Bei den Gottesdiensten am 19.April stand die im April gestartete Caritas Haussammlung im Mittelpunkt. Das Fachteam Caritas der Pfarrgemeinde gab einen Einblick in die vielfältigen Nöte der Menschen, denen es bei ihrer Arbeit für Menschen begegnet.
Am Samstag, 18.April, waren Obdachlose aus unserer Stadt wieder zu einem Brunch in den Pfarrsaal eingeladen. Ca 40 Frauen und Männer kamen zum „Essen für die Seele“ und wurden liebevoll und reichlich vom Team der Schulgemeinschaft des Petrinum bewirtet.
In seiner Osterpredigt lud uns Dr. Martin Füreder dazu ein die unterschiedlichen Reaktionen von Johannes, Petrus und Maria von Magdala im Angesicht des Auferstehungserlebnisses zu betrachten, zu verstehen und daraus Schlüsse für unser eigenes Leben zu ziehen.
Im großen Pfarrsaal feierten wir am Ostersonntag die Auferstehung Jesu. Dazu gestalteten die Kinder
das Oster-Evangelium in Form eines Rollenspiels, auf das sie sich bereits im Vorfeld eifrig
vorbereiteten. In der nachfolgenden Reflexion berichteten die Kinder, dass sie verschiedene traurige
Situationen kennen würden.
Gerade in diesen Tagen, in denen alles Recht von Mächtigen untergraben wird, halten wir daran fest, dass Jesus das uns geschenkte Licht ist, das den Tod und die dunkelsten Stunden unseres Lebens vertreibt.
Bereits die am dunklen Pfarrplatz am Osterfeuer entzündete Osterkerze zeigte uns mit ihrem Licht am Beginn der Osternachtsfeier, dass in dieser Nacht die Töne des Todes verstummen und die Melodie des Lebens neu angefacht wird.
Die Karfreitagsliturgie besteht im Wesentlichen aus drei Hauptteilen: der Lesung der Passion nach Johannes, der Kreuzverehrung und der großen Fürbitten. Auch heuer umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Harald Wurmsdobler die Feier mit ausgewählten Gesängen aus verschiedenen Epochen der Kirchenmusik.
Die Rituale der Fußwaschung am Gründonnerstag und der Kreuzverehrung am Karfreitag vergegenwärtigen alljährlich den Weg Jesu vom Abendmahl zum Kreuz.
In ihrer Predigt am Gründonnerstag wies Mag.a Dorothea Schwarzbauer-Haupt darauf hin, dass Jesus mit der Fußwaschung körperlich darstellte, was er von seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern erwartete: Begegnung und Umgang auf Augenhöhe.