Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Unsere Pfarrgemeinde
  • Pfarrleben
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Pfarre Aigen im Mühlkreis
Pfarre Aigen im Mühlkreis
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
Sa. 03.01.26

Jahresschluss 2025

Predigt von Pfarrer Wolfgang
Uhr

Hier finden Sie das Jahresdank-Blatt zum Nachlesen

 

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!
Meine Augen haben das Heil gesehen, das du bereitet hast vor allen Völkern! 

Ein großes Wort am Ende eines Jahres. Übertrieben finden es jene, die nur auf das Schwere schauen, im eigenen Leben und im Weltenlauf; noch immer Krieg im Osten, viele junge Menschen, die viel zu früh uns entrissen wurden, die Teuerung und was man nicht alles noch anführen könnte, niederdrückend wie kürzlich eine Umfrage ergab unter älteren Menschen, dass sie mit wenig gutem Lebensgefühl für die Zukunft. Auch in der Kirche, zwar ein neuer jüngerer Papst, aber kein Weltumtaucher, was manche an erwünschten Änderungen erwartet hätten von ihm.
Im Kleinen: 23 Kirchenaustritte in unserer Pfarre und 10 weitere in Schwebe, die wohl auch nicht die Chance einer einfachen Rückkehr nützen werden. Kirchenbesuch zwar halbwegs auf Niveau nach Corona, aber die Generation unter 50 leicht zu überblicken. Im Stift das Durchschnittsalter bei 64 Jahren und die Erwartungen an die Priester gleichbleibend. 
Wenn wir nur das auf die Waagschale legen, dann sind wir arm dran. Aber wir müssen auch das Positive sehen, das, was gelingt, wo Menschen sich engagieren, auch Junge in der Kirche. (DKA  als aktuelles Beispiel!) Wir müssen akzeptieren, dass wir keine Volkskirche mehr sind, in Österreich schon weniger als 50 % im christlichen Glauben dabei. Meine Augen haben das Heil gesehen,sagt er alte Simeon. Er sieht und erkennt es in diesem Kind. Er entdeckt den Lebenswillen, den Gott schenkt und auch in uns neu entfachen will. Lebensfreude aus dem Glauben heraus, der Zuversicht schenkt. Offene Augen, die nach vorne schauen. Lebensfreude möchte gestalten. Ja sagen zu dem, was ist und was noch werden könnte. 
Da steht uns im äußeren Bereich für die gute Zukunft der Kirche durch die Umstrukturierung ein unterstützender Weg bereit. In unserer Region wird sich da manches wandeln, um das Wesentliche pfarrlichen Lebens aufrecht erhalten zu können. Die Dekanatsvisitation hat da geholfen, den Blick über die eigenen Pfarrgrenzen hinauszutun, um nicht nur den Niedergang zu sehen, sondern dass dort und da schon so viel Gutes und Positives auch gibt. Das Ermutigende nicht zu übersehen. Es ist er Auftrag der Kirche, immer wieder aufzubrechen und Neues zu wagen. 
In einer Pfarre gibt es viele Betätigungsfelder. Da stehen wir auch in unserer Pfarre nicht schlecht da, wenn ich an den Dankabend im November denke, zu dem wie über 180 Leute eingeladen haben. Auch du bist Kirche, das ist aktueller denn je. So gibt es viele Hoffnungszeichen. Es wird im nächsten Jahr vieles an Informationen über die Neuausrichtung der Pfarren geben, aber wir werden auch aktiv Leute brauchen, die mitentscheiden und mittragen. Jene Pfarren spüren es schon jetzt, in denen kein Priester mehr am Ort wohnt. So möchte ich an dieser Stelle heute mit euch nicht nur dankbar zurückschauen deshalb auch zuversichtlich nach vorne blicken.
Ich möchte mich bedanken bei allen, die sich engagieren und weil noch viele mitfeiern, bedanken bei allen, die durch ihren Einsatz in den verschiedenen Diensten und Gruppen zum Leben in der Pfarrgemeinde beitragen, insbes. beim PGR und dem Gremium Finanzen. Bei allen, die regelmäßig die Gottesdienste mitfeiern und gestalten. Musik in den verschiedensten Weisen hat einen hohen Stellenwert in der Pfarre wie im Stift, bei allen, die durch ihr Gebet die Gemeinschaft stützen. Ausdrücklich auch jene, die als Vorbeter die Totenwachen gestalten und so vielen die Kraft des Glaubens übermitteln, der gerade in schweren Situationen tragen kann. Und schließlich - denn ohne Geld spielt auch in der Kirche die Musik nicht, bedanke ich mich bei allen, die hier unterstützend beitragen, vor allem die großen caritativen und sozialen Anliegen, die den Kirchenbeitrag zahlen und bei den Sammlungen großzügig spenden. (Jahresdankblatt zum mitnehmen)
Wahrscheinlich gäbe es noch vieles andere auch zu bedanken; vor allem aber danken wir heute Gott, dass er zu seinem Wort steht und uns stützt. Er ist es, der uns begleitet und will das Beste für uns, auch wenn sich dabei manches ändern und erneuern muss. Dass wir dabei ihm und auch uns nicht zu viel in den Weg, sondern uns zur Verfügung stellen. Amen

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Pfarre Aigen im Mühlkreis


Hauptstraße 14
4160 Aigen-Schlägl
Telefon: 07281/6277
Mobil: 0676/8776-5004
Telefax: 07281/6277
pfarre.aigen@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/aigen

Außerhalb der Kanzleiöffnungszeiten nach Vereinbarung mit Pfarrer Wolfgang Groiss 07281/6277 od. 0676/8776 5004

Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen