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Pfarrgemeinde Wels-Stadtpfarrkirche St. Johannes
Stadtplatz 31
4600 Wels
Telefon: 07242/47482
stadtpfarre.wels@dioezese-linz.at
http://www.stadtpfarre-wels.at
Kirchturm
Wed 19.8.26
"Bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?"
Tages­evangelium
Mt 20, 1-16a
Wed 19.08.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:

1 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.

2 Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.

3 Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.

4 Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.

5 Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.

6 Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?

7 Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!

8 Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten.

9 Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.

10 Als dann die Ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.

11 Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren,

12 und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.

13 Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?

14 Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir.

15 Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin?

16a So werden die Letzten die Ersten sein.

Mt 20, 1-16a
1. Lesung
Ri 9, 6-15

In jenen Tagen

6 versammelten sich alle Bürger von Sichem und Bet-Millo, zogen zu der Eiche, die bei Sichem steht, und machten Abimelech zum König.

7 Als man das Jotam meldete, stellte er sich auf den Gipfel des Berges Garizim und rief ihnen mit erhobener Stimme zu: Hört auf mich, ihr Bürger von Sichem, damit Gott auf euch hört.

8 Einst machten sich die Bäume auf, um sich einen König zu salben, und sie sagten zum Ölbaum: Sei du unser König!

9 Der Ölbaum sagte zu ihnen: Soll ich mein Fett aufgeben, mit dem man Götter und Menschen ehrt, und hingehen, um über den anderen Bäumen zu schwanken?

10 Da sagten die Bäume zum Feigenbaum: Komm, sei du unser König!

11 Der Feigenbaum sagte zu ihnen: Soll ich meine Süßigkeit aufgeben und meine guten Früchte und hingehen, um über den anderen Bäumen zu schwanken?

12 Da sagten die Bäume zum Weinstock: Komm, sei du unser König!

13 Der Weinstock sagte zu ihnen: Soll ich meinen Most aufgeben, der Götter und Menschen erfreut, und hingehen, um über den anderen Bäumen zu schwanken?

14 Da sagten alle Bäume zum Dornenstrauch: Komm, sei du unser König!

15 Der Dornenstrauch sagte zu den Bäumen: Wollt ihr mich wirklich zu eurem König salben? Kommt, findet Schutz in meinem Schatten! Wenn aber nicht, dann soll vom Dornenstrauch Feuer ausgehen und die Zedern des Libanon fressen.

Antwortpsalm: Ps 23 (22), 1-3.4.5.6
2. Lesung

Lesung aus dem Buch Ezechiel

1 Das Wort des Herrn erging an mich:

2 Menschensohn, sprich als Prophet gegen die Hirten Israels, sprich als Prophet, und sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden. Müssen die Hirten nicht die Herde weiden?

3 Ihr trinkt die Milch, nehmt die Wolle für eure Kleidung und schlachtet die fetten Tiere; aber die Herde führt ihr nicht auf die Weide.

4 Die schwachen Tiere stärkt ihr nicht, die kranken heilt ihr nicht, die verletzten verbindet ihr nicht, die verscheuchten holt ihr nicht zurück, die verirrten sucht ihr nicht, und die starken misshandelt ihr.

5 Und weil sie keinen Hirten hatten, zerstreuten sich meine Schafe und wurden eine Beute der wilden Tiere.

6 Meine Herde irrte auf allen Bergen und Höhen umher und war über das ganze Land verstreut. Doch keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie.

7 Darum ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:

8 So wahr ich lebe - Spruch Gottes, des Herrn: Weil meine Herde geraubt wurde und weil meine Schafe eine Beute der wilden Tiere wurden - denn sie hatten keinen Hirten - und weil meine Hirten nicht nach meiner Herde fragten, sondern nur sich selbst und nicht meine Herde weideten,

9 darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:

10 So spricht Gott, der Herr: Nun gehe ich gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe von ihnen zurück. Ich setze sie ab, sie sollen nicht mehr die Hirten meiner Herde sein. Die Hirten sollen nicht länger nur sich selbst weiden: Ich reiße meine Schafe aus ihrem Rachen, sie sollen nicht länger ihr Fraß sein.

11 Denn so spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern.



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Johannes Eudes
  • Hl. Bertulf
  • Hl. Ezequiel Moreno y Diaz
  • Hl. Sebald
Wed 19.08.26
Namenstage
Hl. Johannes Eudes
* 14. November 1601, Ri bei Argentan, Frankreich
† 19. August 1680, Frankreich
Ordensgründer
Johannes Eudes wurde 1601 in der Normandie geboren. In Paris trat er 1623 dem Oratorium bei und wurde 1625 zum Priester geweiht. Seit 1632 war er vor allem als Volksmissionar tätig; er soll etwa 110 Volksmissionen gehalten haben. 1643 gründete er die Weltpriesterkongregation "Von Jesus und Maria" (heute Eudisten), deren Aufgabe vor allem die Ausbildung von Priestern war; dazu die "Gemeinschaft der Kinder des Herzens der wunderbaren Mutter", eine Art Säkularinstitut, und "Bruderschaften" für Menschen allen Standes, um das Wissen um die Liebe Gottes zu den Menschen zu fördern und zu vertiefen.  Außerdem stiftete er die Schwesternkongregation "Unsere Frau von der Liebe", heute vor allem bekannt als die „Schwestern vom Guten Hirten“. Johannes förderte die Herz-Jesu-Verehrung und die Herz-Mariä-Verehrung. Er war in seinem Jahrhundert einer der großen Erneuerer des religiösen Lebens. Er starb am 19. August 1680 in Caen, schon damals wie ein Heiliger verehrt; 1925 wurde er von Papst Pius XI heiliggesprochen.

Hl. Bertulf
* Austrasien
† 19. August 639
Abt in Bobbio
Bertulf, aus fränkischem Adel stammend und ein Verwandter von Bischof Arnulf von Metz, wurde Mönch im Benediktinerkloster in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains - und zog von dort 615 mit Abt Attala nach Bobbio. 625 wurde er dort dessen Nachfolger. Er kämpfte gegen den Arianismus und erreichte 628 bei Papst Honorius I. die Unabhängigkeit seines Klosters vor Eingriffen des Bischofs.
Seinen Schüler Jonas beauftragte Bertulf mit der Abfassung der Lebensgeschichte von Kolumban dem Jüngeren (hl., 23.11.). Berichtet wurden eine wundersame Heilung des krankgewordenen Bertulf durch Petrus und eine Reihe von Wundertaten, die er vollbracht habe.
Bertulfs Reliquien wurden 1482 in die Krypta der Klosterkirche in Bobbio übertragen.

Hl. Ezequiel Moreno y Diaz
* 10. Arpil 1848, Alfaro, Spanien
† 19. August 1906, Spanien
Mönch, Missionar, Bischof von Pasto
Ezechiel Moreno y Díaz war Priester und Mönch im Augustinerorden. Er wurde als Missionar auf die Philippinen, dann nach Kolumbien gesandt. 1894 wurde er Weihbischof, 1895 Bischof von Pasto im Süden des Landes. Er trug in diesem Land wesentlich zum Ende des Bürgerkrieges bei.

Hl. Sebald
* Dänemark
† 1072, Bayern
Einsiedler, Glaubensbote in Franken
Nach manchen Überlieferungen lebte Sebaldus schon im 8. Jahrhundert bei Nürnberg.
Legenden nennen Sebaldus einen dänischen Königssohn, der seine Verlobung mit einer französischen Prinzessin löste, um nach einer Romfahrt als Glaubensbote zu wirken und als Einsiedler in der Gegend um Nürnberg zu leben. Auf der Rückkehr von der Pilgerfahrt nach Rom habe er durch eine wunderbare Brotspeisung, die ihm ein Engel darreichte, Willibald und Wunibald gerettet. Bei Vicenza hielt er eine Predigt, bei der ein lästernder Ketzer in einem Erdspalt versank, aber von ihm gerettet wurde. Einen Mann, der ihm gegen das Verbot der Heiden einen Fisch brachte und deshalb geblendet wurde, heilte er. Einen Eiszapfen verwandelte sein Gebet in Brennholz. Beistand leistete er gegen Wegelagerer und in Seenot. Ochsen spannten sich selbst vor den Wagen, um seine Leiche nach Nürnberg in das Peterskirchlein zu bringen.
Sebaldus wurde sicher vor 1070 in der damaligen Peterskirche in Nürnberg beigesetzt. Über seinem Grab wurde dann 1361 bis 1372 die Sebaldus-Kirche errichtet. Peter Vischer, berühmter Nürnberger Erzgießer der Spätgotik, schuf 1508 - 1519 das Bronzegehäuse für den Sarg des Sebaldus. Das Hindurchschlüpfen unter dem Sarg heile Gebrechen; seinen Kopf brachte man zu erkrankten schwangeren Frauen.




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Gottesdienste demnächst
Thu
20.08.
09:00 Uhr | Stadtpfarrkirche Wels, Wels
Eucharistiefeier
(Eucharistiefeier)
Inhalt:
Rückblick
Rück blick

Grabplatte des Wolfgang Jagenreuter

Die für den im Jahr 1542 verstorbenen Adeligen Wolfgang Jagenreuter, Besitzer des Schlosses Bernau in Fischlham und eines Hauses am Welser Stadtplatz in der Renaissancezeit angefertigte Grabplatte wurde über rund 150 Jahre mit der schönen Seite nach unten als Deckplatte für die im nördlichen Seitenschiff der Stadtpfarrkirche bestehende Gruft verwendet.

Priesterweihe in der Welser Stadtpfarrkirche - Feierwochenende

Der gebürtige Marchtrenker Raphael Bergmann, der nach seiner Matura sich dem Studium der Theologie widmete und Mitglied des Ordens der Franziskaner wurde, wurde am Samstag, den 4. Juli vom Linzer Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer in der Welser Stadtpfarrkirche zum Priester geweiht. Da Bruder Adam, wie er im Orden genannt wird, kein Diözesanpriester ist, konnte die Weihe in der Welser Stadtpfarrkirche und nicht wie üblich im Linzer Mariendom stattfinden.

Feldmesse am Kalvarienberg Wels

Feldmesse am Kalvarienberg

Die seit einigen Tagen hohen Temperaturen und die in der Nacht stattgefundenen Fußballspiele taten dem Besuch der Feldmesse am Kalvarienberg keinen Abbruch.

Fronleichnam 2026

Strahlender Sonnenschein und eine große Feiergemeinde bildeten den äußeren Rahmen des Fronleichnamsfestes.

Was zusammengehört, feiern

Wenn sich 14 Pfarrgemeinden und die pastoralen Knotenpunkte der Pfarre Raum Wels am Gelände des Schlosses Puchberg zu einem gemeinsamen Fest zusammentun, dann tut sich so allerhand.

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Am 18. April 2026 um 10 Uhr durften wir in der Stadtpfarrkirche Wels ein ganz besonderes Fest feiern: die Erstkommunion von 21 Kindern unter dem liebevollen Motto „Gottes Familie – kunterbunt“.

Ostereiersuche im Pfarrgarten

Ostern ohne Ostereier? Unvorstellbar!

Sie sind bunt, oval, gut versteckt, einfach lecker, typisch österlich – und es macht riesigen Spaß, sie zu suchen und zu finden. Kurzum: Ostereier!

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Jedes Jahr feiern Christinnen und Christen im Frühling weltweit das Osterfest und verkünden die Botschaft ihres Glaubens: Jesus ist von den Toten auferstanden.

Alle Hände voll zu tun bei den Minis

Weihrauch, Kreuz, Kerzen und Co. – bei den Gottesdiensten in der Karwoche und zu Ostern haben die Ministrantinnen und Ministranten der Stadtpfarrkirche Wels alle Hände voll zu tun.

Messfeier mit Initiation

Die Messbesucher am Sonntag um 10:30 wurden Zeugen eines besonderen und seltenen Ereignisses – einer Initiation!

Das war der Kinder- und Jugendkreuzweg 2026

Freitags um 17:00 Uhr ist Kreuzweg am Kalvarienberg.

Familienfasttag 2026

Am Sonntag, 15. März köchelten mehr als ein Dutzend Fastensuppen im Pfarrsaal der Stadtpfarrkirche vor sich hin, ehe sich um 9.30 die ersten Gäste einfanden.

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