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Pfarre |
Die Bedeutung des Stiftes Garsten für die Eisenwurzen Als Eigenkloster der Otakare von Steyr 1082 als Kanonikerstift gegründet, umfaßte sein Seelsorgebereich später den gesamten Bereich zwischen dem Ennstal bis Weyer / Gaflenz und dem Steyrtal bis Molln / Frauenstein. Mit Berthold I. wurde Garsten 1111 selbständige Benediktinerabtei nach dem Vorbild des strengen Reformklosters St. Blasien im Schwarzwald. Seine Mönche gründeten entlang der Flüsse Seelsorgestationen, um das gesamte noch unerschlossene Gebiet zu christianisieren und zu kultivieren. Der im 13. Jahrhundert einsetzende Eisenhandel bescherte
dem Stift und seinem Seelsorgegebiet nicht nur wirtschaftlichen Aufschwung
sondern auch das Eindringen häretischer Bewegungen wie die Waldenser. Abt Roman Rauscher leitete 1677 den Neubau der barocken Stiftskirche ein. Das Werk von Pietro Francesco und seinem Sohn Carlo Antonio Carlone gedieh zu einem Juwel des Hochbarock Österreichs von überzeugender Geschlossenheit. Die Räumlichkeiten des Stiftsmuseums umfassen die Losensteinerkapelle und den Annagang mit den einzigartigen Epitaphen der Losensteiner, den lichtdurchfluteten Sommerchor mit dem riesigen Kreuzigungsbild Reslfeldts und dem Chorgestühl M. Rittingers, den Bertholdraum mit der Äbtegalerie und dem Kapitelsaal. Nach Themen und Inhalten gegliedert, versucht das
Museum, die kulturhistorische Bedeutung des Stiftes Garsten von seinen
Anfängen bis zu seiner Aufhebung in möglichst differenzierter
Form aufzuarbeiten. Garsten als Eigenkloster der Otakare, als Grundherrschaft
und religiöses Zentrum der Pyhrn - Eisenwurzen, als Mittelpunkt
der Wissenschaft und des Kunsthandwerks, als Barockstift mit seiner
Bedeutung für das Kunstschaffen in den inkorporierten Pfarreien. |
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| Pfarre Garsten, 4451
Garsten, Am Platzl 2, Tel. 07252/54196-0, fax 07252/54196-23, email:
pfarre.garsten@dioezese-linz.at,
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