Der Papamonat ist ein wichtiger erster Schritt - "aber noch nicht genug", wie Ernst Theussl, der Vorsitzende der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) in einer Stellungnahme zum am Dienstag im Parlament beschlossenen Rechtsanspruch auf einen "Papamonat" festhielt. Als mittelfristiges Ziel forderte er die Väterkarenz für möglichst viele Männer.
Der diözesane Zukunftsweg stand im Mittelpunkt der Diskussionen bei dem Zusammentreffen der KMB-Funktionäre am 23. Juni im Bildungshaus Schloss Puchberg
„Engagierte und liebevolle Väter sind ein Segen für unsere Gesellschaft! Deshalb ist es der Katholischen Männerbewegung gerade am Vatertag ganz besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieses Engagement im Rahmen des Papamonats von der Politik gewürdigt wird“, so Ernest Theußl, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.
Die 12. Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung unter dem Motto „Von der Ohnmacht zur Wirkmacht“ bei herrlichem Wetter in St. Radegund (OÖ, Innviertel)
Auch wenn die innenpolitische Landschaft Österreichs derzeit im Verwaltungsmodus bis zur kommenden Nationalratswahl angekommen ist: Zum Vatertag am 9.6.19 sei daran erinnert, dass Österreich dringend einen umfassenden und öffentlichen Diskurs über verantwortungsvolle Elternschaft - gerade von Männern - braucht!