Kann durchaus sein, dass man bei ‚Seelsorger‘ zuerst einen Priester im Kopf hat. Doch Seelsorge ist nicht Priestern vorbehalten. Ist gar jede und jeder dazu berufen? Oder wer darf sich ‚Seelsorgerin‘ und ‚Seelsorger‘ nennen?
Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) hat eine Volk- Gottes-Theologie entwickelt. Papst Franziskus hat mit der Weltsynode (2021–2024) einen Prozess eingeleitet, um diese Theologie weiterzudenken und zu überlegen, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Unter Papst Leo XIV geht es jetzt um Wege der Umsetzung von Synodalität in der Kirche. Bernhard Steiner, Obmann der KMB in Oberösterreich, ist Mitglied der Synodengruppe der Diözese Linz. Ypsilon hat ihn zum Gespräch getroffen.
Viel zu heiß und viel zu trocken war dieser Sommer. Das haben sicher auch Sie gespürt. Das ist nicht nur unangenehm. Mittlerweile müssen wir viel Geld für bisher kostenlose Leistungen der Natur in die Hand nehmen.
Eine „Herrschaft der Männer“ und mangelnde Gleichstellung von Frauen ist noch in vielen Bereichen Realität. Das durch Social Media und Tech-Autokraten getriebene Neopatriarchat schlägt wild um sich, nach Meinung mancher „angesichts seines Untergangs“.
Es ist laut um uns herum. Unsere Ohren, aber auch unsere Seelen werden pausenlos zugedröhnt, von Dezibel und Dramen, die auf uns einprasseln. „Ich will das alles nicht mehr hören!“ – Je lauter die Welt wird, desto deutlicher spüren wir die Sehnsucht nach etwas, das selten geworden ist: echte Stille.
Der letzte Arbeitstag. Ist die Freude darauf groß? Oder überwiegt die Sorge, wie es jetzt weitergeht? Im Schloss Puchberg trafen sich Anfang März zehn Paare, die vor diesen Fragen stehen. Roswitha Reisinger und Christian Brandstätter sprachen für Ypsilon mit Gerlinde und Hannes Hofer, die das Seminar „Endlich leben“ initiierten.