Beim Einkehrtag der Mesnerinnen und Mesner setzte Abt Bernhard Eckerstorfer vom Benediktinerstift Kremsmünster in seinem geistlichen Impuls den Fokus auf Achtsamkeit, Stille und die bewusste Entscheidung für den Glauben. Rund 180 Mesnerinnen und Mesner folgten der Einladung ins Priesterseminar – die Bischofsaula war bis auf den letzten Platz gefüllt.
In der Basilika Enns-St. Laurenz wirkt Ines Rinner ehrenamtlich seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Bereichen in der Pfarre mit: im Mesnerdienst, im Pfarrgemeinderat, im Chor, in der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste und im Liturgieteam. Für sie ist dieses Engagement eine Herzensangelegenheit, die eng mit ihrer persönlichen Verbundenheit zur Pfarre und ihrem Glauben verwoben ist. Im Interview erzählt Ines Rinner von ihrem Weg zur Mesnerin, ihrer Sicht auf die Rolle der Frau in der Kirche und davon, warum Gleichberechtigung und aktive Beteiligung so wichtig sind – nicht nur am Internationalen Frauentag, sondern für die Zukunft der gesamten katholischen Kirche.
Beim diesjährigen Mesnertag stand das Thema „Glas, Glaube, Gestaltung – Kirchenfenster zwischen Symbolik und Substanzerhalt“ im Mittelpunkt. Judith Wimmer vom Fachbereich Kunst und Kultur sowie Robert Geyer-Kubista, Experte für Restaurierung und Konservierung historischer Verglasungen, führten die Teilnehmenden in die faszinierende Welt der Kirchenfenster ein.
Zehn Jahre warten haben sich gelohnt! Als „Pilger der Hoffnung“ machten sich am 25. und 26. August 2025 an die 400 Mesnerinnen und Mesner aus ganz Österreich und Südtirol auf den Weg nach Klosterneuburg und nach Wien.
Beim Kursstart der Mesner/innen-Ausbildung 2025 im Priesterseminar in Linz bekamen wir eine gute Einführung in das Berufsbild der Mesnerin und des Mesners. Es wurde erklärt, was uns beim Kurs erwarten wird, welchen wichtigen Stellenwert in jeder Kirchengemeinschaft dieses Amt innehat und wie unersetzbar wir zukünftige Mesnerinnen und Mesner für die Vorbereitung der Feiern in der katholischen Kirche sind.
Papst Franziskus hatte das Heilige Jahr 2025 unter das inspirierende Motto „Pilger der Hoffnung“ gestellt. Damit lud er die Gläubigen ein, sich auf eine geistliche Reise zu begeben, um neue Hoffnung in einer von Krisen und Unsicherheiten geprägten Welt zu schöpfen.
Unter diesem Leitspruch stand auch der heurige Mesner Einkehrtag der Diözese Linz. Erstmals war eine Frau mit der Leitung betraut worden: die bewährte Ordensfrau Sr. Michaela Pfeiffer-Vogl, Generalvikarin der Marienschwestern vom Karmel.