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Inhalt:

Wie oft muss ich vergeben? (Mt 18, 21–35)

Auslegung zum 24. Sonntag im Jahreskreis am 13.09.2026

Liebe Geschwister im Glauben,

 

Wo Menschen zusammenleben, da werden wir aneinander schuldig. Das weiß wahrscheinlich jeder von uns nur all zu gut.

 

Leicht kommt es gerade in einer Familie zu Konflikten – der nicht eingeräumte Teller, das einfach liegen gelassene Eispapier der Kinder, der nicht rausgebrachte Müll… mir fallen da, wie man sieht, gleich ein paar Dinge ein, die ich persönlich allzu gut kenne. Und ich denke - wir alle kennen diese Momente aus unserem Alltag – es braucht Geduld und viele starke Nerven diese zu meistern.

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Habt ihr das alles verstanden?

Auslegung zum 17. Sonntag im Jahreskreis am 26.7.2026 (Evangelium: Mt 13, 44–52), Stefanie Seiler

 

Habt ihr das alles verstanden?

 

Das fragt heute Jesus seine Jünger. Und somit stellt er auch uns diese Frage: Haben wir alles verstanden? Oder ganz direkt: Habe ich alles verstanden?

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Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! (Mt 12,7)

Auslegung zum 10.Sonntag im Jahreskreis am 7.6.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde,

 

im heutigen Evangelium geht Jesus zu den Zöllnern - zu Menschen, die im damaligen Israel als unrein galten und von denen man sich nicht nur deshalb am besten fernhielt.

Schließlich arbeiteten sie mit dem römischen Reich - den Unterdrückern der Israeliten – zusammen. Und sie galten gar als Diebe und Räuber, denen der Ruf vorausging, dass sie mehr als nötig nahmen und des Öfteren auch was in die eigene Tasche steckten. Wir würden sagen – es waren richtige Gauner.

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Ihr seid das Salz der Erde; das Licht der Welt

Auslegung zu Matthäus 5,13-16 am Ende der zweitägigen Wallfahrt nach Maria Puchheim 5.6.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Mitgehende und Angereiste,

 

Salz und Licht, diese zwei Symbole haben uns auf unserem Weg begleitet. Es sind bekannte Symbole, die uns tagtäglich unterkommen.

Das Salz beim Essen, wenn uns die Würze fehlt – das Licht, wenn es dunkel wird und wir es brauchen um auch in der Dunkelheit zu sehen.

Beides – Salz und Licht – sind Dinge, die wir erst dann so richtig bemerken, wenn sie fehlen.

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Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet. (Apg 1,14)

Auslegung zur ersten Lesung (Apg 1, 12–14) am siebten Ostersonntag am 17.05.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde!

 

Wir befinden uns gerade irgendwie zwischen den Tagen. Wie zwischen Weihnachten und Neujahr sind diese Tage geprägt von einem Gefühl von einem Dazwischen. Von einem Schon und Noch nicht. Schon haben wir Christi Himmelfahrt gefeiert und uns daran erinnert, dass Jesus Christus zu seinem Vater heimgegangen ist. Noch feiern wir nicht Pfingsten, und das der Heilige Geist zu uns kommt. So waren wohl auch die Jünger und Jüngerinnen noch viel mehr in diesem Dazwischen.

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Ich bin dein Weg

Gabi Niederschick

 

Die heutigen Worte des Evangeliums beschreiben die Lebenssituation der Jünger, ihre Beziehung zu Jesus in einer Zeit wo sie verwirrt, voll Ängste und Fragen sind. Jesus beginnt von seinem Abschied zu reden, von seinem bevorstehenden, gewaltsamen Tod. Das Leben, dass sie sich mit Jesus erhofft haben, scheint in die Brüche zu gehen, sie müssen sich von ihren Lebensvorstellungen verabschieden, sie wissen nicht, wie es weiter geht.

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Glaube und Zweifel

Auslegung zu Johannes 20,19-31 am 2.Ostersonntag, 12.4.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde,

 

Viele Menschen sind auf der Suche. Viele Menschen wollen glauben und können nicht. Und manchmal – so wage ich zu vermuten – da stellen auch wir uns die Fragen: Kann ich das alles wirklich glauben? Kann ich mit vollem Herzen und vollem Verstand - immer und zu jeder Zeit - aus tiefster Überzeugung sagen: Ja, ich glaube!
Glaube setzt uns immer wieder vor Herausforderung. Glaube ist nicht immer einfach. Glaube ist uns nicht immer zugänglich.

mehr: Glaube und Zweifel
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