Vor 90 Jahren, 1924, wollten zwei Österreicher die Welt verändern: Der 35-jährige Adolf Hitler schreibt im Gefängnis „Mein Kampf" und der 30-jährige Richard Coudenhove-Kalergi verfasst das Paneuropa-Manifest.
„Jesus ist auferstanden, er lebt!“, lautet das österliche Bekenntnis. Dadurch hat Gott, der Schöpfer, gezeigt, dass er auch der Vollender des Lebens ist und Leid und Tod überwinden kann.
Glauben leben. Es kann ein weiter Weg sein, vom Glauben der Kindheit zur persönlichen Glaubensentscheidung. Der Weg lohnt sich. Wir brauchen Männer, die in Wort und Tat Zeugnis geben von ihrem Glauben und ihrem beheimatet Sein in der Kirche.
Verantwortung tragen. Der „Aufruf zum Ungehorsam" der Pfarrerinitiative hat viele Diskussionen ausgelöst. Ordensleute haben „Gehorsam" als eines ihrer Gelübde versprochen. Ypsilon sprach mit Oberin Michaela Pfeiffer und Abt Reinhold Dessl, was „Gehorsam" für sie persönlich und als Vorgesetzte bedeutet.
Wohlbefinden. Die Erfahrungen von Männerrunden zeigen: Bekommen Männer die Gelegenheit, sind sie sehr wohl dazu fähig – und es ist ihnen auch ein Bedürfnis – über ihre Gesundheit, den Lebensstil, Probleme am Arbeitsplatz oder zu Hause zu sprechen. Und sie haben auch Interesse daran, eigene Verhaltensweisen zu überdenken und zu verändern.
Männer sollen weibliche Rollenbilder nicht einfach nachahmen, sondern eigene Zugänge zu Familienarbeit und sozialen Diensten finden, meint der Schweizer Männercoach Markus Theunert. Und er sieht gute Gründe, dass benachteiligte Männer auch wütend sein dürfen.
Die Weihnachtsgeschichten im Matthäus- und Lukasevangelium sind keine historischen Berichte. Sie gehen tiefer, weil sie uns lebensbejahende Grundhaltungen aufzeigen, um uns Männer mitten im Leben auf hoher See nicht zu verlieren. Josef kann uns dabei zum Verbündeten werden.