Freitag 24. März 2017

14. Streitforum

Das Volk bin ich. Der Populist und seine Demokratie

Ein Phänomen, das man „Populismus“ nennt, mischt seit einigen Jahren die Politik auf, auch in stabilen europäischen Demokratien und in den USA. Populisten nehmen für sich in Anspruch, das „eigentliche“ Volk zu vertreten – gegen das „System“, gegen „die da oben“, das vermeintlich „überhebliche Establishment“. Sie sprechen Enttäuschte und Erzürnte an, versprechen einfache Lösungen, nutzen soziale Medien für kantige Kurzbotschaften und benennen „Schuldige“, auf die sich der Volkszorn kanalisieren lässt. Wahrheit ist in den Zeiten „postfaktischer Politik“ kein Kriterium mehr. Damit sind Populisten ziemlich erfolgreich. Gehört ihnen die Zukunft?


Es diskutieren:
O. Univ. Prof. in Dr. Dr. h.c. Ruth Wodak, Sprachwissenschafterin und
Werner Beninger, Journalist und Geschäftsführer von Milestones in Communication
Moderation: Dr. Christian Schacherreiter

                               Werner Beninger

 

O. Univ. Prof.in Dr. Dr. h.c. Ruth Wodak
ist Emerita Distinguished Professor for Discourse Studies (für Diskursforschung) an der Lancaster University, UK; außerdem ist sie weiterhin an die Universität Wien affiliiert, an der sie sub auspiciis
1974 promoviert und 1980 habilitiert hat; 1991 wurde sie als Ordentliche Professorin (für Angewandte Sprachwissenschaft) an die Universität Wien berufen. Sie erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen und ist Mitglied der Academia Europaea und der British Academy of Social Sciences. Ihre Forschungsinteressen betreffen vor allem Diskurs- und Textwissenschaft, Sprache, Medien und Politik, Identitäts- und Vorurteilsforschung, wie auch Migration und Sprachenpolitik.

 

Werner Beninger
ist in Linz geboren, maturierte am Ramsauergymnasium und studierte Politikwissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Anglistik an der Universität Salzburg. Er blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der österreichischen Medienszene zurück. Er gehörte immer zu den Top-Five im Bereich „Aufdeckungsjournalismus“ (Wahl der Journalisten des Jahres), bevor er im Jahr 2010 zur PR-Agentur „Milestones in Communication“ wechselte und dort seit 2012 als Geschäftsführer und Inhaber tätig ist. Die Schwerpunkte von Beningers Arbeit liegen in der Strategie, in Kommunikatonstrainings sowie in der Beratung im Bereich Krisenkommunikation für Wirtschaftsbetriebe und öffentliche Einrichtungen.

 


 

Kunst in der Krypta der Ursulinenkirche

Memento Mori

 

Adam Ulen – Alles ist gut
Intervention in der Krypta der Ursulinenkirche

Künstler-Gespräch: 17. März, 18.00 Uhr, Krypta der Ursulinenkirche

 

Adam Ulen, geboren 1980 in Wien, studierte Germanistik und Volkskunde in Innsbruck und seit 2007 Plastische Konzeptionen/Keramik an der Kunstuniversität Linz.

Seine Arbeiten erzählen vom Absurden. Damit geht eine wichtige menschliche
Eigenschaft einher: die Fähigkeit Fragen zu stellen und das Bedürfnis nach Antworten. Bleiben essentielle Fragen unbeantwortet, stellt sich ein Gefühl des Absurden und der Unsicherheit ein. Der Künstler bedient sich scheinbarer und tatsächlicher Hinweise und Indizien für eine mögliche Dechiffrierung, die aber zu vage bleiben, um als objektiver Beleg zu gelten. Auf diese Weise stellt er die menschlichen Strategien der Erkennung von Mustern in Frage. Mit der Installa-tion in der Krypta der Ursulinenkirche verbindet Adam Ulen „Die Frage nach dem Schein, dem Sein und dem Nichtsein“.

 

Alles ist gut

 

Kuratorin: Martina Gelsinger
Ursulinenkirche, Landstraße 31, 4020 Linz, www.dioezese-linz.at/fss


Öffnungszeiten und Kunstauskunft:
Freitag: 16.00–18.30 Uhr und Sonntag nach der Messe (Beginn: 20.00 Uhr)
sowie nach telefonischer Vereinbarung:
0732/244011-73 (Forum St. Severin) / 0699/17226308 (Adam Ulen)

 

Presse - Information als Download

Predigt zur Liturgie am Aschermittwoch

 

Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut
Alles ist gut

 


 

Frans van der Lugt Center im Libanon

Schenken Sie einem Flüchtlingskind im Libanon einen Schulplatz!

 

Der Flüchtlingsdienst der Jesuiten hat im Libanon Schulen und Sozialzentren für 2.500
syrische Flüchtlingskinder aufgebaut. In acht Schulen und Sozialzentren bekommen die Kinder Unterricht, eine Schulmahlzeit, therapeutische Hilfe zur Bewältigung traumatischer Fluchterlebnisse und medizinische Hilfe. Auch Kindergartengruppen und Berufsausbildung werden unterstützt. Den Kindern wird unabhängig von Religion und Herkunft geholfen. Eines dieser Zentren ist das Frans van der Lugt Center in Bourj Hammoud nordöstlich von Beirut.
Nähere Informationen: www.jesuitenmission.at/home


Die Katholische Aktion unterstützt dieses Hilfsprojekt und bittet auch Sie um Ihre Hilfe:
Spendenkonto: Menschen für andere – Jesuitenaktion
IBAN: AT942011182253440000
Widmung: Schule für Flüchtlinge im Libanon

 


Forum St. Severin (fss)
Katholischer Akademikerverband
4040 Linz
Mengerstraße 23
Telefon: 0732/244011-73
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: