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So. 08.02.26

Ihr seid das Salz der Erde

Mag. Maximilian Pühringer
Mag. Maximilian Pühringer
M.: 0676/88084811
E.: maximilian1985@gmx.com

Wer Salz sein will, muss die Kraft dazu in sich selbst tragen. Wir können diese Kraft bei niemand anderem bekommen als bei Jesus Christus!

Predigt 5. Sonntag im Jahreskreis, 8.2.2026

Perikopen: Jes 58,1-10             Mt 5,13-16

Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!

„Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt.“ Da das Licht den Advent und die Weihnachtszeit durchzogen hat und auch zu Ostern im Mittelpunkt steht, wollen wir heute ein wenig über das Salz nachdenken. Salz ist etwas Wertvolles. Speisen ohne eine Prise Salz schmecken nicht recht. Ganz ohne Salz könnte ein Mensch gar nicht leben.  In früheren Zeiten war Salz oft Mangelware und wurde teuer gehandelt. Man kann es auch durch nichts anderes ersetzen. Es trägt eine eigene Kraft in sich. Wenn Jesus seine Jünger „Salz der Erde nennt“, heißt das: „Ihr habt der Welt etwas Lebenswichtiges zu geben, etwas, das sie sich selbst nicht geben kann. Ohne euch wäre die Welt wie eine fade Suppe, langweilig und ohne Geschmack. Darum dürft ihr die Kraft, die in euch steckt, nicht verbergen. Ja, Christen haben tatsächlich immer wieder diese Rolle gespielt. In Diktaturen haben christliche Gruppen oft den letzten Hort der Freiheit, die letzten unbesiegbaren Widerstandsnester. Da war es oft geistiger Widerstand. In der Dritten Welt sind es vor allem Christen, die wirklich etwas für das notleidende Volk tun und sich für Gerechtigkeit einsetzen. Von unserer Gesellschaft allerdings habe ich oft den gegenteiligen Eindruck: Sie scheint ganz gut ohne das christliche „Salz“ auszukommen. Haben wir ihr am Ende gar „die Suppe versalzen“, also Abneigung erweckt mit einem starren, düsteren, phantasielosen Glaubensstil, statt mit einem, der Lebenskraft und Lebensfreude ausstrahlt? Ist das Salz schal geworden? Hat es seine Kraft verloren? Salz verhält sich eigentümlich: Eine Prise davon in der Suppe bemerkt man vielleicht gar nicht; es fällt aber auf, wenn sie fehlt! Dann schmeckt es nicht. Oft habe ich das Gefühl, dass unserer Gesellschaft eben diese unauffällige, aber lebenswichtige „Prise Salz“ abgeht.  Die Menschen hasten beziehungslos aneinander vorbei. Jeder stöhnt über Stress. Viele sehen nicht allzu glücklich aus; sie machen eher einen unzufriedenen Eindruck. Irgendetwas fehlt. Können wir es geben? Schon kleine Gesten vermögen wie eine Prise Salz  das Klima zwischen Menschen spürbar zu verändern: ein wenig Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft, ein wenig Geduld und Gelassenheit, ein wenig Offenheit und Verständnis. Kleinigkeiten meistens, aber um die Gelegenheiten zu bemerken und sofort zu nutzen, muss einer wach und phantasievoll, hellhörig und empfindsam sein. Und er darf sich nicht zu sehr in seine eigenen Probleme einspinnen und um sich selbst kreisen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Wer Salz sein will, muss die Kraft dazu in sich selbst tragen. Wir können diese Kraft bei niemand anderem bekommen als bei Jesus Christus! Die Freundschaft mit ihm heilt Menschen von innen heraus und befähigt sie zu einer positiven, menschenfreundlichen Lebenseinstellung. Wenn viele so sind, können sie etwas zum Guten hin bewirken und verändern. Sie wirken wie Salz in der Gesellschaft und können sie maßgeblich beeinflussen und prägen. Und noch viel mehr, noch Größeres ist dem möglich, der sich von Christus entflammen und von seinem Wort inspirieren lässt: Zeichen, die nicht nur verborgen wie das Salz wirken, sondern öffentlich als Licht leuchten. Die Krankenschwester, die sich weigert, an einer Abtreibung mitzuwirken. Der Arbeiter, der den Mut hat, ein Wort zu sagen, wenn seine Kollegen über die Kirche herziehen. Der Schüler in der Stadt, der als einziger aus der Klasse noch am Sonntag in die Kirche geht und sogar noch ministriert. Beispiele nur, aber reale. Solche Menschen erregen Widerspruch in ihrer Umgebung, doch zugleich auch Interesse. Da schwimmt jemand gegen den Strom. da bekennt jemand Farbe. Da gibt jemand Glaubenszeugnis. Das Salz tut seine Wirkung. Alle schmecken es. Das Licht beginnt zu leuchten und alle sehen es. Andere schließen sich an, lassen sich ergreifen, werden mitgerissen. Das Licht greift über. So entsteht die „Stadt auf dem Berge“ eine Gemeinschaft, die ausstrahlt und Hoffnung erweckt. Wir dürfen und sollen durchaus salzige Christen sein. Amen.

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