unterscheidung zwischen bloßem „Change“ und echter Transformation. Während Change häufig als äußerliche Anpassung verstanden werden kann, beschreibt Transformation für Hillebrand einen tiefgreifenden Prozess, der auch das eigene Selbstverständnis und kirchliches Handeln grundlegend betrifft.

 

 

Transformation als theologischer und gesellschaftlicher Prozess

Mit Bezug auf den Gedanken der „Kenosis“ (Entäußerung) betonte er Transformation als Haltung des Loslassens und der Offenheit – ein Prozess, der nicht nur Strukturen, sondern das menschliche Dasein selbst betrifft. In Anlehnung an Zygmunt Bauman („Liquid Modernity“) beschrieb er die Gegenwart als „verflüssigte“ Gesellschaft, in der Eindeutigkeit zunehmend verloren geht und gleichzeitig stark ersehnt wird. Diese Spannung führe zu Unsicherheit, aber auch zu neuen Chancen kirchlicher Gestaltung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Verlust. In Anlehnung an Andreas Reckwitz sprach Hillebrand von einer „Verlustparadoxie“ der Gegenwart: mehr Möglichkeiten bei gleichzeitig wachsender Unsicherheit. Entscheidend sei die Fähigkeit zum bewussten Umgang mit Verlusten, das auch für seelsorgliches Handeln zentral ist.

Für die Kirche der Zukunft plädierte er für eine relationale, netzwerkartige Sozialform, die stärker sozialraumorientiert und gastfreundlich agiert. Transformation, so seine These, sei dabei nicht nur Aufgabe, sondern bereits im christlichen Dasein selbst angelegt.

 

 

Vielfalt der Perspektiven in den „Blitzlichtern“

In der anschließenden Gruppenphase zeigte sich ein reger und engagierter Austausch unter den Teilnehmer:innen. Die „Blitzlichter“ (Wortmeldungen der Mitarbeiter:innen) nach der Gruppenarbeit machten die Vielfalt und Lebendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema gut sichtbar.

 

 

Ein Nachmittag voller Impulse und Begegnungen

Insgesamt war das Treffen von einer offenen und inspirierenden Atmosphäre geprägt, die noch lange nachwirken soll und unseren Seelsorger:innen neue Impulse für ihr tägliches Arbeiten und gemeinsames Gestalten mitgibt.

 

    zurück
    weiter
    zurück

    nach oben springen
    • Kontakt
      • Impressum
      • Datenschutz
    Fachbereich Pfarrseelsorger:innen


    Herrenstraße 19
    4021 Linz
    Telefon: 0732/772676-1200
    seelsorge.pfarren@dioezese-linz.at
    Katholische Kirche in Oberösterreich
    Diözese Linz

    Herrenstraße 19
    4020 Linz
    Ihr Kontakt zur
    Diözese Linz
    anmelden
    nach oben springen