Trauer damals und heute – Zwischen Schwarz und Schweigen
Früher war Trauer sichtbar. Wer einen geliebten Menschen verloren hatte, trug Schwarz – oft über Monate oder sogar ein ganzes Jahr. Die Kleidung war ein stilles, aber deutliches Zeichen: „Ich bin in Trauer. Bitte geh behutsam mit mir um.“ Auch das Umfeld wusste, was zu tun war: Man sprach leise, man brachte Suppe vorbei, man sagte: „Mein herzliches Beileid.“
Heute ist vieles anders. Trauer ist oft unsichtbar geworden. Die schwarze Kleidung ist selten geworden, das Beileid wird manchmal nur noch per Nachricht geschickt – oder bleibt ganz aus. In unserer schnelllebigen Zeit scheint für Trauer kaum noch Platz zu sein. Nach ein paar Wochen wird erwartet, dass „es wieder gut ist“. Doch so funktioniert Trauer nicht.
Und doch: Ist das Alte wirklich überholt?
Vielleicht lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und zu fragen: Was verlieren wir, wenn wir alte Trauertraditionen aufgeben? Die schwarze Kleidung war nicht nur ein Zeichen für andere – sie war auch ein Schutz für die Trauernden selbst. Sie durften sich zurückziehen, mussten nicht funktionieren, konnten zeigen: Ich bin gerade nicht wie sonst.
Auch das einfache Wort „Mein Beileid“ hatte Gewicht. Es war ein Ausdruck von Mitgefühl, ein Zeichen: Du bist nicht allein. Heute fällt es vielen schwer, die richtigen Worte zu finden. Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, sagen sie lieber gar nichts. Doch gerade in der Trauer zählt nicht das Perfekte, sondern das Dasein.
Am 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, feiert die Pfarrgemeinde Kopfing einen ganz besonderen Feiertag: Mariä Himmelfahrt erinnert uns an die besondere Stellung Marias im christlichen Glauben. Das Hochfest stärkt unsere Hoffnung auf das ewige Leben und betont die Zusage der sofortigen leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.
Diesen feierlichen Anlass verbinden wir auch dieses Jahr wieder mit einem Herzensthema unserer Gemeinschaft: Dem Fest der Liebe, bei dem wir das Jubiläum und die Treue unserer Jubelhochzeitspaare gebührend würdigen möchten.
Das große Outdoor-Abenteuer für dich und deine Freunde!
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Unsere Erde ist ein echtes Wunder, aber sie braucht Superhelden wie dich, um im Gleichgewicht zu bleiben.
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So startest du dein Abenteuer:
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Dank des großartigen Einsatzes zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer sowie professioneller Fachbetriebe erstrahlt der Kirchenraum in neuem Glanz. Hier ist ein kleiner Überblick über die letzten Arbeiten:
Ende Juni: Großputz und Handwerksarbeiten
Die Woche startete am Montag, 29. Juni, mit vollem Körpereinsatz: Das gesamte Kirchenschiff und das Presbyterium wurden gründlich gereinigt. Zeitgleich verlegten fleißige Männer auf der Empore den neuen Fußboden für das Orchester. Auch die Firma Urbanek war vor Ort und arbeitete an den Fensterverglasungen, während von der Firma Gahleitner am Vormittag die Heizschlangen in den beiden Seitennischen installiert wurden.
Am Dienstag, 30. Juni folgte der nächste Streich: Der gesamte Fußboden im Kirchenschiff wurde frisch gestrichen, der Boden auf der Empore war bereits zu drei Vierteln fertiggestellt. Zudem reparierte der Glaser die beschädigten Scheiben des Bleiglasfensters einer Eingangstüre.
Anfang Juli: Anstriche und Rückkehr der Heiligen
Zum Wochenende hin, am Freitag, 3. Juli, ging es mit den Malerarbeiten weiter. Die Pendeleingangstüre sowie die Bankfußböden im Kirchenschiff und auf der Empore wurden gestrichen. Auch der Estrich in den beiden seitlichen Nischen wurde frisch eingebracht.
Ein besonders schöner Moment folgte am Montag, 13. Juli: Am Vormittag kehrten die Statuen der Apostel Petrus und Paulus im Beisein von Fritz Litzlbauer an ihren ursprünglichen Platz zurück. Auch die Figur der heiligen Anna wurde provisorisch wieder an ihrem angestammten Platz aufgestellt. Beim Marienseitenaltar frischte Fritz Litzlbauer zudem kunstvoll die Farben auf. Während der Tontechniker in der Sakristei fleißig mit der Verkabelung der Lautsprecheranlage beschäftigt war, sorgten die Frauen am Abend für die Endreinigung des Marmorbereichs im Kirchenschiff, um alles für die nächsten Schritte vorzubereiten.
Mitte Juli: Lusterglanz und edler Marmor
Am Mittwoch, 15. Juli, wurde es festlich: Die wunderschönen Kristallluster wurden von der Firma GVI Vertriebs-GmbH aus Freistadt montiert und lassen die Kirche in hellem Licht erstrahlen.
Den vorläufigen Abschluss machte am Donnerstag, 16. Juli, die Firma Bischof aus Münzkirchen, die den gesamten Marmorboden im Kirchenschiff professionell gereinigt und versiegelt hat.
Am Freitag, 17. Juli nach der heiligen Messe am Nachmittag wurde das Allerheiligste in einer kleinen Prozession in die Pfarrkirche übertragen.
Viele fleißige Hände halfen anschließend bei der Übersiedelung vieler Gegenstände vom Pfarrsaal in die neu renovierte Pfarrkirche bzw. in die Sakristei mit. Auch die Beichtstühle wurden noch auf Hochglanz gebracht, mit neuen Vorhängen und Stoffen ausgestattet.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Helferinnen und Helfer, die mit so viel Herzblut und Tatkraft mitgeholfen haben!
(Passend dazu finden Sie untenstehend einige Foto-Impressionen der Arbeiten von Johann Gschwendtner)
Bei der Hl. Messe am Samstag 4. Juli 2026 um 19.00 Uhr wurde das Seelsorgeteam der Pfarrgemeinde Kopfing für seine Tätigkeit beauftragt. Dem Team gehören an: Hubert Lang, Friedrich Reitinger, Stefan Straßl, Margit Steininger und Pfarrer Erwin Kalteis. Mit den überreichten Dekreten unseres Bischofs übernimmt das Seelsorgeteam die Leitungsfunktion in unserer Pfarrgemeinde.
Mit einem Konzertabend in Linz ist am 19. August 2026, dem 15. Todestag des Italieners Luigi Brutti, an dessen Lebenszeugnis erinnert worden. Heinz Purrer, Kurat in der Pfarre TraunerLand, Missio-Diözesandirektor und Liedermacher, hatte die Veranstaltung, über die auch Vaticannews berichete, initiiert.
Schloss Puchberg in Wels wird von 14. bis 17. September 2026 zum Diskussionsort für Kirchenvertreter aus ganz Europa. Unter dem Titel „Shaping Synodality in Europe. From Vision to Roadmap" wird über die konkrete Umsetzung des weltweiten synodalen Prozesses beraten.
Seit Jahren engagiert sich Missionar P. Günther Ecklbauer OMI für das Bildungsprojekt Peyam-e-Zindgee in Pakistan, das seit 2022 auch von Missionsstelle der Diözese Linz unterstützt wird. Zuletzt konnte damit 52 Kindern und Jugendlichen durch Bildung eine bessere Zukunft geschenkt werden.
Jugend Eine Welt unterstützt Menschen in vergessenen Krisen wie Tigray im Norden Äthiopiens, leistet nach schweren Erdbeben wie in Venezuela Nothilfe und setzt Zeichen der Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.
Vor einem Jahr hat das invita-Wohnhaus der Caritas am Franziskusweg in Ried seinen Betrieb aufgenommen. Heute leben dort 26 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Für die Bewohner:innen ist das Haus ist ein Ort, der Stabilität und Gemeinschaft bietet.
Die Rudigierorgel bringt beim Domorgelsommer 2026 wieder den Linzer Mariendom zum Klingen: Von 2. August bis 6. September 2026 stehen drei Abendkonzerte und sechs sonntägliche Matineen auf dem Programm.
Mehr als 500.000 Bücher, etc. werden ab 2030 in der Bibliothek am Campus 7 ein neues Zuhause finden. Die Übersiedlung ist eine logistische Herausforderung. Als erster Schritt wurden 60.000 Bücher der KU Linz in den Kulturgutspeicher der Diözese übersiedelt, um jenen der PHDL Platz zu machen.
Auf die großen Fragen unserer Zeit gibt es keine leichten Antworten, sagt die österreichisch-salvadorianische Befreiungstheologin Martha Zechmeister. Aufgabe der Christen und Christinnen ist, die Hoffnung zu leben, zitiert sie Óscar Romero.
187 Frauen aus ganz Österreich machten sich Anfang August gemeinsam auf den Weg nach Südtirol. Die sechstägige Reise der Katholischen Frauenbewegung verband Spiritualität, Kultur, Bewegung und eindrucksvolle Naturerlebnisse.
Aus dem „Marienheim“ der Marienschwestern in Grünau, das zur Erholung und für Exerzitien diente, ist das „Haus der Achtsamkeit“ geworden. Geschäftsführer Johannes Brandl führt durch das beeindruckend erneuerte und erweiterte Gebäude.
Angesichts anhaltender Trockenheit und erheblicher Ernteausfälle rufen die Bischöfe Manfred Scheuer und Alois Schwarz die Pfarren der Diözesen Linz und St. Pölten zum Gebet für Bäuerinnen und Bauern sowie für alle in der Land- und Forstwirtschaft Tätigen auf.
Zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August 2026 betont die österreichische Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt die Wichtigkeit einer qualitativen Ausbildung als Weg aus Armut und Kinderarbeit.