Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Pfarrgemeinde
  • Personen+Teams
  • Spirituelles
  • Predigten
  • Pfarre Raum Wels
  • Verlautbarungen
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarrgemeinde Wels-Heilige Familie
Pfarrgemeinde Wels-Heilige Familie
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:

Ich bin dein Weg

Gabi Niederschick

 

Die heutigen Worte des Evangeliums beschreiben die Lebenssituation der Jünger, ihre Beziehung zu Jesus in einer Zeit wo sie verwirrt, voll Ängste und Fragen sind. Jesus beginnt von seinem Abschied zu reden, von seinem bevorstehenden, gewaltsamen Tod. Das Leben, dass sie sich mit Jesus erhofft haben, scheint in die Brüche zu gehen, sie müssen sich von ihren Lebensvorstellungen verabschieden, sie wissen nicht, wie es weiter geht.

Wir die wir heute hier in unserer Kirche beisammen sind, Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, wir alle kennen solche Situationen im Leben wo wir verwirrt sind, voll Fragen oder auch Ängsten. Zeiten wo das Leben im Umbruch ist.

Wenn man selbst krank ist oder jemand der mir wichtig ist, wenn der Partner, die Partnerin dement wird. Wenn wir etwas oder jemanden loslassen müssen, das, was uns wichtig und wertvoll ist: Vielleicht manche Lebensträume, oder unsere Kinder die ganz eigene Lebensvorstellungen haben unseren Beruf, wenn wir in Pension gehen, Menschen bei Trennungen, oder in der herausfordernden Lebenssituation, wenn ein wichtiger Mensch stirbt. Persönliche Schicksale aber auch Situationen in der Welt verwirren uns, lassen auch uns oft fragen: Wie soll es weitergehen?

Wenn im Alltag alles gut läuft, dann sind wir mit Freude Gott dankbar, wir glauben an den liebenden begleitenden, nahen Gott. Trifft mich oder die Welt Leid, gerät unser Leben aus den Fugen dann haben wir viele Fragen? Wir können Gott und die Welt in solchen Momenten schwer verstehen.

Genauso ging es den Jüngern. Sie verstehen Jesus nicht. Trotz Jahren gemeinsamen Weges, obwohl sie durch Jesus Gottes Botschaft kennen gelernt haben, obwohl sie mit Jesus erlebt haben, wie Gott handelt, begreifen sie nicht. Und ehrlich ich finde es gut das sie fragen, hinterfragen, nach Antworten suchen, denn sie wollen verstehen. Das gilt auch für uns! Keine Lebensfrage die mich beschäftigt, ist zu gering, zu blöd. Zu Gott kann ich mit allem kommen, auch mit meiner Wut, mit meiner Angst. Ist das nicht auch ein wenig tröstlich?

Jesus gibt den Jüngern Antwort

Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, ich bin das Leben.

Wenn Jesus sagt ich bin der Weg und wenn er fragt, „siehst du mich erkennst du mich“, dann zeigt er uns einen ganz eigenen Weg zu Gott. Er sagt wer mich sieht, sieht den Vater den wir sind eins. Wir erkennen Gottes da sein, Gottes Wirken in Jesu Verhalten zu den Mitmenschen. Gott der durch Jesus keinen ausgrenzt der heilt und aufbaut verzeiht und barmherzig ist.

Jesus zeigt uns mit und durch sein Leben genug, was wir von Gott verstehen und erkennen können. Genug, um uns in diesem Glauben geborgen, getragen und begleitet zu fühlen und seinen Weg weiterzugehen so gut wir können.

Aber dann gibt es da eben auch noch den unschuldig Gefolterten, der leidet, der ohnmächtig am Kreuz hängt und stirbt. Gott greift nicht ein und beendet das Leid. Damit tun wir uns schwer. Jesus bleibt authentisch, er bleibt der Wahrheit seiner Botschaft treu. Aber auch Jesus schreit in dieser Situation seine Frage hinaus: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Jesus gesteht Gott zu, dass er unverständlich sein darf. Aber trotz Fragen und Unverständnis vertraut Jesus: „Vater in deine Hände lege ich meinen Geist“

Unser Leben ist oft erfüllend, bereichernd und gut. Freuen wir uns darüber, danken wir dafür, denn es ist ein Geschenk. Und setzen wir unsere Fähigkeiten dafür ein, dass das Leben auch für die Menschen um uns erfüllend und gut ist und wird. Wie schön ist es, einen Menschen zu sehen, der voller Leben und Lebendigkeit ist.

Wenn das Leben belastend ist, unverständlich, wenn wir verwirrt sind und zu Gott unsere Fragen schreien, dann hoffe und wünsche ich uns, dass auch wir immer wieder vertrauen können.

Schauen wir auf Jesus. Er hat das Leid erfahren, er geht mit uns durch das Leid und sagt:“ Ich bin das Leben.“ Das letzte Wort hat das Leben das haben wir zu Ostern mitsammen gefeiert.

Gabi Niederschick, Wort-Gottes-Dienst Leiterin

 

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarrgemeinde Wels-Heilige Familie


Johann-Strauß-Straße 20
4600 Wels
Telefon: 07242/46581
Telefax: 07242/46581-30
pfarre.hlfamilie.wels@dioezese-linz.at
http://www.wels-heilige-familie.at

Gott ist immer für dich da! Unser Pfarrbüro am

 

Mo 08:00 - 11:30
Di 08:00 - 11:30
Do 08:00 - 11:30
Fr 08:00 - 11:30

am Donnerstag zusätzlich von 16.00 - 18.00 Uhr (ausgenommen Schulferien)

 

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen