| Grund der Dachbodensäuberung - 2008 |
| Im Jahre 1971 wurde die Kirche
neu eingedeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie mit schweren Tonschindeln
gedeckt, sodass die heutige Eterniteindeckung nur mehr einen Bruchteil des
vorherigen Gewichtes beträgt. Seit dieser Zeit, so die Sachverständigen der Diözese, ist bei Stürmen mehr Bewegung im Dachstuhl, sodass dadurch vermehrt Risse in den Gewölben aufgetreten sind, weil diese zum Teil fix mit dem Dachstuhl verbunden sind. Das nunmehrige Ziel der Experten ist es, die gesamte Verbindung der Dachstuhlkonstruktion mit dem Gewölbe zu trennen. Zu diesem Zweck muss noch eine genauere Inspektion erfolgen, wozu die Säuberung des Dachbodens Grundvoraussetzung war. Der erste Schritt dazu war die Entsorgung der teilweise morschen Bretter, die auf drei Etagen aufgelegt waren. Diese waren früher notwendig, damit man brüchige Dachschindeln auswechseln konnte. Weiters wurde für den gesamten Dachbodenbereich eine sehr gute Beleuchtung geschaffen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich beim Installateur Adelsgruber Alois für seine freiwilligen Dienste herzlich bedanken. Der nächste Schritt war der staubigste an der ganzen Aktion. An diesem Samstag, den 4. Okt. wurde der gesamte Schutt in Kübeln geschaufelt, und durch eine Rohrleitung abtransportiert. Somit wurden 2 Container gefüllt, die von der Fa. Kronlachner entsorgt wurden. Die nächsten beiden Samstage waren geprägt vom „Staubsaugen“, wobei uns die Gemeinde Bruck – Waasen mit ihrem Unimog sehr hilfreich zur Seite stand. An dieser Stelle herzlichen Dank für die kostenlose Bereitstellung. Bei der gesamten Säuberungsaktion waren ca. 60 Helfer beteiligt, wobei einige an 2 od. mehreren Tagen tätig waren. Besonders bedanken möchte ich mich für die Bereitschaft aller Feuerwehren in unserem Pfarrgebiet, die sich vorbildlich eingesetzt haben. Auch vom Alpenverein erhielten wir Unterstützung, und die PGR – Mitglieder incl. Mesner waren ebenfalls fleißig zur Stelle. Weiters wurde vom Urtlhof Peham an einem Samstag die gesamte Mannschaft zum Essen eingeladen! Nicht zuletzt möchte ich auch der Fa. Baumeister Humer ein herzliches Danke aussprechen, die uns in allen Belangen sehr kostengünstig unterstützt. Von den Frauen bekamen wir Essen und Mehlspeisen serviert, und schließlich komme ich nicht darüber hinweg, mich bei zwei Personen besonders zu bedanken. Es sind dies die Zwillingsbrüder Hans und Sepp Manigatterer, die wieder einmal die gesamte Aktion geleitet, und sehr viele Stunden unentgeltlich geleistet haben. Allen ein herzliches Vergelt´s Gott. Für den Finanzausschuss Franz Lauber |