Dienstag 20. November 2018

Kriegerdenkmal

Krieger – Denk – mal! – Mahnmal gegen Krieg und Menschenverachtung.

 

 

Für einige Monate verhüllt; Stein des Anstoßes, Kopfschütteln, Unverständnis, wozu dieser Unsinn? So hörte ich es in letzter Zeit des Öfteren.

 

Sichtbar machen durch Verdecken, so umschrieb die Künstlerin diese Intervention. Sichtbar machen, erkennen, was wirklich geschah, über geschichtliche Zusammenhänge neu nachdenken:

„Passage gegen das Vergessen“

Warum ausgerechnet am Kirchenplatz? Ein Beitrag von Pfarrer Franz Wöckinger.

Festrede von Anton Pelinka

anlässlich des 70. Todestages von Johann Gruber am 7.4.2014

 

ST.GEORGEN/GUSEN. Die Wahrnehmung historischer Orte der Zeit des Nationalsozialismus nimmt in den letzten Jahren in der Pfarre St. Georgen deutlich Gestalt an. Maßgeblichen Anteil daran hat das Gesamtprojekt „Denk.statt Johann Gruber“.

 

Der Leitfigur dieses Projektes war zu dessen 70. Todestag eine Gedenkveranstaltung gewidmet. Zahlreiche Besucher strömten vergangene Woche ins Johann Gruber Pfarrheim, unter ihnen Bundesminister Alois Stöger, Landeshauptmann Josef Pühringer, die Bischöfe Ludwig Schwarz und Maximilian Aichern sowie die Zeitzeugin Maria Hois - eine Nichte Grubers. Als Festredner konnte Anton Pelinka gewonnen werden. Musikalisch gestaltet wurde der Abend vom Duo Yevgenij Kobyakov am Akkordeon und Liudmila Beladzed (Cymbal). Der Jugendliche Simon Rögner verpackte seine Betroffenheit in einen Rap, den er mit Gesangskollegin Anna Baum dem Publikum präsentierte.

 

Hier können Sie die gesamte Rede im PDF Format ansehen.

Brief eines Schulleiters an sein Kollegium im Jahr 1947

 

Liebe Lehrer!

Ich habe ein Konzentrationslager überlebt.

Meine Augen haben Dinge gesehen, die kein menschliches Auge je erblicken sollte.

Gaskammern, erbaut von gebildeten Ingenieuren.

Kinder, vergiftet von wissenschaftlich ausgebildeten Ärzten.

Säuglinge, getötet von erfahrenen Kinderschwestern.

Frauen und Kinder, erschossen und verbrannt von ehemaligen Oberschülern und Akademikern.

Deswegen traue ich der Bildung nicht mehr.

Mein Anliegen ist:

Helfen sie ihren Schülern, menschlich zu werden.

Ihr Unterricht und ihr Einsatz sollte keine gelehrten Ungeheuer hervorbringen, keine befähigten Psychopathen.

Lesen, Schreiben, Mathematik sind nur wichtig, wenn sie dazu beitragen, unsere Kinder menschlicher zu machen!

Katholische Kirche in Oberösterreich
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