Rund 330 Jugendliche auf dem Weg zur Firmung bei der SpiriNight in Baumgartenberg
Nach mehreren Jahren Pause fand erstmals wieder eine regionale SpiriNight in Baumgartenberg statt. Zuletzt wurde die SpiriNight im Jahr 2016 in Baumgartenberg veranstaltet, 2020 musste sie coronabedingt abgesagt werden. Umso größer war die Freude über das gelungene Comeback. „Die Unterstützung der Pfarrgemeinde Baumgartenberg war sehr groß. Auch der gesamte Vorstand der Pfarre Perg war entweder als Workshopleiter*innen oder Gäste vertreten“, berichtet Daniel Kaun aus dem Vorbereitungsteam.
Die SpiriNight richtet sich an Firmlinge und bietet ihnen auf kreative und lebensnahe Weise Raum, sich mit Glauben, Sinnfragen und Themen aus ihrem Alltag auseinanderzusetzen. Organisiert wurde die letzte von drei regionalen SpiriNights vom Regionsteam des unteren Mühlviertels unter der Hauptverantwortung von Sabine Stecher – in Zusammenarbeit mit dem Team Jugend und junge Erwachsene sowie dem Team Kinder als Servicestellen der Diözese Linz.
Zum liturgischen Auftakt versammelten sich rund 330 Firmkandidat*innen in der Stiftskirche Baumgartenberg. Das zentrale Thema des Abends lautete „Wind“ und griff die biblische Geschichte des Propheten Elija auf: einen Menschen voller Idealismus, der an der harten Realität zu zerbrechen droht und sich fragt, ob er genug ist. Eindrucksvoll ergänzt wurde die Geschichte durch Videobotschaften von Menschen, in deren Beruf Wind eine zentrale Rolle spielt – darunter eine Skispringerin sowie der Sänger und Kabarettist Paul Pizzera. Ein besonderer Moment war die Darstellung Gottes in Gestalt eines Pizzalieferanten, der Elija mit den Worten stärkte: „Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“
Nach dem Auftakt starteten die Firmlinge gemeinsam mit ihren Workshopleiter*innen ins nahegelegene Europagymnasium. In zahlreichen Workshops konnten sie unterschiedliche Zugänge zu Glauben und Gemeinschaft erleben. Im Workshop „Pray.Time“ wurden verschiedene Formen des Gebets vorgestellt, bei der „Group-Challenge“ waren Teamgeist und Zusammenhalt gefragt, und „We are the world“ bot Einblicke in soziale und geopolitische Themen. Dies sind nur einige Beispiele aus dem vielfältigen Workshopangebot.
Zwischen den beiden Workshopphasen stärkten sich die Jugendlichen bei gefüllten Weckerln und Pedacola-Limonaden, bevor der gemeinsame liturgische Abschluss den Abend abrundete.
Der liturgische Abschluss fand erneut in der Stiftskirche statt und wurde gemeinsam mit Kathrin Waser, Seelsorgerin in Baumgartenberg, gefeiert. Den Firmlingen wurde mitgegeben, dass Gott – wie schon bei Elija – nicht im Lärm, Sturm oder Feuer zu finden ist, sondern im leisen Säuseln, in der Stille. Musikalisch wurde sowohl der Auftakt als auch der Abschluss von der Band „Lost in Echos“ gestaltet, die der Feier eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre verlieh.
Ein großer Dank gilt allen Sponsor*innen und Unterstützer*innen der SpiriNight in Baumgartenberg. Besonders bedankt sich das Organisationsteam bei der Sparkasse und der Kirchenzeitung für ihre Kooperation, bei der Bäckerei Aschauer aus Pabneukirchen für die Weckerl sowie bei Pedacola aus St. Thomas am Blasenstein für die Erfrischungsgetränke.
Hier finden Sie die Pressefotos.
Die SpiriNight in Regau war die dritte und letzte von drei SpiriNights in der Diözese Linz. Am 14. März war die erste SpiriNight in Kremsmünster und am 21. März die zweite in Regau.