Zu Fuß nach Santiago - "Einen Ablass verdient!"
Seit Jahrzehnten sind die Auers "GEHER" - Franz ist seit vielen Jahren Obmann des Alpenvereins, Ortsgruppe Eferding.
Sein großer Lehrmeister, so erzählt er, war Bernhard Hörmannseder.
Es würde den Rahmen sprengen, all die Höhenmeter, die Kontinente, die ultrasportlichen Leistungen von Monika und Franz aufzuzählen.
Kilometer und Höhenmeter wechseln einander ab!

Für ihre Fußreise nach Santiago wählen sie 2 Wochen-Etappen: dies sei genau richtig, weil irgendwann die Müdigkeit auftritt und man "abstumpft".
Tagesetappen von 33 bis 42 Kilometer müssen bewältigt werden.
Die Eindrücke bleiben nachhaltig in Erinnerung:
- 42 Leute aus 16 Nationen in einer Pilgerherberge,
- Wein gibt es in Frankreich und Spanien zum Pilgeressen meist gratis,
- Pilgertreffen mit Instumentalmusik am Abend
- Natur, Kultur, wunderschöne Kirchen, alte Steinbrücken am Weg,
- gepflegte Ortschaften, Weingegenden mit Trauben im Überfluss
Die Motivation, Strapazen und unvorhergesehene Ereignisse auf sich zu nehmen, sind vielfältig:
Grenzen ausloten, Selbstfindung, "slow travel", Selbstfindung, Suche nach Gott, ....
Auf der letzten Etappe des Weges werden sie begleitet von Tochter Judith und dem Schwiegersohn: zu viert erreichen sie das ZIEL - die Kathedrale von Santiago de Compostela.
Mit dem schon zur Tradition gewordenen Gemüsekorb bedanken sich Franz Plöchl und sein Stellvertreter Gerhard Goldberger bei Franz und Monika Auer für das Teilen ihrer Erlebnisse am Pilgerweg.
Franz Plöchl erinnert noch an den Kreuzweg auf den Kalvarienberg in Haibach am Palmsonntag, an die Ölbergandacht am Gründonnerstag in der Stadtpfarrkirche und an die Maiandacht am 8. Mai 2026.
Text: Ingrid Neundlinger
Bilder: Franz Auer und Max Neundlinger