An diesem Ostermorgen haben wir als Pfarrgemeinde die Auferweckung Jesu vom Tod und die Begegnung mit dem Auferstandenen gefeiert. Die vorbereiteten Bibelstellen und die Musik Haydns luden uns dazu ein, unsere heutige Lebenswirklichkeit mit Not und Bedrängnis mit der zu Ostern aufstrahlenden Glaubenserfahrung zusammen zu führen.
In einer vollen Kirche feierte heuer unsere Pfarre nach einer anstrengenden Corona–Zeit die Osternacht und damit, wie es kürzlich Bischof Manfred Scheuer ausdrückte, das Wunder, dass Gott im Ende einen Anfang setzt und dadurch die Wandlung vom Tod zum Leben.
Im Wort Erlösung steckt das Wort lösen und das bedeutet etwas in Bewegung bringen.
In ihrer Predigt stellte Maga Dorothea Schwarzbauer – Haupt fest, dass heutige Menschen mit dem Begriff Erlösung in Verbindung mit Sündenvergebung und Bewahrung vor der Hölle nur mehr bedingt etwas anfangen können.
Bei der Abendmahlfeier am Gründonnerstag erinnerten wir uns an das letzte Abendmahl und beim Gedächtnis an Jesus an seine innere Haltung, die nicht ausgrenzt, sondern immer wieder einlädt.
Auf dem Höhepunkt seiner Popularität reitet Jesus, begleitet von begeisterten Anhängern und jubelnden Freunden, auf einem Esel mit einer Friedens- und Hoffnungsbotschaft in das damalige Zentrum der repressiven politischen und etablierten religiösen Macht in Jerusalem ein.
Ein herzliches Willkommen an die Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte!
Sie werden in den nächsten fünf Jahren unsere Pfarre maßgeblich mitgestalten.