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Pfarre Aigen im Mühlkreis
Hauptstraße 14
4160 Aigen-Schlägl
Telefon: 07281/6277
Mobil: 0676/8776-5004
Telefax: 07281/6277
pfarre.aigen@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/aigen
Pfarrkirche Aigen im Mühlkreis
Di. 28.7.26
"Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn..."
Tages­evangelium
Mt 13, 36-43
Di. 28.07.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit

36 verließ Jesus die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.

37 Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;

38 der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;

39 der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.

40 Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:

41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,

42 und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

43 Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!

Mt 13, 36-43
1. Lesung
Ex 33, 7-11; 34, 4b.5-9.28

Lesung aus dem Buch Exodus

In jenen Tagen

7 nahm Mose das Zelt und schlug es für sich außerhalb des Lagers auf, in einiger Entfernung vom Lager. Er nannte es Offenbarungszelt. Wenn einer den Herrn aufsuchen wollte, ging er zum Offenbarungszelt vor das Lager hinaus.

8 Wenn Mose zum Zelt hinausging, erhob sich das ganze Volk. Jeder trat vor sein Zelt, und sie schauten Mose nach, bis er in das Zelt eintrat.

9 Sobald Mose das Zelt betrat, ließ sich die Wolkensäule herab und blieb am Zelteingang stehen. Dann redete der Herr mit Mose.

10 Wenn das ganze Volk die Wolkensäule am Zelteingang stehen sah, erhoben sich alle und warfen sich vor ihren Zelten zu Boden.

11 Der Herr und Mose redeten miteinander Auge in Auge, wie Menschen miteinander reden. Wenn Mose aber dann ins Lager zurückging, wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, nicht vom Zelt.

4b Am Morgen stand Mose zeitig auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte. Die beiden steinernen Tafeln nahm er mit.

5 Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen Jahwe aus.

6 Der Herr ging an ihm vorüber und rief: Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue:

7 Er bewahrt Tausenden Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg, lässt aber den Sünder nicht ungestraft; er verfolgt die Schuld der Väter an den Söhnen und Enkeln, an der dritten und vierten Generation.

8 Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden.

9 Er sagte: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch mein Herr mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde, und lass uns dein Eigentum sein!

28 Mose blieb dort beim Herrn vierzig Tage und vierzig Nächte. Er aß kein Brot und trank kein Wasser. Er schrieb die Worte des Bundes, die zehn Worte, auf Tafeln.

Antwortpsalm:
2. Lesung
Jer 14, 17b-22

Lesung aus dem Buch Jeremia 

17 Meine Augen fließen über von Tränen bei Tag und bei Nacht und finden keine Ruhe. Denn großes Verderben brach herein über die Jungfrau, die Tochter, mein Volk, eine unheilbare Wunde.

18 Gehe ich aufs Feld hinaus - seht, vom Schwert Durchbohrte! Komme ich in die Stadt - seht, vom Hunger Gequälte! Ja, auch Propheten und Priester werden verschleppt in ein Land, das sie nicht kennen.

19 Hast du denn Juda ganz verworfen, wurde dir Zion zum Abscheu? Warum hast du uns so geschlagen, dass es für uns keine Heilung mehr gibt? Wir hofften auf Heil, doch kommt nichts Gutes, auf die Zeit der Heilung, doch ach, nur Schrecken!

20 Wir erkennen, Herr, unser Unrecht, die Schuld unsrer Väter: Ja, wir haben gegen dich gesündigt.

21 Um deines Namens willen verschmäh nicht, verstoß nicht den Thron deiner Herrlichkeit! Gedenke deines Bundes mit uns, und löse ihn nicht!

22 Gibt es etwa Regenspender unter den Götzen der Völker? Oder ist es der Himmel, der von selbst regnen lässt? Bist nicht du es, Herr, unser Gott? Wir setzen unsre Hoffnung auf dich; denn du hast dies alles gemacht.



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Inhalt:
Kolumbien

Predigt 19.7.2026

Liebe Schwestern u. Brüder,
Eine enge Verwandte von Präsident Trump, seine Nichte Mary, hat ein Buch verfasst über ihn, den „großen Bruder“ mit tiefgehender psychologischer Kenntnis über sein Leben. Sie hat darin die Hintergründe seines Verhaltens zu erklären versucht aus der Geschichte der Familie. Er konnte u.a. die Geldgier seines Großvaters nie genug erfüllen, immer brachte er ihm zu wenig nach Hause, stand also dauernd unter Leistungszwang. So warnt sie also in ihrem Buch auch die Nation vor der Gefahr, die von ihm ausgeht, (wir bekommen sie ja gerade in seiner zweiten Amtsperiode in der ganzen Welt zu spüren und lässt uns täglich erzittern. Natürlich versuchte er die Herausgabe dieses Buches zu verhindern, weil er darin nicht gut wegkommt. Sein Machtgehabe, so erklärt sie, resultiere aus einer inneren Schwäche und Unsicherheit, die er damit verdecken will. Und er ist nicht der erste unter den Machtmenschen der Geschichte, bei denen ein solches Verhalten zu entdecken ist, wie etwa auch bei Adolf Hitler. Das führt zu Größenwahn und Gewaltausübung, die keine Rücksicht mehr nimmt auf das Leben des einzelnen. Auch die Morde durch Polizisten in Amerika gerade an den farbigen Einwanderern als minder bewerteten schwarzen Bevölkerung haben hier ihren Hintergrund. Sich als Herr gebärden, das braucht einer nur, um seine eigene Schwäche zu verdecken. Erschütternd gehen solche grausamen Bilder um die Welt und haben weltweite Proteste ausgelöst.

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