Papamonat ist der Anfang
Immer mehr Väter wollen sich nicht auf die Rolle des Ernährers reduzieren lassen. Stattdessen rücke bei vielen Vätern eine tiefe und intensive Bindung zu ihren Kindern in den Vordergrund, so die Beobachtung Theussls. Der Papamonat sei diesbezüglich "ein kräftiges Signal", damit werde die pflegerische Seite von Vaterschaft in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Wahrnehmung gerückt.
Theussl sieht im Papamonat auch einen Anstoß zu einer gerechteren Arbeitsteilung der Eltern; der Vater könne den Antrittszeitpunkt der Freistellung innerhalb des Zeitrahmens zwischen Geburt des Kindes und dem Ende des Beschäftigungsverbotes der Mutter frei wählen. Außerdem forderte Theussl faire Arbeitsverhältnisse und eine gute finanzielle Ausstattung des Papamonats, um dessen Inanspruchnahme zu fördern: "Nur wenn die nötigen Rahmenbedingungen stimmen, werden Familien den Papamonat und in Zukunft die Väterkarenz in Anspruch nehmen."
Wien, 04.07.2019 (KAP)
