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Pfarre Weng im Innkreis
Pfarrweg 1
4952 Weng im Innkreis
Telefon: 0676/5833021
pfarre.weng@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/wengiminnkreis
Farbenspiel
Mi. 05.8.26
"Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen"
Tages­evangelium
Mt 15, 21-28
Mi. 05.08.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit

21 zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.

22 Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.

23 Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie (von ihrer Sorge), denn sie schreit hinter uns her.

24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.

25 Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!

26 Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.

27 Da entgegnete sie: Ja, du hast Recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.

28 Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

Mt 15, 21-28
1. Lesung
Jer 31, 1-7

Lesung aus dem Buch Jeremia

1 In jener Zeit - Spruch des Herrn - werde ich der Gott aller Stämme Israels sein, und sie werden mein Volk sein.

2 So spricht der Herr: Gnade fand in der Wüste das Volk, das vom Schwert verschont blieb; Israel zieht zum Ort seiner Ruhe.

3 Aus der Ferne ist ihm der Herr erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt.

4 Ich baue dich wieder auf, du sollst neu gebaut werden, Jungfrau Israel. Du sollst dich wieder schmücken mit deinen Pauken, sollst ausziehen im Reigen der Fröhlichen.

5 Wieder sollst du Weingärten pflanzen auf Samarias Bergen. Wer Pflanzungen anlegt, darf ihre Früchte genießen.

6 Denn es kommt der Tag, da rufen die Wächter auf Efraims Bergland: Auf, lasst uns hinaufpilgern nach Zion zum Herrn, unserem Gott.

7 Ja, so spricht der Herr: Jubelt Jakob voll Freude zu, und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Der Herr hat sein Volk gerettet, den Rest Israels.

Antwortpsalm

Jer 31, 10.11-12b.13

Antwortpsalm: Ps 106 (105), 6-7b.13-14.21-22.23-24


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Namenstage:
  • Weihe der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom
  • Hl. Dominika
  • Hl. Oswald
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Mi. 05.08.26
Namenstage
Weihe der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom
Die Kirche S. Maria Maggiore in Rom ist die bedeutendste Marienkirche des Abendlandes. Der frühere Name des heutigen Gedenktages war „Maria Schnee“ und erinnerte an die Legende von einem wunderbaren Schneefall im August, durch den Maria angezeigt habe, wo man die Kirche bauen soll. Die Kirche auf dem Esquilin wurde von Papst Liberius (352-366) gebaut, von Xystus III. restauriert und 435 der Mutter Gottes geweiht, zur Erinnerung an das Konzil von Ephesus (431), auf dem der Titel „Gottesmutter“ für Maria ausdrücklich bestätigt wurde.

Hl. Dominika
* 8. September 1473, Paradiso bei Florenz
† 5. August 1553
Mystikerin
Dominika war eine Stifterin, machte mystische Erfahrungen und erlebte 1496 die Stigmatisierung.

Hl. Oswald
* 604, Northumbrien, England
† 5. August 642, England
König von Northumbrien, Märtyrer
Oswald war der Sohn des Königs Æthelfrith von Bernicia und dessen Frau Acha von Deira. Nachdem sein Vater bei einem Aufstand getötet wurde, flüchtete er in das von Kolumban dem Älteren gegründete Kloster Hy auf Iona, wo er die Taufe empfing. 634 eroberte er in der Schlacht von Heavenfield mit einem Sieg über den Briten Cadwallon, den König von Gwynedd, die Herrschaft wieder; an dem von Oswald vor dieser Schlacht errichteten Kreuz sollen sich Wunder ereignet haben. Die Briten waren den angelsächsischen Einwanderern nun endgültig unterlegen; Oswald wurde König von Northumbrien und herrschte auch über Briten, Pikten und Schotten.
Oswald führte nun mit Hilfe von Mönchen das Christentum ein. Die Legende berichtet von seiner Krönung, dass das Chrisamöl fehlte; ein Rabe brachte das Öl in kostbarem Gefäß mit versiegeltem Brief, Petrus sende es und habe es selbst geweiht; ein anderer Rabe trug einen Ring herzu. Dieser Rabe vermittelte auch Brief- und Ringtausch mit der Königstochter, die Oswald nach schwerem Kampf mit ihrem heidnischen Vater heimführen und heiraten konnte.
Als Missionsmittelpunkt gründete Oswald zusammen mit Bischof Aidan 635 das Kloster Lindisfarne. Die Legenden erwähnen besonders Oswalds Mildtätigkeit: Bei einem Gastmahl wurde ihm berichtet, dass Arme um Gaben bittend vor dem Tore stehen - er ließ alle Speisen hinausreichen und zerstückelte die silberne Platte, auf der sie angerichtet waren, um auch noch diese Stücke verteilen zu können. Oswald starb im Kampf mit dem heidnischen König Penda von Mercien in der Schlacht bei Maserfield im heutigen Oswestry. Dieser ließ den königlichen Leichnam verstümmeln und so zur Schau stellen.
Oswalds Kopf wurde auf dem Friedhof in Lindisfarne beigesetzt. Seine Hände und Arme kamen nach Bamburgh, wo der rechte Arm in einem Silberschrein gemäß einer Prophezeiung von Aidan niemals verweste. Der verstümmelte Leichnam wurde dem Kloster Bardney übergeben, wo ihn die Mönche erst einließen, als eine Lichtsäule auf wunderbare Weise über ihm erschien. Hier ereigneten sich viele Wunder. König Offa von Mercien ließ das Grab schmücken. 909 wurden Oswalds Überreste von Bardney nach Gloucester überführt.
Die nach Zentraleuropa ausgesandten Missionare aus dem Kloster Lindisfarne verbreiteten hier sein Andenken. Willibrord bezeugte Oswalds Ruhm und Wunder in Irland und Friesland. Viele Reliquien werden in Kirchen auf dem Festland aufbewahrt, so in Bergues, wo der Mönch Drogo im 11. Jahrhundert eine Lebensgeschichte verfasste. Verehrung erfuhr Oswald auch in Süddeutschland, wo ihn mittelhochdeutsche Dichtungen priesen. Eine bedeutende Reliquie befindet sich in Hildesheim. In den Alpenländern gilt Oswald als Nothelfer und gehört zu den Wetterherren: je nach Wind an seinem Jahrestag richten sich Ernte und Aussaat.
Eine ausführliche Lebensgeschichte verfasste Beda und schildert Oswald als mustergültigen König und königlichen Heiligen. Reginald von Durham ergänzte Beda um einige legendarische Einzelheiten, so die Wunder am Todesort Oswestry.

Stanislaus Hosius
* 5. Mai 1504, Krakau, 5. August Polen
† 1579
Bischof von Kulm und von Ermland, Kardinal
Stanislaus erhielt seine Ausbildung an den Universitäten von Krakau, Bologna und Padua. 1543 wurde er zum Priester geweiht. 1549 wurde er Bischof von Kulm - dem heutigen Chełmno, 1551 Bischof von Ermland - dem heutigen Warmia -, 1561 Kardinal und päpstlicher Legat in Polen.




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