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Inhalt:

Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer! (Mt 12,7)

Auslegung zum 10.Sonntag im Jahreskreis am 7.6.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde,

 

im heutigen Evangelium geht Jesus zu den Zöllnern - zu Menschen, die im damaligen Israel als unrein galten und von denen man sich nicht nur deshalb am besten fernhielt.

Schließlich arbeiteten sie mit dem römischen Reich - den Unterdrückern der Israeliten – zusammen. Und sie galten gar als Diebe und Räuber, denen der Ruf vorausging, dass sie mehr als nötig nahmen und des Öfteren auch was in die eigene Tasche steckten. Wir würden sagen – es waren richtige Gauner.

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Ihr seid das Salz der Erde; das Licht der Welt

Auslegung zu Matthäus 5,13-16 am Ende der zweitägigen Wallfahrt nach Maria Puchheim 5.6.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Mitgehende und Angereiste,

 

Salz und Licht, diese zwei Symbole haben uns auf unserem Weg begleitet. Es sind bekannte Symbole, die uns tagtäglich unterkommen.

Das Salz beim Essen, wenn uns die Würze fehlt – das Licht, wenn es dunkel wird und wir es brauchen um auch in der Dunkelheit zu sehen.

Beides – Salz und Licht – sind Dinge, die wir erst dann so richtig bemerken, wenn sie fehlen.

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Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet. (Apg 1,14)

Auslegung zur ersten Lesung (Apg 1, 12–14) am siebten Ostersonntag am 17.05.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde!

 

Wir befinden uns gerade irgendwie zwischen den Tagen. Wie zwischen Weihnachten und Neujahr sind diese Tage geprägt von einem Gefühl von einem Dazwischen. Von einem Schon und Noch nicht. Schon haben wir Christi Himmelfahrt gefeiert und uns daran erinnert, dass Jesus Christus zu seinem Vater heimgegangen ist. Noch feiern wir nicht Pfingsten, und das der Heilige Geist zu uns kommt. So waren wohl auch die Jünger und Jüngerinnen noch viel mehr in diesem Dazwischen.

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Ich bin dein Weg

Gabi Niederschick

 

Die heutigen Worte des Evangeliums beschreiben die Lebenssituation der Jünger, ihre Beziehung zu Jesus in einer Zeit wo sie verwirrt, voll Ängste und Fragen sind. Jesus beginnt von seinem Abschied zu reden, von seinem bevorstehenden, gewaltsamen Tod. Das Leben, dass sie sich mit Jesus erhofft haben, scheint in die Brüche zu gehen, sie müssen sich von ihren Lebensvorstellungen verabschieden, sie wissen nicht, wie es weiter geht.

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Glaube und Zweifel

Auslegung zu Johannes 20,19-31 am 2.Ostersonntag, 12.4.2026, Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde,

 

Viele Menschen sind auf der Suche. Viele Menschen wollen glauben und können nicht. Und manchmal – so wage ich zu vermuten – da stellen auch wir uns die Fragen: Kann ich das alles wirklich glauben? Kann ich mit vollem Herzen und vollem Verstand - immer und zu jeder Zeit - aus tiefster Überzeugung sagen: Ja, ich glaube!
Glaube setzt uns immer wieder vor Herausforderung. Glaube ist nicht immer einfach. Glaube ist uns nicht immer zugänglich.

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Verwandle Steine zu Brot – Über die erste Versuchung Jesu in der Wüste

Predigt vom 22.2.2026 - Stefanie Seiler

 

Liebe Gemeinde,

 

in der Fastenzeit sind Versuchungen – so zumindest für mich – noch mehr im Alltag präsent als sonst. Ich verzichte wie die letzten Jahre auch wieder auf Süßes. Und wie es dieser Verzicht an sich hat, sehe ich Süßes plötzlich überall. Und besonders am Anfang der Fastenzeit erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich danach greife. Aus Gewohnheit und Unbedachtheit. Die Fastenzeit als Verzicht ist für mich eine Chance, die eigenen Gewohnheiten neu zu überdenken, Nein zu den großen und kleinen Versuchungen des Lebens zu sagen und bewusst mein Ja zu Gott zu geben.

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Lamm Gottes

Predigt vom 18.1.2026 - Stefanie Seiler

 

Sprache ist zusehends im Wandel – immer schon und heute umso mehr.
Neue Worte und Redewendungen entstehen, werden nicht mehr von allen verstanden und doch finden sie ihren Weg in unseren Sprachgebrauch.
Vieles wiederum gerät in Vergessenheit, einst selbstverständliche Sprache wird nicht mehr verstanden.

mehr: Lamm Gottes
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Im Juli und August ist das Pfarrbüro am Montag Vormittag und Donnerstag Nachmittag geschlossen.

 

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