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Sternsingen im EU-Parlament

Sternsingen im EU-Parlament

Am 14. Jänner 2026 brachten Sternsinger*innen aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich den Segen für das neue Jahr ins EU-Parlament.

Danach wurden die „Heiligen Könige“ aus sechs europäischen Ländern auch bei einer Kurzvisite bei EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola vorstellig. Die Sternsinger*innen hatten auch ein politisches Anliegen mit im Gepäck. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ wandten sie sich an das EU-Parlament mit dem Appell, den Kampf gegen schwere Kinderarbeit nicht den Lobbyinteressen unterzuordnen, sondern deutlich zu verstärken.


Teppiche knüpfen, Steine schleppen, Elektroschrott sammeln: Rund 138 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten, damit ihre Familien das Nötigste zum Überleben haben. Die Kinder arbeiten oft viele Stunden am Tag, gehen nicht in die Schule und haben keine Zeit für Freunde oder zum Spielen. Sie bekommen für ihre harte Arbeit nur wenig Lohn: Viele Arbeitgeber nutzen sie aus und behandeln sie wie Sklaven. Diese ausbeuterische Kinderarbeit muss endlich gestoppt werden und die europäischen Firmen und Konzerne in die Pflicht genommen werden.


Vizepräsidentin Sabine Verheyen wandte sich nach den gesungenen Liedern und Segenstexten an die Sternsinger*innen: „In eurem Engagement zeigt ihr, wie wichtig es ist, sich füreinander einzusetzen, unabhängig von der Herkunft, von Sprache oder auch von der Religion. Ihr bringt die Botschaft von Hoffnung, Solidarität und Mitmenschlichkeit und setzt euch ganz besonders für die Interessen von Kindern in aller Welt ein. Die Sternsingeraktion ist ein starkes Zeichen dafür, wie wir in Europa auch gemeinsam etwas bewegen können. Mit eurem Einsatz verkörpert ihr die Werte, die uns als europäische Union verbinden: Nächstenliebe, Respekt und der Glaube an eine bessere Zukunft. Ihr seid aus sechs verschiedenen Mitgliedsstaaten angereist. Ihr zeigt damit, dass Solidarität und Zusammenhalt eben nicht an den Grenzen halt machen, sondern auch über die Grenzen hinweg möglich sind.“

Bilder
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich gemeinsam mit „königlichen Kolleg*innen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich gemeinsam mit „königlichen Kolleg*innen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich gemeinsam mit „königlichen Kolleg*innen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich gemeinsam mit „königlichen Kolleg*innen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich gemeinsam mit „königlichen Kolleg*innen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien
Hanna, Theresa, Marie und Valerie aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen in Oberösterreich gemeinsam mit „königlichen Kolleg*innen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola und Vizepräsidentin Sabine Verheyen mit den Sternsinger*innen.
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola und Vizepräsidentin Sabine Verheyen mit den Sternsinger*innen.

Sternsingerinnen aus Waizenkirchen im Europäischen Parlament


Nach dem offiziellen Termin mit der Vizepräsidentin und der Präsidentin des Europäischen Parlaments traf die Gruppe aus Waizenkirchen auch mehrere EU-Abgeordnete aus Österreich persönlich.


Begleitet wurden die Sternsingerinnen von David Hinterberger, Vorsitzender der Katholischen Jungschar der Diözese Linz. Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kinder und Jugendlichen:
„Für mich war es ein sehr spannender und aufregender Tag. Ich habe einige ungeahnte Aufgaben übernommen und durfte beim Auftritt sogar das Mikrofon an die Sternsingerinnen und Sternsinger weiterreichen. Die Sternsingerinnen aus Oberösterreich waren durchgehend motiviert und haben ihre Aufgabe großartig gemacht. Ich bin richtig stolz auf sie.“


Auch für die Sternsingerinnen selbst war der Besuch ein unvergessliches Erlebnis. Marie Humer (13 Jahre) berichtet: „Heute wurden unglaublich viele Fotos von uns gemacht. Überall waren Kameras, wir wurden ständig fotografiert.“


Theresa Schütz (13 Jahre) ergänzt: „Den ganzen Tag über waren alle sehr freundlich zu uns. Bei der Probe war ich noch aufgeregt, danach nicht mehr. Wenn man dann auf der Bühne steht, ist man aber doch wieder nervös. Wir haben viel geübt und waren gut vorbereitet, da wurde auch die Nervosität weniger.“


Besonders beeindruckt zeigte sich die dreizehnjährige Valerie Humer vom Empfang im Parlament:
„Gleich beim Eingang sind wir über einen roten Teppich gegangen und wurden fotografiert – fast so, als wären wir Stars.“

 

Hanna Mair (11 Jahre) hebt zudem die Begegnungen mit den Abgeordneten hervor:
„Die Abgeordneten haben sich sehr über unseren Besuch gefreut. Es war spannend zu erfahren, dass auch Menschen aus Oberösterreich im Europäischen Parlament vertreten sind. Wir haben nicht nur Spenden erhalten, sondern auch ein paar Geschenke.“

 

Ein besonderes Erinnerungsstück ist eine Kappe des Europäischen Parlaments, die die Sternsingerinnen aus Waizenkirchen in den kommenden Tagen bei ihren Erkundungstouren durch Brüssel tragen werden.

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Sternsinger*innen verpasst? Spenden weiterhin möglich!


Wer die Sternsinger*innen nicht persönlich angetroffen hat, kann online auf www.sternsingen.at/spenden oder über das Spendenkonto der Dreikönigsaktion (IBAN: AT06 5400 0000 0088 8008) für die Armutsregionen dieser Welt spenden.


Auf Wunsch kann auch ein CMB-Segenskleber bestellt werden.


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