Die Karfreitagsliturgie besteht im Wesentlichen aus drei Hauptteilen: der Lesung der Passion nach Johannes, der Kreuzverehrung und der großen Fürbitten. Auch heuer umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Harald Wurmsdobler die Feier mit ausgewählten Gesängen aus verschiedenen Epochen der Kirchenmusik.
Die Rituale der Fußwaschung am Gründonnerstag und der Kreuzverehrung am Karfreitag vergegenwärtigen alljährlich den Weg Jesu vom Abendmahl zum Kreuz.
In ihrer Predigt am Gründonnerstag wies Mag.a Dorothea Schwarzbauer-Haupt darauf hin, dass Jesus mit der Fußwaschung körperlich darstellte, was er von seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern erwartete: Begegnung und Umgang auf Augenhöhe.
Trotz des kühlen Wetters hat sich am Palmsonntag eine große Menschenmenge am Pfarrplatz versammelt und dabei an das biblische Geschehen erinnert, dass Gott in Jesus sein Volk besucht und mit ihm der lange ersehnte Messias angekommen ist.
Mit der Segnung der Palmzweige durch Dr. Martin Füreder und Liedern der Minis und Kindergartenkinder wurde der Wunsch verbunden Segen, Freude und Heil in unsere Häuser und Wohnungen zu tragen.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes und der Aktion am heurigen Familienfasttag stand heuer die Teilhabe an einem Leben in Fülle am Beispiel der Frauen in Indien und der Arbeit der Partnerorganisation SEEDS der Katholischen Frauenbewegung, die Frauen zu einem selbstbestimmten Leben und aktiver Mitgestaltung in ihren Dörfern ermächtigt.
Am vergangenen Samstag fand wieder der Kinderfasching der Pfarrgemeinde Linz-St. Konrad statt. Viele Kinder kamen in bunten Kostümen und sorgten für eine fröhliche Stimmung.
Bunt, fröhlich und voller Leben – so zeigte sich unsere Kirche am vergangenen Wochenende. Zum Faschings-Kinderwortgottesdienst erschienen zahlreiche Familien - viele Kinder und Eltern kamen verkleidet und brachten mit ihren Kostümen Farbe und Fröhlichkeit in den Kirchenraum.
Das Leben ist kein fertiges Buch, die Seiten sind noch leer – noch nicht beschrieben, noch nicht festgelegt. Welche Spuren wir hinterlassen und welcher Schritt der nächste ist, entscheiden wir selbst. Firmung ist die Zusage: Gott geht diesen Weg mit, als jemand der uns zutraut, Entscheidungen selbst zu treffen und der Mut macht das Leben mit offenen Armen zu leben.