Das Licht leuchtet in der Finsternis (Joh 1,5)
Der Evangelist Johannes wählt für Weihnachten große Worte und Themen: Licht, Leben, Wort, Fleisch, Herrlichkeit. Und er weiß: Wir brauchen Hoffnung, die auch schweren Nächten standhält. Gerade in unseren Dunkelheiten leuchtet das Licht Christi hinein. Ein Licht, das nicht aufgibt, selbst wenn wir es kaum noch wahrnehmen. Ein Licht, das stärker ist als jede Finsternis. Wenn Leonard Cohen singt: „There’s a crack in everything, that’s how the light gets in“, dann will uns das die Hoffnung vermitteln, dass es in allem einen Sprung, einen Riss gibt, wo Licht eindringen kann. Man kann sagen: in allem Streit, in jeder Unversöhnlichkeit, in aller Einsamkeit gibt es auch die Sollbruchstelle der Hoffnung. Versöhnung, Zuversicht und Mut zum Leben können von Weihnachten ausgehen. Und wir können Botinnen und Boten dieses Lichtes sein.
Das Seelsorgeteam bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der festlich gestalteten Gottesdienste beigetragen haben: Mesner:innen, Blumenschmückerinnen, Ministrant:innen, Musiker:innen und jene, die alle Gottesdienste vorbereitet und koordiniert haben.