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Pfarrgemeinde Eferding
Kirchenplatz 2
4070 Eferding
Telefon: 07272/2241
Telefax: 07272/2241-30
pfarre.eferding@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/eferding
Kanzleiöffnungszeiten - auch nach telefonischer Vereinbarung
Di
09:00 - 11:00, 15:00 - 18:30
Mi
09:00 - 11:00

Gottesdienste:

Samstag:        19:00

Sonntag:         09:00

Klimahaus Dachsberg - Besichtigung und Hintergründe

Montag, 12. Oktober 2026 um 18:00 Uhr in Weinberg 14

Die Katholische Männerbewegung Eferding lädt alle Interessierten herzlich ein!
Anmeldung: Franz Plöchl - 0664 / 615 19 26

Klimahaus Dachsberg - Besichtigung und Hintergründe: Klimahaus Dachsberg - Besichtigung und Hintergründe

Gottesdienst mit Krankensalbung

Freitag, 23. Oktober 2026 um 15:00 Uhr

Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit Krankensalbung in der Kapelle des Bezirksalten- und Pflegeheims Eferding

Gottesdienst mit Krankensalbung: Gottesdienst mit Krankensalbung

"Der Sonnengesang" - Franz von Assisi feiert Geburtstag

Sonntag, 4. Oktober 2026 im Klostergarten des Shalomklosters Pupping

„Der Sonnengesang“ – ein Lob auf die Schöpfung von Franz von Assisi stand heute im Mittelpunkt des Kindergottesdienstes der Pfarrgemeinde Eferding

 

"Der Sonnengesang" - Franz von Assisi feiert Geburtstag: "Der Sonnengesang" - Franz von Assisi feiert Geburtstag
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Gottesdienste:

Samstag:        19:00

Sonntag:         09:00

Mo.
12.10.
18:00 Uhr | Klimahaus Dachsberg, Prambachkirchen
Klimahaus Dachsberg
Di.
13.10.
18:00 Uhr | Eferding - Pfarrbücherei, Eferding
Buch & Wolle
Do.
15.10.
17:00 Uhr | Pfarrhof Eferding - Besprechungsraum EG, Eferding
Bibel- und Glaubensgespräch zum kommenden Sonntagsevangelium im Pfarrhof
Fr.
16.10.
09:15 Uhr | Bezirksaltenheim Bräuhausstraße, Eferding
Gottesdienst im BAPH Bräuhausstraße
(Gottesdienst)
Fr.
16.10.
18:00 Uhr | Eferding - Pfarrzentrum St. Hippolyt, Eferding
Rosenkranzgebet
(Rosenkranz)
alle Termine
Inhalt:
Sonn tags blatt

"Das Hochtzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren nicht würdig!"

Gott lädt uns ein zur Begegnung mit ihm; er spricht zu uns durch sein Wort.
Sind wir bereit – auch mit dem Herzen?

"Der Stein ist zum Eckstein geworden!"

Wir feiern den heiligen Franz von Assisi, einen der populärsten und einflussreichsten Heiligen der Kirche.
Herzliche Einladung zum Mitfeiern des Sonntagsgottesdienstes!

"Geh und arbeite heute im Weinberg!"

Heute danken wir Gott mit Herzen, Mund und Händen.
Herzliche Einladung zur Mitfeier des Erntedankfestes!

alle Beiträge
Nachlese 2026

800 Jahre Franz von Assisi - Gelungenes Pfarrfest im Franziskanerkloster Pupping

Am Sonntag, 4. Oktober, wurde im Franziskanerkloster Pupping ein besonderes Pfarrfest gefeiert: Anlass war das Gedenken an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi, der am 3. Oktober 1226 in der Portiunkula-Kapelle bei Assisi verstorben ist.

 

"Der Sonnengesang" - Franz von Assisi feiert Geburtstag

„Der Sonnengesang“ – ein Lob auf die Schöpfung von Franz von Assisi stand heute im Mittelpunkt des Kindergottesdienstes der Pfarrgemeinde Eferding

 

Poldi Knoll, die unermüdliche und fürsorgliche Pfarrhaushälterin, ist 80 Jahre

Am 24. September 2026 vollendete unsere Pfarrhaushälterin Poldi Knoll ihr 80. Lebensjahr.

Danken mit Herzen, Mund und Händen

Vorbereitet und mitgestaltet von den Ortschaften Gstocket, Hinzenbach, Oberrudling und Unterrudling

Musik: Chor Jeunesse unter der Leitung von Maria Schapfl, an der Orgel und am Piano: Michaela Deinhamer

Masche für Masche durch die Ferien 2026

Über den Sommer verteilt ging es in den Pfarrzentren in Eferding und Alkoven kreativ zur Sache: bei Schönwetter auf der Wiese, bei Schlechtwetter um Tische herum.

80. Geburtstag und 50-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer em. Mag. Erich Weichselbaumer

Anlässlich der beiden Jubiläen bekam unser geschätzter Pfarrer em. Mag. Erich Weichselbaumer zahlreichen Besuch.

"Miteinander MÄHEN"

Wie jedes Jahr wird sie gemäht, die Pfarrhofwiese im Mittergraben.

Starke Männer braucht die Pfarrgemeinde!

Aktive Mitglieder der Pfarrgemeinde Eferding leisten immer wieder wertvolle Dienste, damit unsere Kirche und die angrenzenden Gebäude „auf Schuss“ gehalten werden.

"Du bist nicht allein!"

„Du bist nicht allein, ich bin immer mit dir und werde Freude und Angst mit dir teilen.“
Dieser Leitgedanke von Dr. Josef Keplinger begleitet die Teilnehmer*innen der heurigen Fronleichnamsprozession.

"Stimmt Gottes Melodie in euch an!"

40, 50 und 65 Jahre Eheleben - ein Grund zum Innehalten und Feiern!
Liturgisch begleiteten Pfarrvikar MMag. Klaus Dopler und Pfarrgemeinderatsobfrau Mag.a Sonja Wiesinger den feierlichen Gottesdienst.

„Der Herr ist mein Hirt, er führt mich an die Wasserquellen des Lebens.“

„Der Herr ist mein Hirt, er führt mich an die Wasserquellen des Lebens.“  Dieser Satz aus dem Psalm 23 nimmt auf der Parte viel Platz ein. 

14.06.

Der Blick von oben auf die Stadt Eferding und das Eferdinger Becken

"Lange Nacht der Kirchen" - MUTeinander am Freitag, 29. Mai 2026 in der Pfarrgemeinde Eferding

Pilgern erfordert Willenskraft und Ausdauer

Pilger*innen der Pfarrgemeinde Eferding haben es wieder geschafft - den Weg in den frühen Morgenstunden von Eferding nach Maria Pötsch!

Musikalischer Blumenstrauß am Muttertag

Einen wunderbaren Abschluss des Muttertages erlebten die Besucher:innen des Konzertes im Eferdinger Kulturzentrum Bräuhaus.

 

"Sagt an, wer ist doch diese"

Die Katholische Männerbewegung Eferding lud zur Maiandacht am 8. Mai 2026 in die Eferdinger Spitalskirche.

11.05.

"Bindet die Eselin los und bringt sie zu mir"- der Einzug Jesu in Jerusalem

Ein volles Gotteshaus mit vielen Kindern und Angehörigen der Pfarrgemeinde -  die beeindruckende Feier des Palmsonntags in der Eferdinger Stadtpfarrkirche!

31.03.

„Kommt her! Bringt eure Last!“

Unter dem Motto "Kommt her, bringt eure Last!" des Gastgeberlandes Nigeria trafen sich viele Familien und Gottesdienstbesucher/innen am 15. März 2026 zum ökumenischen Weltgebetstag der Kinder.
 

"Thekla " - eine Frau der frühen Kirche

 

Eine Theatergruppe aus Salzburg war am 13.3.2026 in Eferding zu Gast und präsentierte das Stück „Thekla“.

Zu Fuß nach Santiago - "Einen Ablass verdient!"

Monika und Franz Auer pilgern in  Teiletappen durch Österreich, die Schweiz, Frankreich und Spanien zum berühmtesten Wallfahrtsziel der Welt - SANTIAGO de COMPOSTELA
Am 9. März 2026 erzählt Franz Auer auf Einladung der Katholischen Männerbewegung Eferding von der ganz besonderen Pilgerreise.

"Kommt, lasst euch stärken!"

Nigeria zwischen Last und Hoffnung: Heimat der christlichen Frauen, die heuer den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026 verfasst haben!


HP - Nigeria, Land der Gegensätze
 

"Das Wort Gottes verkünden"

Ein Nachmittag für die Lektor*innen und Wortgottesdienstleiter*innen der Pfarrgemeinde Eferding mit Dr. Johann Hintermaier - Bischofsvikar der Diözese Linz und versierter Bibelexperte

"Ich bin mit euch alle Tage bis ans Ende der Welt"

"Beteiligung kommt von Teilen" hieß heuer das Motto des Suppensonntags der Katholischen Frauenbewegung.

 

Das erfreuliche Spendenergebnis:  

Kollekte: 1 526,70 €
Suppenessen: 2 761,10 €

"Ein Licht zwischen den Wolken" - Interreligiöse Begegnung

Am 12. Februar 2026 fand im Pfarrzentrum St. Hippolyt eine interreligiöse Begegnung statt. Zu Gast waren Frau Monika Greil-Payrhuber (kath. Seelsorgerin und Expertin für interreligiösen Dialog), Hajret Beluli (Imam und muslimischer Religionslehrer) und der Obmann des albanisch-islamischen Kulturvereins Eferding „Selam“ Herr Mifterem Eminhazari, die Moderation übernahm Karl Mair-Kastner.

"Es ist geschafft!" - Dreikönigsaktion 2026

Christa Außerwöger begrüßt die König*innen und die versammelte Pfarrgemeinde zum Dreikönigsgottesdienst.
44 Gruppen besuchten in 6 Tagen das gesamte Pfarrgebiet, um einen Auftrag zu erfüllen!

NEULAND für Wortgottesdienstleiterinnen und Ministrant*innen

1. Adventsonntag - 30. 11. 2025: Das neue Kirchenjahr beginnt mit 3 feierlichen Anlässen:

  • die Aufnahme neuer Ministrant*innen, 
  • die Entsendung neuer Wortgottesdienst-Leiterinnen
  • die Erstkommunion von Emma Karl
     
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So. 11.10.26
Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!
Tages­evangelium
Mt 22, 1–14
So. 11.10.26
Tages­evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit

1 erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:

2 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.

3 Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.

4 Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!

5Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden,

6 wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.

7 Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.

8 Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren nicht würdig.

9 Geht also an die Kreuzungen der Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!

10 Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

11 Als der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Menschen, der kein Hochzeitsgewand anhatte.
12 Er sagte zu ihm: Freund, wie bist du hier ohne Hochzeitsgewand hereingekommen? Der aber blieb stumm. 13 Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

14 Denn viele sind gerufen, wenige aber auserwählt.

Mt 22, 1–14


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Bruno I. von Köln
  • Sel. Jakob Griesinger
  • Hl. Philippus
  • Hl. Quirinus von Malmedy
  • Sel. Johannes XXIII.
  • Hl. Alexander Sauli
So. 11.10.26
Namenstage
Hl. Bruno I. von Köln
* Mai 925, Deutschland
† 11. Oktober 965, Frankreich
Erzbischof von Köln, Erzkanzler des Deutschen Reiches
Bruno war der jüngste Sohn von Kaiser Heinrich I. und seiner Frau Mathilde, Bruder des späteren Kaisers Otto I. und von Geburt an für den geistlichen Stand bestimmt. Seine Ausbildung hat er ab 929 in der Domschule von Utrecht erhalten, er galt als einer der Gebildetsten des Reiches. Den gerade 14-jährigen holte Bruder Otto zurück an den Hof und machte ihn 940 im Alter von 15 Jahren zum Kanzler des Reiches. 950 wurde Bruno zum Priester geweiht; von 951 bis zu seinem Tod wirkte er auch als Erzkapellan. Der von tiefer Frömmigkeit erfüllte Bruno verbesserte die Ausbildung der Hofgeistlichen und setzte sich ein für die Ausbreitung der Reformen von Gorze, so nachweislich in der großen Abtei Lorsch, deren Leitung er selbst übernahm.
953 wurde Bruno auf Wunsch von Otto I. zum Erzbischof von Köln gewählt; schon kurz zuvor hatte Otto ihn zum Herzog von Lothringen ernannt, was als Auftrag zur Sicherung der Herrschaft in Lothringen und auch zu militärischen Eingriffen im westfränkischen Reich zu verstehen war. Mit seiner Doppelstellung als Erzbischof und als Reichsfürst vertrat Bruno die Interessen seines königlichen Bruders, band den Klerus eng an das Königtum und leitete damit die Neuorganisation der Reichskirche ein. Sein Mittel dazu war, dass er die Leitung der Domschule selbst in die Hand nahm, hier aus dem ganzen Reichsgebiet begabte Schüler um sich scharte und mit ihnen dann die wichtigsten Bischofsstühle besetzte, damit sie in seinem Sinne wirkten. Bruno war der erste Kölner Erzbischof, der weltliche und geistliche Gewalt gleichermaßen in Händen hielt; bis zur Säkularisation durch Napoleon 1801 blieben die Erzbischöfe von Köln auch weltliche Regenten. Otto I. wollte das Königtum gegenüber den Interessen der einzelnen Stammesfürsten absichern. Dabei spielte die Kirche eine entscheidende Rolle: frei von partikularen und regionalen, nicht zuletzt auch von familiären Interessen sollten die Bischofe zu Säulen des Reiches werden.
961 salbte Bruno seinen Neffen Otto II. in Aachen zum König. Während Otto I.' Italienfeldzug 961 bis 965 hatte Bruno die Regentschaft im Reich gemeinsam mit dem Bischof von Mainz und scheute auch vor Heereszügen nicht zurück. Bald nach Brunos Tod erzählte man von einer Vision des Klerikers Poppo, wonach Bruno wegen seiner übertriebenen weltlichen Studien vom höchsten Richter angeklagt, aber von Paulus verteidigt und gerechtfertigt worden sei.
Bruno gründete als Kölner Bischof die Benediktinerabtei St. Pantaleon und die Stifte Groß-St. Martin, St. Andreas und St. Maria im Kapitol, dazu in Soest das Patroklistift. Er erweiterte den Kölner Dom um ein Seitenschiff auf jeder Seite und brachte den Petrusstab - mit dem Maternus vom Tod auferweckt worden sein soll - und die Petruskette nach Köln.
Auf der Heimreise von Compiègne, wohin er als Friedensstifter gerufen war, starb Bruno, entkräftet von seinen vielfältigen Aktivitäten. Auf seinen Wunsch hin wurde er in dem von ihm gegründeten Kloster St. Pantaleon in Köln bestattet.
Mönch Ruotger vom Benediktinerkloster St. Pantaleon verfasste 989 Brunos Lebensgeschichte; sie versucht nachzuweisen, dass auch ein Bischof mit großer weltlicher Macht ein frommes Leben wie Mönch führen kann.

Sel. Jakob Griesinger
* 1407, Ulm in Baden-Württemberg
† 11. Oktober 1491, Italien
Laienbruder, Künstler
Jakob wurde im Glasmalerhandwerk ausgebildet. Er pilgerte nach Rom, kehrte aber nicht aus Italien zurück, sondern trat 1441 dem Dominikanerorden in Bologna bei. Als Ordensbruder war er ein Vorbild an Gehorsam, Demut und Nächstenliebe. Besonders gern betrachtete er das Leiden des Erlösers.
Er schuf in Bologna außerordentliche Kunstwerke der Glasmalerei, von denen nur noch ein Glasfenster in der Kirche San Petrono erhalten ist.
Ein Glasschrein in der Kirche S. Domenico in Bologna enthält seine Gebeine.

Hl. Philippus
† 1. Jahrhundert, Türkei
Diakon, Bischof von Tralles (?), Märtyrer
Philippus wurde von den Aposteln zu einem der sieben Diakone der Urgemeinde in Jerusalem bestellt (Apostelgeschichte 6, 1 - 6). In der Zeit der Verfolgung seiner Gemeinde wirkte er in Samaria und gewann viele Menschen für den Glauben, darunter den Zauberer Simon, der dann von Petrus zurückgewiesen werden musste (Apostelgeschichte 8, 5 - 25). Philippus wurde von einem Engel befohlen, auf den Weg nach Gaza / Ghazzah zu gehen, wo er dem Kämmerer der Kandake, Königin  der Äthiopier, begegnen solle. Er sah ihn im Wagen sitzend, das Buch des Propheten Jesaja lesend, legte ihm die Botschaft aus, bekehrte und taufte ihn (Apostelgeschichte 8, 26 - 39). Der in seine Heimat Zurückgekehrte gilt als Begründer des äthiopischen Christentums, Philippus damit als Vater der äthiopischen Kirche.
Philippus wirkte in der Folgezeit in der Gegend um Cäsarea (Apostelgeschichte 8, 40). Auch seine vier Töchter, Jungfrauen, die aus Eingebung redeten (Apostelgeschichte 21, 8 - 9) gaben sich der Missionsarbeit hin. Gesichert ist, dass er und seine Töchter später in Hierapolis predigten. Die Legenden lassen Philippus dann Bischof von Tralles in Lydien - heute ein Ruinenfeld bei Aydın - werden; in Hierapolis sei er von Heiden ergriffen, am Kreuz gesteinigt und mit seinen Töchtern begraben worden.
Reliquien von Philippus sollen heute ebenso wie jene von Philippus dem Apostel in der Basilika SS. Dodici Apostoli, der Basilika der Heiligen zwölf Apostel, in Rom liegen.

Hl. Quirinus von Malmedy
† 320, Frankreich
Priester, Märtyrer
Quirinus wirkte nach der Überlieferung als Priester und Glaubensbote um 312 zusammen mit Bischof Nicasius von Rouen und dem Diakon Scuviculusin im Tal der Seine zwischen Pontoise und Rouen in der Gegend des Vexin. Dabei befreite Quirinus die Gegend von einem Drachen. Zusammen mit seinem Bischof und dem Diakon fand er den Märtyrertod durch Enthauptung. Nach ihrer Enthauptung trugen die drei Märtyrer ihre Köpfe bis zur Île de Gasny, wo sie bestattet wurden.
Quirinus' Gebeine wurden gemeinsam mit den Reliquien anderer Heiliger der Normandie nach Malmedy übertragen. Der Bericht hierüber wurde nach 1062 verfasst und gibt 808 als Jahr der Erhebung an; die ersten sicheren Zeugnisse der Verehrung in Malmedy stammen erst aus dem 11. Jahrhundert. Die Verehrung ist in der Region um die Maas bezeugt, wurde aber von der Verehrung für Quirinus von Neuss überlagert. 1802 wurden Reliquien von Malmedy nach Rott - dem heutigen Ortsteil von Roetgen - in der Eifel übertragen, denn damals suchte der Priester Jakob de Remouchamps in Rott Zuflucht vor den Häschern Napoleons und brachte eine Reliquie des heiligen Quirinus mit; eine zweite Reliquie gelangte 1890 nach Rott.

Sel. Johannes XXIII.
* 25. November 1881, Sotto il Monte bei Bergamo, Italien
† 3. Juni 1963
Papst
Angelo Giuseppe Roncalli wurde als Sohn einer einfachen Bauernfamilie geboren. Nach seiner Ausbildung in Bergamo und Rom und der Erlangung der Doktorwürde wurde er 1904 als Priester ordiniert, wurde Sekretär des Bischofs von Bergamo, dann Professor für Kirchengeschichte. Im 1. Weltkrieg diente er als Sanitäter, später als Feldgeistlicher. 1921 wirkte er an der Neuorganisation der päpstlichen Kongregation für die Glaubensverbreitung mit, ab 1925 war er Gesandter des Vatikans in Bulgarien mit Sitz in Sofia (София), ab 1933 in der Türkei und in Griechenland mit Sitz in Ístanbul. Als solcher half er Juden zur Flucht aus dem von der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg besetzten Ungarn. 1944 wurde er zum vatikanischen Nuntius - Botschafter - in Paris ernannt, 1953 zum Kardinal und Patriarchen von Venedig.
Am 28. Oktober 1958 wurde er im im elften Wahlgang des Konklave im Alter von 77 Jahren zum Papst gewählt - offenbar als Kompromisskandidat, wählbar für konservative Anhänger des Vorgängers wie für gemäßigte Reformer. Überraschend nahm er den Namen Johannes an - wobei er mit der Wahl der Zählung als 23. zum Ausdruck brachte, dass der zur Zeit des drei-Päpste-Schismas von 1410 bis 1415 regierende Johannes XIII. kein rechtmäßiger Papst war; er wolle die kirchengeschichtlich umstrittene Frage nicht entscheiden, erklärte er.
Schon 30 Tage nach seiner Wahl kündigte er die Einberufung des 2. Vatikanischen Konzils an, das er am 11. Oktober 1962 eröffnete. Eine Woche zuvor hatte er als erster Papst seit 1870 den Vatikan verlassen und eine Wallfahrt zum Grab von Franziskus nach Assisi unternommen. Das überraschend einberufene Konzil sollte die römisch-katholische Kirche durch Modernisierung (Aggiornamento) in Lehre und Organisation reformieren und die Begegnung der getrennten christlichen Kirchen sowie den Dialog mit anderen Religionen fördern.
Während seine Vorgänger sich als Gefangene im Vatikan betrachteten, verstand Johannes XXIII. sich wirklich als Bischof von Rom: er besuchte die Gemeinden, gab sich leutselig - ich bin Josef, euer Bruder, stellte er sich gelegentlich vor, bescheiden und in Anlehnung an den nachsichtigen und hilfsbereiten Joseph in Ägypten (1. Mose 45, 4). Aufsehen erregte sein Besuch im römischen Staatsgefängnis, wo er die Häftlinge tröstete mit der Erzählung von seinem Onkel, der auch (wegen Wilderei) im Gefängnis eingesperrt war. Er schaffte den Fußkuss und die bislang vorgeschriebenen drei Verbeugungen bei Privataudienzen ab und erhöhte in einer seiner ersten Amtshandlungen die zuvor schäbigen Gehälter der Angestellten.
Als wichtiger Beitrag zur Kirchenreform sind auch Johannes' sieben Enzykliken zu werten, darunter Mater et Magistra zur katholischen Soziallehre von 1961, in der er die Würde des Einzelnen als Grundlage der gesellschaftlichen Institutionen betonte, und Pacem in Terris von 1963, in der er in moderner Sprache und an alle Menschen guten Willens gerichtet zur internationalen Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit aufforderte und im Gegensatz zu seinen Vorgängern die Menschenrechte ausdrücklich anerkannte. Seine Aufgeschlossenheit für die Ökumene zeigte 1960 sich in der Gründung des Sekretariats für die Einheit der Christen, in Kontakten zur orthodoxen Kirche, zu Vertretern des Protestantismus und zum == Ökumenischen Rat der Kirchen, zu Juden und Muslimen. Das Wesentliche ist der grundlegende Wandel in den Beziehungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den anderen Kirchen, der den Beginn eines wahren Dialogs gesetzt hat, erklärte der Generalsekretär des Ökumenischen Weltrates der Kirchen, Visser't Hooft.
In den zuvor vom Vatikan misstrauisch betrachteten Vereinten Nationen erkannte Johannes ein gottgewolltes Zeichen der Zeit. Auch in der internationalen Politik wirkte er ausgleichend, er traf mit führenden Vertretern der Großmächte wie den amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy zusammen; dem Schwiegersohn des sowjetischen Präsidenten Chruschtschow, Adschubej, gewährte er eine Privataudienz, in manchem bereitete er der Politik der Ostpolitik mit der Aussöhnung mit den kommunistischen Ländern den Weg. In der italienischen Innenpolitik blieb er neutral, unterstütze nicht mehr wie seine Vorgänger die Konservativen und beendete die Exkommunikation aller Mitglieder der Kommunistischen Partei.
Zu Johannes' wissenschaftlichen Werken zählen die fünfbändigen Studien zum heiligen Karl (Carlo) Borromäus. Sein Geistliches Tagebuch und andere geistliche Schriften - 1965 posthum veröffentlicht - und seine Briefe an die Familie - 1969 erschienen - weisen Schlichtheit und Demut seines geistlichen Lebens aus. Aufgrund seiner persönlichen Ausstrahlung, seines Engagements für den Frieden, seiner Toleranz und seines Optimismus wurde er nicht nur innerhalb der katholischen Kirche hoch verehrt; die zuvor hohe Hemmschwelle vor der unnahbaren Autorität des Amtes minderte er erfolgreich, wodurch er dem Glauben Türen beim Volk öffnete. Er wollte kein großer Redner, Diplomat, Wissenschaftler oder Organisator sein, sondern ein guter Hirte nach dem Vorbild von Petrus; er lehrte nicht, sondern lebte eine neue Form des Papstamtes.

Hl. Alexander Sauli
* 15. Februar 1534, Mailand, Italien
† 11. Oktober 1593, Italien
Ordensgeneral, Bischof von Aléria und Pavia
Alessandro, Spross einer Adelsfamilie der Lombardei, trat im Alter von 17 Jahren in den neuen Barnabiterorden ein und wurde 1556 zum Priester geweiht. Ab 1563 war er Professor der Philosophie und Theologie in Pavia, wo er ob seines einzigartigen Charismas einen besonderen Ruf als Prediger erlangte. 1567 wurde er Ordensgeneral, 1569 Bischof von Aléria auf Korsika, geweiht von seinem Freund Carlo Borromäus. Die Diözese erblühte durch seinen schier übermenschlichen Einsatz. Alessandro wird deshalb auch der Apostel Korsikas genannt. 1591 wurde er Bischof in Pavia, während einer Visitationsreise starb er.




Weiterführende Links:
  • Heiligenlexikon
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Pfarre aktuell

EINKEHRTAG - Transitus als christliche Lebenshaltung

Herzliche Einladung an alle Interessierten
Anmeldung bis 14 .10. bei Daniela Lanni
dani77.lanni@gmail.com

Stunde für den Frieden

Das Fachteam Liturgie der Pfarrgemeinde Hartkirchen lädt herzlich ein!

OBERÖSTERREICH zur Zeit der Glaubensspaltung und Bauernkriege

Die Pfarrgemeinde Hartkirchen lädt herzlich ein!
Referent: MMag Rüdiger Pracher
Eintritt frei!

Wolfgangsonntag in der Klosterkirche Pupping

Mit Neupriester P. Adam Bergmann aus Marchtrenk

Nacht der 1000 Lichter - eine erhellende Einstimmung auf Allerheiligen

Die Pfarrgemeinden Aschach und Hartkirchen laden herzlich ein!

Meditation im Alltag - Die Kraft der Stille

Termine jeweils an einem Dienstag von 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Nächster Termin: 3. November 2026
Kontakt: Andrea Peherstorfer 
                  0680/ 207 13 43

E-Mail:  a.peherstorfer@gmx.at

Treffpunkt für pflegende Angehörige

Mittwoch, 4. November 2026 von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Irene Hofinger-Grünauer (0664/162 92 01)  und Greti Kain (0664/73 09 17 97)

"Nacht der 1000 Lichter" in Schönering

800 Jahre Franz von Assisi - Gelungenes Pfarrfest im Franziskanerkloster Pupping

Am Sonntag, 4. Oktober, wurde im Franziskanerkloster Pupping ein besonderes Pfarrfest gefeiert: Anlass war das Gedenken an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi, der am 3. Oktober 1226 in der Portiunkula-Kapelle bei Assisi verstorben ist.

 

Neuer Verwaltungsvorstand für die Pfarre EferdingerLand

Kirchenchorleiter Prof. Helmut Lang verabschiedet sich in den Ruhestand

LEBENSKUNST - 800 Jahre Franz von Assisi

Das Dommuseum Salzburg in Kooperation mit dem Verein Franziskanische Forschung in Münster

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Diözese aktuell
v.l.: Mag. Andreas Hochmeir, stv. Superintendent der Evangelischen Kirche A. B. in Ober?sterreich; Dr. Johann Hintermaier, Bischofsvikar f?r Bildung, Kunst und Kultur; Sr. Barbara Lehner | Gesch?ftsf?hrerin und Generaloberin ?die elisabethinen linz-w

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Die Bibeltexte des Lukas-Evangeliums durch Kunst neu erschließen: Diesem Anspruch widmet sich das Magazin „INSPIRIERT | Im Anfang war das Bild“, das die GALLUS MATERN GmbH und die diözesane Buchhandlung „Buch & Segen“ am 7. Oktober 2026 präsentierten.

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