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katholische Kirche im Raum Wels
Pfarre Raum Wels
Stadtplatz 31
4600 Wels
Telefon: 07242/8908900
pfarre.raum-wels@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/wels
Pastoralrat Raum Wels

 

Quelle: Pixabay

Gottesdienst-Übersicht ➻

Veranstaltungen in der Pfarre Raum Wels

Plakate zu kommenden Veranstaltungen in den Pfarrgemeinden der Pfarre Raum Wels

weiter lesen ...: Veranstaltungen in der Pfarre Raum Wels
alle News

 

Fr.
01.01.
Ganztagestermin
Gottesdienste in der Pfarre Raum Wels gesucht? Hier entlang!
Fr.
01.01.
Ganztagestermin
Veranstaltungen in der Pfarre Raum Wels gesucht? Hier entlang!
alle Termine
Inhalt:
Pfarre Raum Wels- aktuell

Podcast

Als Pfarre wollen wir offen sein und ein Ort sein, wo religiöse Beheimatung und Bildung möglich ist. Wir sind auskunftsfähig im Glauben und bieten Möglichkeiten zum Gespräch über spezifische Inhalte christlichen Glaubens und Austausch über Glaubenserfahrungen. 

Trauercafé

Pastoralkonzept für die Pfarre Raum Wels

Für die Pfarre Raum Wels wurde ein Konzept erstellt, das als Leitfaden für die pastorale Arbeit dienen soll.

 

Demenz & Du

Die Caritas-Servicestelle Pflegende Angehörige gibt im Freien Radio Freistadt in der fünfteiligen Sendereihe „Demenz und Du“ Einblick in den Alltag mit der Erkrankung.

aus den pfarrge- meinden

Pfarrgründungsfest

Pfarre Raum Wels
Gründungsfest Sonntag, 31. Mai 2026 - Rückblick

11.03.
Bischof

Altbischof Maximilian Aichern OSB

Übersicht über die Trauerfeierlichkeiten für Bischof em. Maximilian Aichern in Linz:

22.01.

P. Gotthard Niedrist

Lebenslauf von P. Gottgard Niedrist

23.03.

Sternsingeraktion in der Pfarrgemeinde Bad Schallerbach

Zum Jahreswechsel waren in ganz Österreich zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Sternsinger unterwegs. 

Sternsingeraktion Bad Schallerbach

Sternsingermesse Bad Schallerbach

21.01.

Aktuelles zur Gründung der Pfarre Raum Wels

Ein großer gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarrkirche Herz Jesu – den feierten wir am Samstag, 8.11.2025.

08.11.

Vernetzungstreffen

Vernetzungstreffen „Pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit“ am 15. Oktober im Pfarrzentrum Wels-St. Franziskus

15.10.

Entsendung von Dragana Kljajić von Bischof Manfred Scheuer in den Pastoralen Dienst

21.09.

Erstkommunion - Vernetzungstreffen

Im Pastoralkonzept der design. Pfarre Raum Wels haben wir uns vorgenommen, für die Ehrenamtlichen in der Erstkommunionvorbereitung jährlich ein Impulstreffen anzubieten.

29.09.
Nichodemus erster Segen in der Stadtpfarrkirche

Primizsegen von Mag. Nichodemus Chukwunsonso Okoye

Stadtpfarre Wels St. Johannes: Neopriester Nichodemus spendet Primizsegen
Utl: „Hoamat“ gefunden

 

Wels, am 6. Juli 2025, feierte der vor einer Woche im Mariendom zu Linz neu geweihte Priester Nichodemus Chukwunonso Okoye gemeinsam mit der Pfarrbevölkerung die Heilige Messe.

06.07.

Diplomfeier der BPAÖ

Diplomfeier der BPAÖ

Dragana Kljajic und Gertrud Scharinger feierten am 27. Juni in St. Pölten den Abschluss ihrer Ausbildung zur Pastoralassistentin. Zwei Jahre lang waren sie monatlich eine Woche zum Kurs in St. Pölten und dazwischen in ihren Praxispfarren Pichl und Wels St. Franziskus. Wir gratulieren euch herzlich und wünschen euch Gottes Segen für eure weitere Tätigkeit als Seelsorgerinnen!

Bild: v.l.n.r. Niko Tomic, Bianka Payerl, Gertrud Scharinger, Dragana Kljajic, Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer

 

02.07.

Gedanken zum Tod von Rudi Bittmann - Pfarre Hl. Familie

Gedanken zum Tod von Rudi Bittmann – Pfarre Heilige Familie https://eur05.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.wels-heilige-familie.at%2F2025%2F06%2F23%2Fgedanken-zum-tod-von-rudi-bittmann%2F&data=05%7C02%7Cmarion.lengauer%40dioezese-linz.at%7Cd759f9a4a1324e94429208ddb3e9b814%7C60fcf733aa554e1c95bbd9085a68e121%7C0%7C0%7C638864538592547122%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=AfYKF0GMzjpApGjv9dDEBFLuKE39E0HEqcKP0jFG5O0%3D&reserved=0

25.06.

Das war die Lange Nacht der Kirchen 2025

Dieser Abend zum Thema "wir können HOFFEN" begann bei uns in der Stadtpfarrkirche mit einer ökumenischen Vesper, gestaltet von Mag. Roland Werneck und Mag.a Marianne Gruber. Musikalisch begleitet vom Chor

"Choice of Voice" unter der Leitung von Wolfgang Graziani.

Anschließend gab dieser Chor Gospels, frisch aus den USA importiert, zum Besten.

Ab 21:30 durften die zahlreichen Besucher einer Lesung, die Herzen berührt, lauschen. Titel: "Meine liebe Ilse!" mit Texten von Bischof M. Scheuer, Cornelius Obonya... gestaltet vom Treffpunkt mensch@arbeit Wels.

Und zum Abschluss erfreute uns erstmals der Posaunenchor Wels, Ltg. Martin Köberl, mit Trompeten, Posaunen und einer Tuba in der Stadtpfarrkirche.

Ab 18:00 konnte man sich im Pfarrzentrum mit Jause und Getränken stärken.

Vielen herzlichen Dank an alle Mitwirkende und Besucher:innen.

Text: PAss Mag. Daniel Brunnmayr

16.06.

Feierliche Beauftragungsfeier des neuen Seelsorgeteams

Im Rahmen der Beauftragungsfeier des Seelsorgeteams in unserer Pfarre am Sonntag, den 06. April 2025 um 09:30 Uhr wurden den Mitgliedern des Seelsorgeteams in unserer Pfarre die Ernennungsdekrete überreicht.

22.04.
Stadtpfarrkirche Wels/Felizitas Rodríguez

Seelsorgeteam Beauftragungsfeier

Am Sonntag, 6. April 2025 war es soweit - im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurde das Seelsorgeteam der Stadtpfarre St. Johannes der Pfarrgemeinde vorgestellt und von Pfarrer Peter Neuhuber im Namen des Bischofs offiziell mit den Leitungsaufgaben der Pfarre betraut.

11.04.
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Gottesdienst-Übersicht in der Pfarre Raum Wels
Gottes- dienst- Über- sicht

Gottesdienste
Gottes- dienste
09:00 Uhr | Pfarrkirche Wels-Herz Jesu, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Donnerstag
20.08.
09:00 Uhr | Stadtpfarrkirche Wels, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Donnerstag
20.08.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Wels-Heilige Familie, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Donnerstag
20.08.
09:00 Uhr | Pfarrkirche Wels-Herz Jesu, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Freitag
21.08.
09:00 Uhr | Stadtpfarrkirche Wels, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Freitag
21.08.
15:00 Uhr | Seniorenheim Gunskirchen, Gunskirchen

Wort-Gottes-Feier

(Wort-Gottes-Feier)
Freitag
21.08.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Wels-Heilige Familie, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Freitag
21.08.
09:00 Uhr | Marienkirche Wels, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Samstag
22.08.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Gunskirchen, Gunskirchen

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Samstag
22.08.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Wels-Heilige Familie, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Vorabendmesse
Samstag
22.08.
08:30 Uhr | Stadtpfarrkirche Wels, Wels

Eucharistiefeier

(Eucharistiefeier)
Sonntag
23.08.
09:00 Uhr | Pfarrkirche Buchkirchen b. Wels, Buchkirchen bei Wels

Wort-Gottes-Feier, Caritas-Augustsammlung

(Wort-Gottes-Feier)
Sonntag
23.08.
Veranstaltungen
Veran staltun gen
19:00 Uhr

Heilsam Berühren

Sonntag
23.08.
19:30 Uhr

Musik auf der Veranda - Musicalwaves

Musicalwaves
Mittwoch
26.08.
13:00 Uhr | Garten Wels-Heilige Familie, Wels

Zeltaufbau für Flohmarkt

Freitag
28.08.
11:00 Uhr | Garten Wels-Heilige Familie, Wels

Country Linedance Frühschoppen

Sonntag
30.08.
14:00 Uhr | WeGe, Wels

Pfarrcafé im Garten der WEGE

Freitag
04.09.
Ganztagestermin | Wels-Heilige Familie, Wels

Sammelbeginn Flohmarkt

Montag
07.09.
09:00 Uhr | Turmkapelle Wels-Heilige Familie, Wels

Schweigemeditation für Geübte

Montag
07.09.
14:00 Uhr | Pfarrbuffet Wels-St. Stephan, Wels

SeniorenCafe

Donnerstag
10.09.
09:00 Uhr | Pfarrkirche Marchtrenk, Marchtrenk

Radwallfahrt in der Pfarre Raum Wels

Samstag
12.09.
08:00 Uhr | Pfarrheim Wels-St. Josef, Wels

Mobilitätssonntag vom Treffpunkt Umwelt

Sonntag
13.09.
15:00 Uhr | Wels-Heilige Familie, Wels

Flohmarkt Vorverkauf 1. Woche

Montag
14.09.
19:00 Uhr | Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels

Frauenrunde Puchberg

Donnerstag
17.09.
Do. 20.8.26
"Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein"
Tages­evangelium
Mt 22, 1-14
Do. 20.08.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit

1 erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten das folgende Gleichnis:

2 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.

3 Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.

4 Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!

5 Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden,

6 wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.

7 Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.

8 Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden.

9 Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.

10 Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

11 Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte.

12 Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.

13 Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

14 Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

Mt 22, 1-14
1. Lesung
Ri 11, 29–39a

In jenen Tagen
29 kam der Geist des Herrn über Jiftach und Jiftach zog durch Gílead und Manásse und er zog nach Mizpa in Gílead und von Mizpa in Gílead zog er gegen die Ammoníter.
30 Jiftach legte dem Herrn ein Gelübde ab und sagte: Wenn du die Ammoníter wirklich in meine Hand gibst
31 und wenn ich wohlbehalten von den Ammonítern zurückkehre, dann soll, was immer mir aus der Tür meines Hauses entgegenkommt, dem Herrn gehören und ich will es als Brandopfer darbringen.
32 Darauf zog Jiftach gegen die Ammoníter in den Kampf und der Herr gab sie in seine Hand.
33 Er schlug sie von Ároër bis dahin, wo man nach Minit kommt, zwanzig Städte, und bis hin nach Abel-Kéramim. So mussten sich die Ammoníter vor den Israeliten beugen.
34 Als Jiftach nach Mizpa zu seinem Haus kam, siehe, da kam ihm seine Tochter entgegen mit Handtrommeln und Reigentänzen. Sie war sein einziges Kind; er hatte weder einen Sohn noch eine andere Tochter.
35 Und es geschah, sobald er sie sah, zerriss er seine Kleider und sagte: Weh, meine Tochter! Du hast mich tief gebeugt und du gehörst zu denen, die mich ins Unglück stürzen. Habe ich doch dem Herrn gegenüber meinen Mund zu weit aufgetan und kann nun nicht mehr zurück.
36 Sie erwiderte ihm: Mein Vater, du hast dem Herrn gegenüber deinen Mund zu weit aufgetan. Tu mit mir, wie es aus deinem Mund hervorgegangen ist, nachdem dir der Herr Rache an deinen Feinden, den Ammonítern, verschafft hat!
37 Und sie sagte zu ihrem Vater: Nur das eine soll mir gewährt werden: Lass mir noch zwei Monate Zeit, damit ich in die Berge hinabgehe und zusammen mit meinen Freundinnen meine Jungfrauschaft beweine.
38 Er entgegnete: Geh! und ließ sie für zwei Monate fort. Und sie ging mit ihren Freundinnen hin und beweinte in den Bergen ihre Jungfrauschaft.
39a Und es geschah, als zwei Monate zu Ende waren, kehrte sie zu ihrem Vater zurück

 

 

Antwortpsalm: Ps 51 (50), 12-13.14-15.18-19


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Bernhard von Clairvaux
  • Hl. Bernhard Tolomei
  • Samuel
  • Hl. Maria de Mattias
  • Hl. Philibert
  • Sel. Georg Häfner
Do. 20.08.26
Namenstage
Hl. Bernhard von Clairvaux
* 1090, Fontaine-lès-Dijon, dem heutigen Stadtteil von Dijon, Frankreich
† 20. August 1153, Frankreich
Abt in Clairvaux, Kirchenlehrer
Bernhard, aus burgundischem Adel, wurde um 1090 geboren. Vier Jahre nach dem Tod seiner Mutter verließ er die Welt und trat 1112 mit dreißig Gleichgesinnten in das Reformkloster Cîteaux ein. Drei Jahre später wurde er an der Spitze von zwölf Mönchen zur Gründung von Clairvaux ausgesandt, das nach harten Anfängen rasch aufblühte; bis zu Bernhards Tod erfolgten von dort aus nicht weniger als 68 Neugründungen. Aber nicht nur die Fragen des Mönchtums bewegten Bernhards leidenschaftliches Herz. Er befasste sich mit den großen Problemen der Kirche; er wurde Berater von Päpsten, Fürsten und Prälaten. Im Papstschisma 1130-1138 warb er für Papst Innozenz II. in Frankreich, England, Deutschland und Italien. Papst Eugen III., vorher Mönch von Clairvaux, beauftragte ihn, den (zweiten) Kreuzzug zu predigen. Bernhard war ein großer Prediger; auch wo man seine Sprache nicht verstand, war der Eindruck seiner Persönlichkeit gewaltig. Die übermäßigen Anstrengungen erschöpften seine Kräfte. Schwierigkeiten, Misserfolge und körperliche Leiden trugen zu seiner inneren Reifung bei. Am 20. August 1153 starb er, der Mann seines Jahrhunderts, in Clairvaux. 1174 wurde er heilig gesprochen. Papst Pius VIII. ernannte ihn 1830 zum Kirchenlehrer.
Zweifache Liebe
„Es gibt eine Liebe der Tat und eine Liebe des Herzens, des Gefühls. Bezüglich der tätigen Liebe wurde den Menschen ein Gesetz gegeben, ein Gebot auferlegt. Wer vermöchte sie aber so im Herzen zu fühlen, wie sie geboten wird? Die eine ist also geboten und schafft das Verdienst, die andere wird uns zur Belohnung gegeben. Gewiss, wir leugnen nicht, dass man mit Gottes Gnade einen Anfang und Fortschritt der gefühlten Liebe im gegenwärtigen Leben spüren kann. Ihre Vollendung aber weisen wir ganz der künftigen Seligkeit zu.“ (Bernhard von Clairvaux)

Hl. Bernhard Tolomei
* 1272, Siena, Italien
† 1348, Italien
Ordensgründer, Abt
Johannes, Sohn einer adligen Familie, wollte einen geistlichen Beruf ergreifen, aber der Vater widersetzte sich seinem Wunsch. So studierte er Philosophie, Jura und Theologie, diente in der Armee der Habsburger und sollte dann in seiner Heimatstadt leitende Ämter übernehmen, als er plötzlich erblindete. Durch die Hilfe von Maria erhielt er der Überlieferung nach sein Augenlicht wieder. 1313 zog er sich mit zwei Gefährten, Patrizio Patrizi und Ambrogio Piccolomini, zurück zu einem Einsiedlerleben in die Accona-Wüste auf ein Landgut seiner Familie einige Kilometer südwestlich seiner Heimatstadt und nahm den Mönchsnamen Bernhard an nach dem Vorbild des Abtes von Clairvaux.
Die rasch wachsende Gründung in Accona mit dem Namen Monte Oliveto, Ölberg wurde 1319 vom Bischof von Arezzo genehmigt mit der Auflage, sich an die Regel der Benediktiner zu halten. In einigen Punkten wich die Gemeinschaft aber davon ab, so wurde der Abt jedes Jahr gewählt - im ersten Jahr war es Patrizio Patrizi, dann bis zu seinem Tod Bernhard. Von vielen Menschen aufgesucht, aber auch von Neidern feindlich angesehen, wurde Bernhard der Häresie angeklagt und reiste zu Papst Johannes XXII. nach Avignon, um diese Anklage zu bereinigen. Nach seiner Rückkehr gründete er 1321 die Kongregation der Seligen Jungfrau von Monte Oliveto, die Olivetaner, auch weiße Benediktiner genannt. Die Mönche erwarben sich hohe Anerkennung in der Krankenpflege während einer Pestepidemie. 1322 wurde an einem der Stadttore von Siena das erste Tochterkloster S. Benedetto a Porta Tufi gegründet; andere Klöster in verschiedenen Orten der Toskana folgten, 1344 hatte der Orden bereits zehn Häuser. 1344 wurde er von Papst Clemens VI. anerkannt.
Der Orden verbreitete sich rasch auch nach Padua, Bologna, Genua und Mailand, 1400 umfasste er schon 23 Klöster mit 318 Mönchen, 1450 waren es bereits 30 Klöster. Nicht alle Einrichtungen waren Neugründungen, die Olivetaner wurden auch zur Reform berühmter alter Klöster berufen, so 1408 in Padua oder 1494 auf dem Montecassino, wo sie sich jedoch nicht einwurzeln konnten. Ab 1450 gab es weitere Olivetanerklöster in Ligurien, den Abruzzen und in Apulien. In dieser Zeit blühte in der Kongregation die humanistische Kultur und die Renaissancekunst, v. a. mit Buchmalerei und Holzarbeiten. Der Orden hatte keinen weiblichen Zweig, 1433 wurde ihm jedoch von Franziska von Rom das berühmte Kloster der Oblatinnen von Tor de' Specchi in Rom angeschlossen.
Die Gemeinschaft entwickelte sich zur Keimstätte vieler Heiliger und trug im 14. und 15. Jahrhundert wesentlich zur Wiederbelebung des klösterlichen Lebens in Italien bei. 1961 gab es noch 260 Olivetanermönche in Europa und Amerika.
Von Bernhards Begräbnisstätte hat sich jede Spur verloren, was seine Kanonisierung erschwerte. 

Samuel
† 1015, Palästina
Prophet
Samuel wurde von seiner Mutter Gott geweiht und vom Hohenpriester Eli am Heiligtum in Schilo - dem heutigen Hügel Chirbet Selun - erzogen (1 Samuel 1 - 2). Gott offenbarte ihm das Gericht über Eli um dessen gottloser Söhne willen und berief Samuel damit zum Propheten (1 Samuel 3). Er wurde gleichzeitig der letzte in der Reihe der Richter, der Vorgänger der Könige in Israel; als solcher gelang ihm die Befreiung des Volkes von den Philistern (1 Samuel 7, 2 - 14) und die Rückführung des Volkes zu den oft vergessenen Satzungen Gottes (1 Samuel 12).
Im Alter setzte er seine Söhne als Nachfolger im Richteramt ein, aber sie waren bestechlich (1 Samuel 8, 1 - 3); auch deshalb gebot Gott Samuel, nun doch einen König als Herrscher zu salben, zwar gegen die ursprünglichen göttlichen Weisungen, aber auf Grund des Wunsches des Volkes, zu sein wie andere Völker. Die Wahl fiel auf Saul (1 Samuel 8, 6 - 10, 27). Auch der erwies sich schon bald als ungehorsam, Samuel musste ihm seine Verwerfung ankündigen (1 Samuel 15, 10 - 31) und an seiner Statt David zum König salben (1 Samuel 16).
Samuel starb, während David vor Saul floh, und wurde bei seinem Haus in Rama - möglicherweise dem heutigen Rantis in Palästina - begraben (1 Samuel 25, 1). Er war der erste und einer der ganz großen unter den alttestamentlichen Propheten und wird neben Mose und Aaron genannt (Psalm 99, 6).

Hl. Maria de Mattias
* 4. Februar 1805, Vallecorsa, Italien
† 20. August 1866
Ordensgründerin
Maria Mathilde, Tochter von Giovanni und Ottavia de Angelis, wurde religiös erzogen. 1834 ging sie nach Acuto, dort gründete sie noch im selben Jahr die Kongregation der Anbeterinnen des kostbaren Blutes, die die Erziehung von Mädchen zur Aufgabe hat. Zur weiteren Ausbreitung ihrer Gemeinschaft begab sie sich nach Rom.
Maria de Mattias wurde zunächst im berühmten Friedhof del Verano in Rom bestattet, dann wurden ihre Gebeine in die Kirche del Preziosissimo Sangue di Nostro Signore Gesù Cristo neben der Generalkurie ihres Ordens übertragen. Der Orden ist heute auf allen fünf Kontinenten tätig.

Hl. Philibert
* 608, Eauze in der Gascogne, Frankreich
† 685
Klostergründer, Abt in Rebais
Philibert war der Sohn des Bischofs und ehemaligen königlichen Hofbeamten Filibald aus einer romanischen Familie. Er wuchs in Paris am Hof von König Dagobert I. auf und wurde Mönch, dann Abt in Rebais. Wegen Unstimmigkeiten im Kloster legte er dieses Amt nieder und bereiste Klöster wie Luxeuil - das heutige Luxeuil-les-Bains - und Bobbio, die nach der Regel des Kolumban geordnet waren, sowie andere Klöster in Gallien, Burgund und Italien. Er gründete 655 das Kloster Jumièges auf ihm von Chlodwig II. geschenktem Land, dann das Nonnenkloster Pavilly, wobei er vom Bischof von Rouen, Audeoenus, und von Königin Bathilde gefördert wurde. Nach einem Zerwürfnis mit Ebroin, dem Hausmeier von Neustrien, wurde er verbannt und verbrachte sein Exil bei Bischof Ansoald von Poitiers. In der Verbannung gründete er 677 das Kloster Noirmoutier auf der Insel Heriou an der Atlantikküste. Nach Ebroins Tod kehrte er nach Jumièges zurück und söhnte sich mit Audeoenus aus. Um 684 gründete er das Kloster Montivilliers westlich von Pavilly und das Kloster St. Benoît in Quinçay bei Poitiers.
Die Verehrung des hl. Philibert verbreitete sich nach seinem Tod im Jahre 685 ziemlich schnell. Dies um so mehr, als die Mönche die Reliquien des Heiligen vor den Normannen zunächst um 819 nach Déas - das heutige Saint-Philbert-de-Grand-Lieu - überführten, dann nach Cunault - das heutige Chênehutte-Trèves-Cunault -, weiter in die Gegend von Neuville-de-Poitou, dann in die Auvergne; zuletzt gelangten sie schließlich im Jahre 875 ins Kloster Saint-Valérien in Tournus, das später nach Saint-Philibert benannt wurde. Viele Kirchen und Kapellen nahmen Philibert als Schutzpatron an.

Sel. Georg Häfner
* 19. Oktober 1900, Würzburg in Bayern
† 20. August 1942
Priester, Märtyrer
Georg Häfner, Sohn einfacher, tief gläubiger Eltern, war Ministrant in der Kirche des Karmelitinnenklosters Himmelspforten in Würzburg und verspürte dort seine Berufung zum Priester. Gymnasium und Studium ermöglichten ihm die Eltern unter großen Anstrengungen; 1924 wurde er zum Priester geweiht. 1934 wurde er Pfarrer in Oberschwarzach, ein eifriger Seelsorger und eigentlich unpolitischer Mensch. 1941 bat ein NS-Parteimitglied um die Sterbesakramente, die Häfner ihm spendete; am folgenden Sonntag wurde der Kircheneintritt des Verstorbenen ordnungsgemäß in der Kirche verkündet, daraufhin wurde Häfner Ende Oktober 1941 mit der Begründung, er habe die Bevölkerung aufgehetzt, von der Geheimen Staatspolizei verhaftet und Mitte Dezember ins KZ Dachau eingeliefert, wo er am Hunger starb.
Die Urne mit seiner Asche wurde 1982 auf dem Würzburger Friedhof beigesetzt, 1982 erhoben und in die Kiliansgruft der Neumünsterkirche in Würzburg übertragen.




Weiterführende Links:
  • Heiligenlexikon
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
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Tag der Humanitären Hilfe: Wenn die Welt wegschaut, darf die Hilfe nicht aufhören

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