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Pfarre Aigen im Mühlkreis
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Predigt 15.3.2026

von Pfarrer Wolfgang

Überschrift und Thema ist heute Laetare - d. h. Freue dich. 

Mitten in der Fastenzeit wirft Ostern bereits seine Schatten, vielmehr sein Licht voraus. Jesus schenkt einem Blinden das Augenlicht wieder und zeigt sich so als der, der Hoffnung gibt. Gott rettet, er führt heraus aus Nacht und Verzweiflung, auch aus geistiger Blindheit; er schenkt neue Perspektiven. Liebe statt Hass, Wohlwollen statt Neid, Barmherzigkeit statt Wegschauen. Es gibt andere Möglichkeiten, trotz des Mangels gut zu leben, nicht nur auf die Einschränkungen fixiert bleiben, sondern Gefallen finden am weniger verbrauchen. Da denke ich gerade auch an die Sportler der Paralympics, die in den verschiedenen Sparten tolle Leistungen bringen und sich auch nicht einengen lassen auf ihre Behinderungen. Oder ich denke an das sehr berührende Buch –jetzt neu im Film zu sehen: 4 minus 3, in dem eine Mutter und Witwe fertig wird mit dem Verlust ihres Mannes und ihrer zwei Kinder durch einen Unfall. Wie kann man da trotzdem leben? Ein schwerer und langer Weg, Aber sie ist bereit dazu, wer immer ihr auch die Augen dazu geöffnet hat; ihr Leben hat neues Gewicht und Sinn bekommen. Auch mit Jesus tun sich andere Perspektiven auf. Die haben wir ja manchmal äußerst nötig, wenn wir wie mit einem Brett vor dem Kopf blind sind für das, was wirklich notwendig ist, damit unser Leben gelingt. Blind bleiben in dieser Erzählung jene (die Pharisäer), die in diesem Wunder Jesus nicht als den versprochenen Retter erkennen wollen. Es geht also um die Blindheit des Herzens. Man kann sich ja verbohren in die Sicht eines Problems, in eine Meinung, in ein Bild, das man sich einmal von einem Menschen gemacht hat und verschließt sich damit neuen, anderen Sichtweisen und Möglichkeiten. Auch von sich selbst, wie etwa F. Th. Csokor (?) sagt: „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.“ Wenn wir aber offen sind, wenn uns dann doch einmal ein Licht aufgegangen ist, fragen wir uns verwundert: Wie konnte ich so blind sein? So will Jesus auch von uns, von mir innerlich erkannt und angenommen werden, als einer, der mein Leben verändern und heilen kann. Er kann uns die Augen öffnen für Neues und Unerwartetes, ja Ungewöhnliches und Notwendiges. Das gilt nicht nur für Menschen, wenn wir sie nicht mehr nur oberflächlich beurteilen, sondern sie mit dem Herzen sehen. Das gilt für die Entwicklung eines Kindes in den sog. schwierigen Jahren und es gilt auch und ganz besonders für die notwendigen Veränderungen in der Kirche, die wir aktiv anzunehmen und zu gestalten uns zur Aufgabe machen, wenn und weil z. B. Priester in den Pfarren nicht mehr so präsent sein können aus Altersgründen oder weil sie eben auch sterben bzw. wenn der Nachwuchs auf sich warten lässt. Es gilt nicht zu jammern, wenn es nicht mehr so ist wie früher, sondern sich selbst entdecken als Teil dieser Kirche. Und Freude daran zu haben. Sich sehen nicht mehr als Objekt, das versorgt wird und etwas erwartet, sondern Subjekt, das in der ganz konkreten Pfarre seinen Platz einnimmt und gebraucht wird, in einem Dienst – als Mesner/in z.B.. Meine Berufung als Christ neu zu sehen und darin dann auch die Freude aufbrechen zu spüren, die daraus erwächst, die Freude des Glaubens. Amen.

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