Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!
In diesen heißen Sommertagen flüchten Menschen gerne in die Kühle, nicht nur das erfrischende Wasser zieht an, auch die angenehme Temperatur in einer Kirche wird vermehrt von Menschen aufgesucht, eine Weile sich zu erholen. Schön, wenn die Kirche auch offen ist und sich also gastfreundlich anbietet. Es tut gut. Es ist wohl eine der schönsten Erfahrungen, die wir ganz allgemein als Menschen machen dürfen, die Gastfreundschaft. Die Geschichte aus der heutigen Lesung führt sie uns besonders eindrucksvoll vor. Der Prophet Elischa kommt in den Genuss dieses Entgegenkommens durch eine vornehme und wohl auch reiche Frau. Gastfreundschaft erfahren zeigt uns zwar unsere Bedürftigkeit, wir sind angewiesen und können nicht alles selber machen. Aber wir dürfen auch spüren: Da ist ein Platz für mich zum Rasten, zum Dasein dürfen. Wir sind eingeladen zum Leben. Der Sommer mit der Möglichkeit zum Ausspannen und Urlaub schenkt uns dieses Eintauchen können ins Leben, umgeben sein von einer Atmosphäre, die uns aufatmen lässt.