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Inhalt:
Do. 18.6.26
"So sollt ihr beten..."
Tages­evangelium
Mt 6, 7-15
Do. 18.06.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

7 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.

8 Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.

9 So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,

10 dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.

11 Gib uns heute das Brot, das wir brauchen.

12 Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben.

13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.

14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.

15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Mt 6, 7-15
1. Lesung
2 Kor 11, 1-11

 

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder!

1 Lasst euch doch ein wenig Unverstand von mir gefallen! Aber das tut ihr ja.

2 Denn ich liebe euch mit der Eifersucht Gottes; ich habe euch einem einzigen Mann verlobt, um euch als reine Jungfrau zu Christus zu führen.

3 Ich fürchte aber, wie die Schlange einst durch ihre Falschheit Eva täuschte, könntet auch ihr in euren Gedanken von der aufrichtigen und reinen Hingabe an Christus abkommen.

4 Ihr nehmt es ja offenbar hin, wenn irgendeiner daherkommt und einen anderen Jesus verkündigt, als wir verkündigt haben, wenn ihr einen anderen Geist empfangt, als ihr empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, als ihr angenommen habt.

5 Ich denke doch, ich stehe den Überaposteln keineswegs nach.

6 Im Reden mag ich ein Stümper sein, aber nicht in der Erkenntnis; wir haben sie euch in keiner Weise und in keinem Fall vorenthalten.

7 Oder habe ich einen Fehler gemacht, als ich, um euch zu erhöhen, mich selbst erniedrigte und euch das Evangelium Gottes verkündete, ohne etwas dafür zu nehmen?

8 Andere Gemeinden habe ich ausgeplündert und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu können.

9 Aber als ich zu euch kam und in Schwierigkeiten geriet, bin ich niemand zur Last gefallen; was ich zu wenig hatte, ergänzten die Brüder, die aus Mazedonien kamen. Ich habe also darauf Wert gelegt, euch in keiner Weise zur Last zu fallen, und werde auch weiterhin darauf Wert legen.

10 So gewiss die Wahrheit Christi in mir ist: diesen Ruhm wird mir im Gebiet von Achaia niemand nehmen.

11 Warum? Liebe ich euch etwa nicht? Gott weiß es.

 

 

Antwortpsalm:
2. Lesung
Sir 48, 1-14 (1-15)

 

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

 

In jenen Tagen

1 stand Elija auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.

2 Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.

3 Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.

4 Wie Ehrfurcht gebietend warst du, Elija, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.

5 Einen Verstorbenen hast du vom Tod erweckt, aus der Unterwelt, nach Gottes Willen.

6 Könige hast du ins Grab geschickt, Vornehme von ihren Lagern hinweg.

7 Am Sinai hast du Strafbefehle vernommen, am Horeb Urteile der Rache.

8 Könige hast du gesalbt für die Vergeltung und einen Propheten als deinen Nachfolger.

9 Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.

10 Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.

11 Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.

12 Elija ist im Wirbelsturm entschwunden, Elischa wurde mit seinem Geist erfüllt. Doppelt so viele Zeichen wirkte er, zu Wundern wurden alle Worte aus seinem Mund. Solange er lebte, hat er vor niemand gezittert, kein Sterblicher hatte Macht über seinen Geist.

13 Nichts war für ihn unerreichbar, noch im Grab zeigte sein Leichnam Prophetenkraft.

14 In seinem Leben vollbrachte er Wunder und bei seinem Tod erstaunliche Taten.



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  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Gregorio Giovanni Gaspare Barbarigo
  • Hl. Potentinus von Steinfeld
  • Hl. Maria Dolorosa von Brabant
  • Hl. Felicius
  • Hl. Osanna
Do. 18.06.26
Namenstage
Hl. Gregorio Giovanni Gaspare Barbarigo
* 16. September 1625, Venedig, Italien
† 18. Juni 1697, Italien
Bischof von Bergamo und Padua, Kardinal
Gregorio Giovanni Gaspare Barbarigo, erblickte am 16.  September 1625 in Venedig das Licht der Welt. Sein großer Förderer wurde  Fabio Chigi, der als Alexander VII. den Stuhl Petri bestieg. Barbarigo  wurde 1657 Bischof von Bergamo, 1660 Kardinal und wechselte1664 auf den  bischöflichen Stuhl von Padua. Der hl. Karl Borromäus war sein Vorbild  als Seelsorger. Der geschätzte Bischof starb am 18. Juni 1697 in Padua.  Papst Alexander VII. nannte ihn einen »Engel der Güte«. Die  Heiligsprechung erolgte am 26. Mai 1960.

Hl. Potentinus von Steinfeld
* Aquitanien, Frankreich
† 4. Jahrhundert
Pilger, Märtyrer (?)
Die Legende des 9. Jahrhunderts schildert Potentius als einen adeligen Aquitanier, der mit seinen Söhnen Felicius und Simplicius heilige Stätten aufsuchte. Von Bischof Maximin in Trier freundlich aufgenommen, ließ er sich von diesem einen geeigneten Platz nennen, an dem er ein Gott geweihtes Leben führen könne. Maximin wies ihn nach Karden an der Mosel zu Kastor, wo er mit seinen Söhnen bis zu seinem Tode blieb.
Die spätere, romanhafte Legende des 14. Jahrhunderts macht Potentius zum Sohn eines heidnischen Frankenkönigs. Christ und Diakon geworden, dann zum Bischof von Paderborn gewählt, bemühte er sich, seine inzwischen ebenfalls Christin gewordene Schwester aus ihrer heidnischen Umgebung herauszuführen, wurde von den Heiden mit Pfeilschüssen durchbohrt, dann enthauptet und starb so den Märtyrertod.
Potentius' und seiner Söhne Gebeine kamen im 10. Jahrhundert nach Steinfeld in der Eifel, sein Schrein aus dem 13. Jahrhundert ist heute im Louvre in Paris zu sehen.

Hl. Maria Dolorosa von Brabant
* Woluwe, heute Stadtteile von Brüssel, Belgien
† 18. Juni 1290
Einsiedlerin, Märtyrerin
Maria Dolorosa lebte als  Einsiedelerin. Als sie einen zudringlichen Jüngling abwies, bezichtigte der sie des Diebstahls. Sie wurde zum Tod verurteilt, gepfählt und bei lebendigem Leib begraben.
An Maria Dolorosas Grab ereignteten sich in der Folge zahlreiche Wunder, womit ihre Unschuld bewiesen war. Bald nach ihrem Tod gründete sich an ihrem Todesort eine Bruderschaft unter ihrem Namen, eine Kapelle wurde erbaut und ihr geweiht.

Hl. Felicius
† 4. Jahrhundert
Mönch
Felicius war der Sohn des Potentius, der mit ihm und seinem Bruder Simplicius heilige Stätten aufsuchte. Von Bischof Maximin in Trier freundlich aufgenommen, ließen sie sich von diesem einen Platz nennen, an dem sie ein gottgeweihtes Leben führen könnten. Maximin wies sie nach Karden an der Mosel zu Kastor, wo sie bis zu ihrem Tod blieben.
Potentius' und seiner Söhne Gebeine kamen im 10. Jahrhundert nach Steinfeld in der Eifel.

Hl. Osanna
* 1449, Mantua, Italien
† 18. Juni 1505, Italien
Ordensfrau, Mystikerin
Osanna schloss sich im Alter von 15 Jahren dem Dritten Orden der Dominikaner an.




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