Königliche Klänge in der Hofburg

Bundespräsident Alexander Van der Bellen würdigte in seinem Statement das vorbildliche Engagement der Sternsinger*innen: „Liebe Katholische Jungschar und natürlich und ganz besonders: Liebe Sternsingerinnen und Sternsinger! Was ihr macht, ist eine großartige Sache. Ihr geht gemeinsam von Haus zu Haus, von Tür zu Tür, macht den Menschen Freude und verbindet Tradition mit Engagement. Mein Dank geht auch an all die Jugendlichen und Erwachsenen, die Euch begleiten und die das Ganze organisieren. Und danke vielmals an die Menschen in Österreich, die durch ihr Mittun und ihre Spende dazu beitragen, dass die Sternsingeraktion 2026 auch wieder erfolgreich sein wird.“
Veronika Schippani-Stockinger, Vorsitzende der Katholischen Jungschar, bedankte sich für die Einladung und bat den Bundespräsidenten um Unterstützung: „Unsere Welt steht vor globalen Herausforderungen. Aktuell machen wir uns gerade als Kinderorganisation große Sorgen, dass zu wenig getan wird für die Überwindung von Armut und Hunger, für die Vermeidung kriegerischer Konflikte und für ein intaktes Weltklima. Wir wissen, dass all dies auch Ihnen sehr wichtig ist. Deswegen bitten wir Sie, weiterhin Ihren Einfluss geltend zu machen, dass unser Planet auch für zukünftige Generationen lebenswert ist.“
Wie es sich für die „Heiligen Drei Könige“ geziemt, übergaben sie auch drei Geschenke: Ein Fotobuch der Partnerorganisation aus Tansania, in dem starke Frauen vorgestellt werden, die für sich und ihre Familien ein eigenes Einkommen erwirtschaften. Dazu umwelt- und sozialverträgliche FAIRTRADE-Produkte und den segensreicher Sternsingertee.

Sternsingerinnen aus Kremsmünster beim Bundespräsidenten
Oberösterreich wurde am 30. Dezember 2025 durch eine Gruppe aus Kremsmünster vertreten. Elisa Bergmair (12), Johanna Agrill (13), Luise Langeder (13) und Helene Weixlbaumer (12) schlüpften in ihre königlichen Gewänder und besuchten gemeinsam mit Valentina Bergmair und Veronika Bergmair, Verantwortliche für das Sternsingen in Kremsmünster, den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen und seine Ehefrau Doris Schmidauer in der Hofburg.
Für die erfahrene Sternsingerinnen-Gruppe aus Kremsmünster war die heutige Begegnung ein einmaliges Erlebnis. Veronika Bergmair erzählt vom Besuch: „Der Weihnachtsbaum beim Bundespräsidenten hat uns mit seinem Schmuck aus roten Christbaumkugeln, Äpfeln, Lebkuchen und einer Lichterkette beeindruckt. Für mich war es sehr interessant, so viele Sternsingerinnen und Sternsinger an einem Ort zu sehen und neue sowie teilweise auch bekannte Lieder der anderen Gruppen zu hören.“ Die Sternsingerinnen aus Kremsmünster sangen das Lied „Gott grüaß enk, Leutln“ zweistimmig und im Dialekt mit einem für den Besuch in der Hofburg neu geschriebenen, königlichen Text.

„Am Anfang war ich ziemlich nervös und habe überlegt, wie der Auftritt wohl werden wird. In der Hofburg war ich heute dann aber ganz überrascht, wie schön alles aussieht und habe mich sehr „special“ gefühlt. Es war alles so prächtig und beim Singen hat sich meine Anspannung aufgelockert“, schildert die zwölfjährige Elisa Bergmair.
Die 26-Jährige Valentina Bergmair war selbst Sternsingerin und organisiert nun schon seit elf Jahren das Sternsingen in Kremsmünster gemeinsam mit einem engagierten Team. Sie betont nach diesem Tag: „Schon beim Einzug mit allen Sternsingerinnen und Sternsingern merkte man, dass das heute ein ganz besonderer Anlass ist. Wir wurden beim gemeinsamen „Halleluja“-Singen von einer Ukulele begleitet, das war für uns alle ein besonders schöner Moment. Ich war dann sehr stolz beim Zuhören, wie die Gruppe den Auftritt mit Bravour gemeistert hat.“
Für Luise Langeder (13) und Johanna Agrill (13) hat sich der heutige Tag wie ein schönes Treffen in einer ganz besonderen Kulisse angefühlt. Lange in Erinnerung bleiben die gemeinsamen Gespräche mit dem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer. Die Sternsinger*innen waren die „Stars“ des Tages, erzählt Helene Weixlbaumer (12) und das sind sie auch noch in den nächsten Tagen, wenn sie Anfang Jänner den Segen zu den Menschen in Kremsmünster bringen.

In ganz Oberösterreich sind in diesem Jahr wieder rund 16.000 Kinder und Jugendliche, unterstützt und begleitet von vielen Erwachsenen, beim Sternsingen unterwegs. Gemeinsam Gutes tun, das ist das Motto des österreichweiten Spendenmarathons. Die „Heiligen Drei Könige“ bringen vom 27.12.2025 bis zum 06.01.2026 in ganz Österreich den Segen für das neue Jahr. Der „Marathon der Nächstenliebe“ sorgt zudem für Hoffnung an vielen Orten unserer Welt und befreit Menschen aus Armut und Ausbeutung. Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar unterstützt mit den Spenden rund 500 Hilfsprojekte in Armutsregionen der Welt.
Jede*r Einzelne kann zu einer besseren Welt beitragen, indem Haustür & Herzen & Geldbörsen geöffnet werden.
Das ist auch über das Spendenkonto der Dreikönigsaktion (IBAN: AT06 5400 0000 0088 8008) oder online auf www.sternsingen.at/spenden möglich.
Weitere königliche Stationen:
- Am 1. Jänner 2026 nehmen Sternsinger*innen aus Frauenkirchen (Diözese Eisenstadt) gemeinsam mit Gruppen aus ganz Europa am Neujahrsgottesdienst mit Papst Leo in Rom teil.
- EU-Parlamentpräsidentin Roberta Metsola (14.01.) und EU-Kommissar Magnus Brunner (15.01.), Brüssel, europäisches Sternsingen-Netzwerk mit einer oberösterreichischen Delegation aus Waizenkirchen.
- Weitere Termine bei der Politprominenz: https://www.dka.at/presse/politikbesuche
Hinweis: Bei einer geplanten Vor-Ort-Berichterstattung und medialer Teilnahme am Besuch der Sternsinger*innen bei Politiker*innen bitte bei der jeweiligen Öffentlichkeitsarbeit anmelden!
Links zum Sternsingen 2026:
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Hintergrundinfos und Downloads von Pressefotos auf www.sternsingen.at/presse
Eindrücke von den Hilfsprojekten in Tansania auf www.sternsingen.at/sternsingen-hilft