Die Beichtbreze
Beichtbreze steht für:
- Vergebung
- Neubeginn
- Gemeinschaft
- Segen
- Glück und Gesundheit
Die Beichtbrezen gibt es süß oder auch sauer. So wie im eigenen Leben: Da gibt es schöne aber auch manchmal traurige oder schwierige Zeiten.
Das Brezenreißen ist ein schönes, altes Brauchtum rund um die Erstkommunion. Sie hat eine starke symbolische Bedeutung.
Zeichen für Versöhnung und Neubeginn:
Nach der ersten Beichte erhalten viele Kinder eine Breze als Geschenk. Sie steht dafür: „Du bist versöhnt" „Du darfst neu anfangen".
So wie die Seele nach der Beichte „rein" ist, ist auch die Breze ein Zeichen für etwas Gutes und Schönes.
Symbol für Gemeinschaft:
Die Breze ist ein Gebäck, das man oft teilt. Sie erinnert daran: Wir gehören zur Gemeinschaft der Kirche und sind miteinander verbunden.
Die besondere Form:
Die verschlungene Form der Breze wird oft gedeutet als:
- Gefaltete Hände im Gebet oder
- als Zeichen für Zusammenhalt und Vertrauen in Gott
Freude nach der Beichte:
Früher hatten viele Kinder ein bisschen Angst vor der Beichte. Die Breze sollte zeigen: Nach der Beichte kommt etwas Schönes – Freude, Erleichterung und Belohnung.
Verbindung zur Eucharistie: Als Brotgebäck erinnert die Breze auch an: Jesus als „Brot des Lebens" und an die kommende ERSTKOMMUNION.
Die Fastenbreze erinnert uns daran, in der Fastenzeit einfach zu leben, zu teilen und an Gott zu denken.
Sie steht für:
- Gebet
- Einfachheit
- Dankbarkeit
- Teilen
- Vorbereitung auf Ostern
Zeichen für Verzicht und Einfachheit:
In der Fastenzeit verzichten Christen bewusst auf Luxus und Überfluss. Die Fastenbreze ist: schlicht ohne Zucker und ohne Fett – ein Zeichen für Bescheidenehit. Sie erinnert: Ich brauche nicht immer alles, um glücklich zu sein.
Verbindung zu Gebet und Umkehr:
Die verschlungene Form der Breze wird oft als:
- Gefaltete Hände im Gebet oder
- als Zeichen für Zusammenhalt und Vertrauen in Gott gedeutet.
Das passt zur Fastenzeit: Zeit für Nachdenken; Beten und Umkehren.
Erinnerung an das „tägliche Brot":
Die Fastenbreze steht für das einfache Brot des Alltags: Dankbarkeit für das, was wir haben. Sie erinnert uns an das Vaterunser: „Unser tägliches Brot gib uns heute."
Vorbereitung auf Ostern:
Die Fastenzeit ist eine Zeit der Vorbereitung auf Ostern. Die Fastenzeit zeigt. Erst Verzicht – Dann Freude. Nach der stillen Zeit kommt das Osterfest.
Oft werden Fastenbrezen geteilt oder verschenkt: Zeichen für Mitgefühl; Teilen und Hilfsbereitschaft.