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Pfarrgemeinde Maria Ach
Wanghausen 35
5122 Ach
Telefon: 07727/2284
Mobil: 0676/8776-5545
pfarre.maria-ach@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/maria-ach
Wir sagen Danke!

Herzlich willkommen in der Pfarrgemeinde Maria Ach!

Pfarrleben
  • Veranstaltungen & Gottesdienste
Kanzleistunden
Fr
08:30 - 11:00

Gottesdienste

 

jeden Sonntag                10:00 Uhr

4. Mittwoch im Monat   08:00 Uhr

 

Pfarrnachrichten

Inhalt:
Wichtige Infos
Pfarrgemeinde Maria Ach
185.99 KB
Gottesdienstordnung
KW 42 Maria Ach
Pfarrgemeinde Maria Ach
1.39 MB
Monatsübersicht
Monatsübersicht Oktober 2026
162.58 KB
Termine Seniorencafé Herbst 2026
Aktionen Termine
19:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Nacht der offenen Kirchen (Maria Ach und Burghausen)

Saturday
10.10.
08:00 Uhr | Friedhof Maria Ach, Hochburg-Ach

Einladung zur gemeinsamen Pflege des Friedhofs

Thursday
22.10.
zurück
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14:00 Uhr | Betreubares Wohnen, Hochburg-Ach

Seniorencafé

(Café/Kulinarik)
Saturday
10.10.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Nacht der offenen Kirchen (Maria Ach und Burghausen)

Saturday
10.10.
19:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Andacht zur Eröffnung der langen Nacht der Kirchen

(Andacht)
Saturday
10.10.
10:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Gottesdienst mit den Ehejubilaren

(Wort-Gottes-Feier)
Sunday
11.10.
10:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Familienmesse

(Kinder-/Familiengottesdienst)
Sunday
18.10.
08:00 Uhr | Friedhof Maria Ach, Hochburg-Ach

Einladung zur gemeinsamen Pflege des Friedhofs

Thursday
22.10.
10:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Gottesdienst

(Eucharistiefeier)
Sunday
25.10.
08:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Gottesdienst

(Eucharistiefeier)
Wednesday
28.10.
10:00 Uhr | Pfarrkirche Maria Ach, Ach

Gottesdienst

(Wort-Gottes-Feier)
Sunday
01.11.
Wir für Euch
1.15 MB
Das Seelsorgeteam stellt sich vor
2.08 MB
Pfarrgemeinderat Maria Ach
Berichte

Danke, lieber Gott! Erntedankfest am 04.10.

Immer wieder schön, lustig und kunterbunt, das ist das Erntedankfest mit den Kindergartenkindern und vielen Familien!

04.10.

✨ Schultasche, Kindergartenrucksack und ganz viel Gemeinschaft! ❤️

Heute sind wir gemeinsam in unser neues Kinderliturgiejahr gestartet!

20.09.

Ein lustiger Nachmittag bei der Ferienaktion!

25 Kinder verbrachten bei unserer Ferienaktion einen fröhlichen und abwechslungsreichen Nachmittag. Beim gemeinsamen Basteln und Spielen kam keine Langeweile auf.

13.08.

Der Sommernachtstraum - ein Traum!

"Film ab" hieß es wieder am 24.07. im Pfarrgarten von Maria Ach.

24.07.

Pfarrfest 2026 - ein gelungenes Miteinander!

Am 28.06. lud die Pfarrgemeinde Maria Ach wieder zum Pfarrfest ein. Trotz der großen Hitze folgten viele Menschen der Einladung und verbrachten ein paar schöne Stunden im Schatten der Bäume auf der Pfarrwiese.

28.06.

Petersfeuer 2026

Am 26. Juni versammelten wir uns wie jedes Jahr auf der Pfarrwiese, um gemeinsam das Petersfeuer zu bestaunen und Gemeinschaft zu feiern.

26.06.
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Pfarre an der Salzach

Kinder-Wortgottesfeier zum Thema Franziskus

Sonntag, 18.10.26 um 9.00 Uhr, Pfarrkirche Ostermiething

Herzliche Einladung an alle Familien mit Kindern...

09.10.

Der Trauer Raum geben ...

... ein Angebot zum Thema Trauer und Abschied im Pfarrheim Duttendorf

Verschiedene Stationen zum Thema Trauer und Abschied nehmen laden zum Innehalten, Nachdenken und Dasein ein.

08.10.

Gebet, Gespräche und fröhliches Beisammensein ...

das Mesner:innentreffen in Wort und Bild

"Lasst uns miteinander" - mit diesem Lied begann bei einer Andacht in der Kirche in Haigermoos ein gemütlicher und bereichernder Nachmittag...
 

09.10.

Nacht der offenen Kirchen in Maria Ach und Burghausen - Re:source Glaube

Samstag, 10. Oktober 2026 von 19.00 - 22.45 Uhr

Herzliche Einladung zu Gebet, Musik, Vorträgen, Gesprächen und gemütlichem Essen in den verschiedenen Kirchen in Maria Ach und Burghausen!

11.09.
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Kontakt
Dipl.-Pass.in Elisabeth Seidlmann
Seelsorgerin
E.: elisabeth.seidlmann@dioezese-linz.at
 

Kanzleistunden: 

Donnerstag 8:30 bis 10:00 Uhr

Stefanie Duschl
Pfarrsekretärin
T.: 07727/2284
E.: pfarre.maria-ach@dioezese-linz.at
 

Kanzleistunden: 

Freitag 08:30 bis 11:00 Uhr

Für Sie da

Pfarrgemeinderat 2022 - 2027

Ansprechpersonen - Fachteams

Dipl.-Pass.in Elisabeth Seidlmann

Seelsorgerin

Hauptamtliche Ansprechperson

Seelsorgeteam (Fachfunktion Liturgie)

Mag. Markus Klepsa

priesterlicher Dienst

Pfarrer der Pfarre An der Salzach

August Proßegger
1. Pfarrgemeinderatsobmann

Seelsorgeteam (Fachfunktion PGR-Organisation)

FT Finanzen
FT Öffentlichkeitsarbeit

Dr.in Vera Patsch
2. Pfarrgemeinderatsobfrau

Seelsorgeteam (Fachfunktion Verkündigung)

FT Öffentlichkeitsarbeit 

FT Liturgie und Spiritualität

Lektoren

Stefanie Duschl
Pfarrsekretärin
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FT für Jugend | FT für Kinderliturgie

Anita Drbal

Seelsorgeteam (Fachfunktion Caritas)

FT Finanzen | FT Caritas

Pfarrcafe | Feste und Bewirtung
Blumenschmuck

Judith Eberharter

Seelsorgeteam (Fachfunktion Gemeinschaft)

Pfarrcafe | Feste und Bewirtung

Gertraud Hofinger

FT Erwachsenenbildung
& Schöpfungsverantwortung

Monika Hügel

FT Jugend

Theresia Kern

FT Finanzen

Mesnerin

Maria Protiwa-Kinzl

Schriftführerin | Leitungsteam

FT Kinderliturgie | Sternsingeraktion

Johann Reichl

FT Finanzen | Bauliches

Michaela Taitl

FT Liturgie und Spiritualität 
Ministranten | Musikplan

Tanja Wagner

FT Jugend | FT Kinderliturgie
 

Renate Proßegger

FT Finanzen | Feste und Bewirtung
 

Roland Hochertseder

Seelsorgeteam (Fachfunktion Finanzen)

FT Finanzen

Mesner

v.l.: Mag. Andreas Hochmeir, stv. Superintendent der Evangelischen Kirche A. B. in Ober?sterreich; Dr. Johann Hintermaier, Bischofsvikar f?r Bildung, Kunst und Kultur; Sr. Barbara Lehner | Gesch?ftsf?hrerin und Generaloberin ?die elisabethinen linz-w
09.10.

Kunst trifft Bibel: Neues Magazin „INSPIRIERT“ vorgestellt

Die Bibeltexte des Lukas-Evangeliums durch Kunst neu erschließen: Diesem Anspruch widmet sich das Magazin „INSPIRIERT | Im Anfang war das Bild“, das die GALLUS MATERN GmbH und die diözesane Buchhandlung „Buch & Segen“ am 7. Oktober 2026...
weiterlesen…: Kunst trifft Bibel: Neues Magazin „INSPIRIERT“ vorgestellt
Queere Schöpfungsfeier: Liturgisches Konzept soll Schule machen

Queere Schöpfungsfeier: Liturgisches Konzept soll Schule machen

In Linz, Graz und Wien wurde die neue queere Schöpfungsfeier„Abrakadabra" gefeiert, die Bibel, Musik, Performance und...
25 Jahre Einsatz für freien Sonntag

25 Jahre Einsatz für freien Sonntag

Mit einem Festakt im Wiener Rathaus hat die „Allianz für den freien Sonntag Österreich“ am 1. Oktober 2026ihr...
Adoratio-Kongress im Stift Kremsmünster

Adoratio-Kongress im Stift Kremsmünster

Vom 23. bis 25. Oktober 2026 findet im Stift Kremsmünster der erste Adoratio-Kongress in der Diözese Linz statt. Bei...
„Orden on Air' mit Sr. Helena Fürst

„Orden on Air" mit Sr. Helena Fürst

In der 83. Folge des Podcasts „Orden on air“ sprechen der Franziskaner Br. Karl Schnepps und die Linzer Elisabethine Sr....
Alle News
Fri 09.10.26
"Wenn ich die Dämonen austreibe, dann ist das Reich Gottes zu euch gekommen"
Tages­evangelium
Lk 11, 14-26
Fri 09.10.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit

14 trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.

15 Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.

16 Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.

17 Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein.

18 Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.

19 Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.

20 Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

21 Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;

22 wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.

23 Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

24 Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.

25 Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft,

26 dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.

Lk 11, 14-26
1. Lesung
Gal 3, 6-14

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Galater

Brüder!

6 Von Abraham wird gesagt: Er glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

7 Daran erkennt ihr, dass nur die, die glauben, Abrahams Söhne sind.

8 Und da die Schrift vorhersah, dass Gott die Heiden aufgrund des Glaubens gerecht macht, hat sie dem Abraham im Voraus verkündet: Durch dich sollen alle Völker Segen erlangen.

9 Also gehören alle, die glauben, zu dem glaubenden Abraham und werden wie er gesegnet.

10 Alle aber, die nach dem Gesetz leben, stehen unter dem Fluch. Denn in der Schrift heißt es: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was zu tun das Buch des Gesetzes vorschreibt.

11 Dass durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.

12 Das Gesetz aber hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.

13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt.

14 Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Heiden durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so aufgrund des Glaubens den verheißenen Geist empfangen.

Antwortpsalm: Ps 111 (110), 1-2.3-4.5-6


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Dionysius und Gefährten
  • Hl. Johannes Leonardi
  • Abraham
  • Hl. Gunther von Niederaltaich
  • Sara
  • Sel. John Henry Newman
Fri 09.10.26
Namenstage
Hl. Dionysius und Gefährten
* Italien
† 250, Frankreich
Glaubensbote in Gallien, erster Bischof von Paris, Märtyrer, Nothelfer
Der Bischof und Märtyrer Dionysius ist nicht zu verwechseln mit dem Apostelschüler Dionysius, dem Areopagiten von Athen (vgl. Apg 17, 43). Dionysius (Denis), der erste Bischof von Paris, soll nach dem Bericht des Gregor von Tours um 250 von Papst Fabian mit sechs anderen Bischöfen als Glaubensbote nach Gallien geschickt worden sein und dort in der Verfolgung des Decius das Martyrium erlitten haben. Zusammen mit ihm werden im Martyrologium des Hieronymus die Märtyrer Rustikus und Eleutherius erwähnt.

Hl. Johannes Leonardi
* 1541, Diecimo bei Lucca, Italien
† 9. Oktober 1609
Ordensgründer
Johannes wurde 1541 in der Nähe von Lucca in der Toskana geboren. Er war zuerst Apothekergehilfe, begann mit 26 Jahren Theologie zu studieren und wurde 1571 zum Priester geweiht. Neben seiner Tätigkeit in Spitälern und Gefängnissen arbeitete er im Sinn des Konzils von Trient für die religiöse Unterweisung der Jugend; 1574 gab er ein Handbuch für den Religionsunterricht heraus. Zur Unterstützung und Fortsetzung seiner Arbeit gründete er eine Laiengenossenschaft, die vom Bischof von Lucca und später von Papst Klemens VIII. bestätigt wurde. 1574 gründete er auch die „Regularkleriker von der Mutter Gott­es“ (später mit den Piaristen vereinigt, vgl. Josef von Calasanza, 25. August). Mit seinen Reformbestrebungen stieß er in Lucca auf heftigen Widerstand, so dass er die Stadt verlassen musste. Er ging nach Rom und förderte auch dort das Spital- und Schulwesen. Papst Klemens VIII. übertrug dem Heiligen die Visitation und Reform mehrerer Orden. 1603 gründete Johannes in Rom ein Studienkolleg zur Heranbildung von Missionaren, aus dem später das Kolleg der Propagandakongregation entstand. Er starb 1609 in Rom. Erst 1938 wurde er heilig gesprochen.

Abraham
* um 2000 v. Chr., Ur in Chaldäa, heute Ruinen bei Nasiriyah, Irak
Stammvater des Volkes Israel
Abraham, Sohn des Tharah aus Ur in Chaldäa, war nach der Legende der Feldherr des Nimrod (Gen 10, 8). Im Vertrauen auf Gottes geheiß verließ er Heimat und Sippe und wanderte mit seiner Frau Sara und seinem Neffen Lot aus mit unbekanntem Ziel in "das Land, das ich dir zeigen werde", so hatte ihm Gott versprochen; Gott verhieß ihm seinen Segen und reiche Nachkommenschaft (Gen 12, 1). Sie kamen nach Kanaan, wo Abrahm in Sichem - heute Ruinen in Tell Balata bei Nablus - und dann bei Bethel - dem heutigen Baytin - jeweils einen Altar errichtete. Durch eine Hungersnot gezwungen, zog er dann weiter nach Ägypten. Der Pharao begehrte Sara zur Frau, nachdem Abraham sie als seine Schwester ausgegeben hatte, aber Abraham klärte den Irrtum, wurde beschenkt und kehrte nach Kanaan zurück (Gen 12). Er trennte sich von Lot, der nach Sodom - wohl nahe dem heutigen Sedom in Israel - und Gomorrha zog, in Gefangenschaft des Königs von Sodom geriet und von Abraham befreit werden musste (Gen 13 und 14). Der Priesterkönig Melchisedek von Salem - dem späteren Jerusalem - trat Abraham am Abend nach der Schlacht mit Brot und Wein entgegen und segnete ihn (Gen 14) - die Gestalt des Melchisedek ist für christliche Leser des Alten Testaments ein Vorausbild Jesu Christi und der eucharistischen Gaben, vgl. auch Ps 100, 4: "Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung  Melchisedeks."
Mehrere Verheißungen prophezeiten Abraham Nachkommen, aber Sara blieb unfruchtbar und gab Abraham ihre Magd Hagar, damit diese ihm Kinder schenke (Gen 16). Abraham erfuhr später von der Verderbnis der Stadt Sodom - wohl nahe dem heutigen Sedom in Israel - und trat fürbittend für die Gerechten der Stadt ein (Gen 18). Lot konnte deshalb das schon brennende Sodom verlassen; seine Frau, die sich verbotenerweise umwandte, erstarrte zur Salzsäule (Gen 19).
Abraham sah eines Tages drei Männer seinem Zelt nahen. Er erkannte sie als Engel Gottes, bat sie zur Fußwaschung und Rast unter seinen Baum, ließ eine Mahlzeit bereiten und erhielt die Prophezeiung, Sara werde trotz ihres hohen Alters noch einen Sohn gebären (Gen 18). Der Verheißung entsprechend wurde schließlich Isaak (s. 6. Oktober) geboren.
Als Isaak zum jungen Mann herangewachsen war, stellte Gott Abrahams Gehorsam auf die Probe: Auf Gottes Geheiß belud Abraham seinen Esel mit Holz, nahm Isaak mit nach Morija - der Überlieferung nach der heutige Tempelberg in Jerusalem -, baute einen Altar und legte Isaak als Opfer darauf. Im letzten Moment ließ Abraham auf das Wort der Stimme Gottes hin das Opfermesser sinken, erblickte einen Widder im Dorngesträuch hängen und opferte diesen (Gen 22). Dieser Gehorsam Abrahams ist besonders im Islam hoch geachtet; zum Gedenken wird das Opferfest Bairam als wichtigstes Fest der Muslime gefeiert, bei dem jede Familie ein Schaf schlachtet.
Abraham starb alt und lebenssatt mit 175 Jahren (7 x 5 x 5 - vgl. Zahlenmystik) und wurde von seinen Söhnen Isaak und Ismael neben Sara in der Höhle Machpela im späteren Hebron - dem heutigen Al Khalil in Palästina - bestattet (Gen 25).
Abraham gilt allen drei monotheistischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam als Vater der Glaubenden.

Hl. Gunther von Niederaltaich
* 955, Schwarzburg, Thüringen
† 9. Oktober 1045, Tschechien
Einsiedler, Laienbruder
Gunther stammte aus einem Grafengeschlecht, er war der Vetter von Kaiser Heinrich II. und Schwager von König Stephan I. von Ungarn. Er führte als Ritter ein weltliches Leben, bis er im Alter von etwa 45 Jahren im Benediktinerkloster Niederaltaich um Aufnahme bat, die ihm zunächst versagt blieb. Nach einer Wallfahrt nach Rom durfte er 1005 ins Kloster Hersfeld eintreten. Er übernahm dann die Leitung seines Familienklosters in Göllingen in Thüringen, wobei er aber scheiterte.
1008 ließ Gunther sich zusammen mit einigen Gefährten in Rinchnach im Bayerischen Wald als Einsiedler nieder, lebte 30 Jahre unter großen Entbehrungen und trat als Bußprediger auf. Er schuf einen Mittelpunkt zur Erschließung und Kultivierung des Rachelgebietes, rodete Wald, baute Saumwege zur Erschließung des Böhmerwaldes und eine Kirche. Mehrmals trat er in Kämpfen zwischen dem deutschen Kaiser und dem Herzog von Böhmen als Vermittler auf. 1040 war ihm der Kreis der Jünger, die sich seiner Einsiedelei angeschlossen hatten, zu groß geworden und er zog sich tiefer in den Böhmerwald nach Gutwasser, dem heutigen Dobra Voda zurück, wo er hoch betagt starb.
Herzog Bretislav von Böhmen überführte Gunthers Gebeine später in die Abtei Břevnov - heute ein Stadtteil von Prag; sie wurde 1420 von den Hussiten zerstört.
In der Vergangenheit kamen zur Kirche des Heiligen Gunther in Gutwasser regelmäßig Tausende Pilger von beiden Seiten der Grenze. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die deutschsprachigen Bewohner vertrieben, seit 1950 war das Gebiet um Dobra Voda als Grenzzone für Zivilisten gesperrt. Das Kirchengebäude diente als Munitionslager, der Innenraum wurde zerstört. Nach der Wende wurde die Kirche renoviert, 1995 die Tradition der Wallfahrten erneuert, sie finden jeweils im Juni und Oktober statt. Dabei kommen die tschechischen Teilnehmer aus der weiteren Umgebung, die Deutsche gehen traditionell zu Fuß von Rinchnach aus - auf dem Weg, den Gunther selbst zu seiner Zeit beschritt. In Dobra Voda erwartet sie eine Messe in deutscher uns tschechischer Sprache.

Sara
* 2000 v. Chr., Ur in Chaldäa, heute Ruinen bei Nisiriyah im, Irak
Stammmutter des Volkes Israel
Sara war die Halbschwester und Frau Abrahams (Gen 20, 12). Mit ihm zog sie von Ur nach Kanaan und weiter nach Ägypten. Auch als sie schon 65 Jahre alt war, war sie so schön, dass Abraham sie aus Furcht vor der Begehrlichkeit des Pharao als seine Schwester ausgab, um zu verhindern, dass der Sara begehre und er selbst deshalb vom Pharao aus dem Weg geräumt werde (Gen 12, 10 - 20). Da Abraham und Sara keine Kinder hatten, riet Sara ihrem Mann zur Zeugung eines Nachkommen mit der Magd Hagar; diese gebar dem Abraham Ismael. Doch nach der Geburt ihres eigenen Sohnes Isaak wollte Sara den Sohn Hagars nicht als Erben dulden;  deshalb wurde Hagar mit dem jungen Ismael vertrieben ( Gen 16; 21, 9 - 21).
Sara hatte ihren Sohn Isaak aufgrund der Verheißung Gottes im Alter von 90 Jahren geboren und wurde damit zur Stammmutter des Volkes Israel (Gen 21, 1 - 8). Im Alter von 127 Jahren starb sie und wurde von ihrem Mann in der Höhle Machpela - im späteren Hebron, dem heutigen Al Khalil in Palästina - begraben.

Sel. John Henry Newman
* 21. Februar 1801, London, England
† 11. August 1890, England
Priester, Konvertit, Kardinal
John Henry Newman war Schüler am Elite-Internat in Ealing und Student in Oxford. Schon mit 21 Jahren wurde er dort Assistent am Oriel College und zum Priester der anglikanischen Kirche ordiniert; er wirkte dann später als Pfarrer der Universitätskirche. Seine Aufgabe sah er darin, die in seinen Augen darniederliegende Staatskirche aus dem Geist des Urchristentums zu erneuern, deshalb studierte er nun die Kirchenväter. Liberalismus und Individualismus, die Glaube als Privatsache begreifen, waren seine Hauptfeinde.
Initialzündung für Newmans Reformwerk wurde 1833 eine Predigt seines Freundes John Keble, der Einmischungen des Parlaments in die Kirche kritisierte. Daraus entstand die von Newman maßgeblich geprägte Oxford-Bewegung mit dem Ziel hochkirchlicher Reformen in der anglikanischen Kirche. Newman bemühte sich, das Selbstverständnis der anglikanischen Kirche als mittlerer Weg zwischen Katholizismus und Protestantismus aus dem Geist der alten Kirche neu zu begründen. 1841 legte er eine neue Interpretation der für die anglikanische Kirche grundlegenden 39 Artikel vor, die von der Mehrheit der Bischöfe und großen Teilen der Bevölkerung als katholisch abgelehnt wurde. Verleumdungen und Verunglimpfungen folgten; Newman zog sich zu einem quasi klösterlichen Leben in das nahe Dorf Littlemore zurück. Seine Zweifel, ob seine Kirche noch in Kontinuität mit der altkirchlichen Tradition stehe, wurden durch erneutes Studium der Kirchenväter bekräftigt.
Als 1841 das Britische Parlament mit Zustimmung des Erzbischofs von Canterbury die Errichtung eines mit der preußischen evangelischen Kirche gemeinsam versehenen Bistums in Jerusalem beschloss, waren für Newman die Grundlagen seiner Kirche zerstört. Er gab seine Stelle am College und sein Pfarramt auf, widerrief seine seitherigen anti-katholischen Aussagen und konvertierte schließlich nach langem innerem Kampf 1845 zum Katholizismus; am 9. Oktober wurde er von Dominic Barberi in die katholische Kirche aufgenommen  - daher der katholische Gedenktag.
Freunde und Familie zogen sich zurück, die Öffentlichkeit war empört, die Oxford-Bewegung verlor ihren Kopf und löste sich auf. 1846 bis 1847 war Newman zu einem Studienaufenthalt in Rom, dort wurde er zum katholischen Priester geweiht und trat dem 1522 von Filippo Neri gegründeten Oratorium bei; in Birmingham gründete er dann das erste englische Oratorium.
Vom Traditionalisten in der anglikanischen Kirche wandelte sich Newman nun zum Reformer in der katholischen, der die Kirche aus ihrer Ghetto-Mentalität befreien und in die Auseinandersetrzung mit der Moderne lenken wollte. 1851 wurde er von den katholischen Bischöfen zum Gründungsrektor der katholischen Universität in Dublin berufen. Er setzte sich ein für kritische Bibelexegese und insbesondere für den Dialog mit Naturwissenschaften - auch mit der Evolutionstheorie von Charles Darwin. Zwischen Glaube und Wissenschaft könne es keinen wirklichen Widerspruch geben; wenn wissenschaftliche Beweise sich gegen Glaubensinhalte stellten, werde sich herausstellen, dass dieser Punkt entweder nicht bewiesen ist oder gar keinen Widerspruch enthält oder aber nicht dem wirklichen Offenbarungsinhalt, sondern etwas anderem widerspricht, was man mit Offenbarung verwechselt hatte. Newman wurde unter Modernismusverdacht nun auch von seiner katholischen Kirche kritisch betrachtet, 1858 gab er sein Rektorenamt wegen fehlender Unterstützung durch die Bischöfe auf.
Newman konzentrierte sich nun auf seine Veröffentlichungen und sein Oratorium in Birmingham. 1870 erschien sein religionsphilosophisches Hauptwerk "Grammatik der Zustimmung", 1875 seine in Briefform verfasste Auseinandersetzung mit dem neuen Dogma des 1. Vatikanischen Konzils über die Unfehlbarkeit des Papstes; Newman verteidigte den Beschluss des Konzils, aber auch der Papst sei an das Gewissen, dem Statthalter Christi in jedem Menschen, gebunden. Auf Drängen katholischer Laien ernannte Papst Leo XIII. ihn 1879 zum Kardinal.
Die vollständige Ausgabe seiner Briefe und Tagebuchaufzeichnungen in 32 Bänden zeigt, wie stark seine Gedanken und Tätigkeiten sich auf sein geliebtes Oratorium bezogen. In seinem Arbeitszimmer hatte er hinter einer kleinen Trennwand einen Altar errichten lassen, das Altarbild zeigt Franz von Sales.
In den 20-er Jahren gab es in Deutschland eine Newman-Bewegung katholischer Gelehrter. Edith Stein übersetzte seine Werke ins Deutsche. Die Aggiornamento-Idee von Papst Johannes XXIII., die im 2. Vatikanischen Konzil Gestalt gewinnen sollte, war maßgeblich von Newman inspiriert. Unter dem Namen "Das Werk" wird heute sein Andenken mit Newman-Zentren in Bregenz, Rom und Littlemore gepflegt.




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