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Inhalt:
Mi. 18.3.26
"Wie der Vater Tote auferweckt, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will"
Tages­evangelium
Joh 5, 17-30
Mi. 18.03.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

17 entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater ist noch immer am Werk, und auch ich bin am Werk.

18 Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.

19 Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.

20 Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, so dass ihr staunen werdet.

21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.

22 Auch richtet der Vater niemand, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen,

23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

24 Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.

25 Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben.

26 Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben.

27 Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.

28 Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören

29 und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht.

30 Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.

Joh 5, 17-30
1. Lesung
Jes 49, 8-15

Lesung aus dem Buch Jesaja

8 So spricht der Herr: Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen,

9 den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht!

10 Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung. Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn er leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen.

11 Alle Berge mache ich zu Wegen, und meine Straßen werden gebahnt sein.

12Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter.

13 Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freut euch, ihr Berge! Denn der Herr hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.

14 Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.

15 Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.        

Antwortpsalm:


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Cyrill von Jerusalem
  • Hl. Frigidian von Lucca
  • Hl. Eduard
  • Hl. Alexander von Kappadokien
  • Hl. Anselm II. von Lucca
Mi. 18.03.26
Namenstage
Hl. Cyrill von Jerusalem
* 315, Jerusalem
† 18. März 386
Bischof von Jerusalem, Kirchenlehrer
Um 313 geboren, war Cyrill seit 348 Bischof seiner Heimatstadt Jerusalem. In den arianischen Auseinandersetzungen (Streit um die Lehre von der wahren Gottheit Christi) wurde Cyrill dreimal von den Arianern abgesetzt und in die Verbannung geschickt. 381 nahm er am dritten allgemeinen Konzil in Konstantinopel teil. Er starb 386. Berühmt sind seine 24 Unterweisungen (Katechesen), die er um 348 (oder 350) in der Heilig-Grab-Kirche gehalten hat, davon neunzehn in der Fastenzeit für die Katechumenen, fünf in der Osterwoche für die Neugetauften; es sind wichtige Zeugnisse des Glaubens und der Liturgie jener Zeit.
Ein Thron für den König
„... Dann hört ihr den Psalmensänger, der euch zur Teilnahme an den göttlichen Mysterien einlädt, sagen: Kostet und seht, wie gütig der Herr ist (Ps 34, 9). - Wenn du vortrittst, sollst du die Hände nicht flach ausstrecken und nicht die Finger spreizen, sondern lege die linke Hand unter die rechte; mach gleichsam einen Thron, um den König zu empfangen, nimm mit der hohlen Hand den Leib Christi auf und antworte: Amen. Heilige behutsam die Augen durch die Berührung mit dem heiligen Leib und gib acht, dass dir nichts verloren geht. Wenn dir jemand Goldkörner gäbe, würdest du dann nicht mir größter Sorgfalt darauf achten, dass dir nichts verloren geht? Wirst du also nicht noch viel mehr Acht geben, dass dir auch nicht ein einziges Krümlein herunterfällt von dem, was viel kostbarer als Gold und Edelstein?“ (Cyrill, 5. mystagogische Rede)

Hl. Frigidian von Lucca
* Irland
† 588
Mönch, Bischof von Lucca
Frigidian, der Überlieferung nach Sohn des irischen Königs Ulaid, war Augustiner-Chorherr. Er unternahm um 540 eine Wallfahrt nach Rom, gründete dann in der Heimat mehrere Klöster und kehrte wieder nach Italien zurück. Er empfing die Priesterweihe und wurde 560 Bischof von Lucca, als der er viele Wunder vollbracht habe.

Hl. Eduard
* 963, England
† 18. März 978
König, Märtyrer
Eduard war Sohn des englischen Königs Edgar, des Friedfertigen. Erzogen wurde er von Dunstan, dem Erzbischof von Canterbury, und schon im Alter von 13 Jahren wurde er auf dessen Betreiben Regent, wogegen aber seine Stiefmutter Elfrida mit Intrigen opponierte, da sie ihren eigenen Sohn Ethelred als König sehen wollte. Bei einer Jagd ließ sie Eduard schließlich meuchlings erstechen, als er gerade durstig den Becher zum Munde führte.
Die Überlieferung sagt, dass sich an Eduards Grab schon bald Wunder ereigneten. Zwei Jahre nach seinem Tod wurden seine Gebeine in ein Kloster überführt. Schon 1001 bezeichnete ein Dokument seines Stiefbruders Ethelred, der tatsächlich dann König geworden war, Eduard als "Heiligen und Märtyrer".

Hl. Alexander von Kappadokien
† 251, Israel
erster Bischof von Cäsarea in Kappadokien, Märtyrer
Als Bischof von Cäsarea in Kappadokien - dem heutigen Kayseri - wurde Alexander unter Kaiser Alexander Severus gefangengenommen. Nach seiner Freilassung kam er 212 nach Jerusalem und wurde Koadjutor des hochbetagten Jerusalemer Bischofs. Er erlaubte dem Laien Origines - dessen Schulfreund er nach einigen Quellen war -, in Kirchen zu sprechen und ordinierte ihm zum Priester. Später wurde er in Cäsarea ins Gefängnis geworfen, überlebte aber der Überlieferung nach alle Martern: wilde Tiere töteten ihn nicht, sondern leckten ihm die Füße. Schließlich erlag er seinen Torturen im Gefängnis.

Hl. Anselm II. von Lucca
* 1035, Mailand, Italien
† 18. März 1086, Italien
Mönch, Bischof von Lucca
Anselm war der Sohn einer einflussreichen und begüterten Familie und der Neffe von Anselm von Lucca dem älteren, der als Alexander II. 1061 Papst wurde. Dieser schlug ihn als seinen Nachfolger im Bischofsamt von Lucca vor, was Papst Gregor VII. 1073 bestätigte. In Folge des Investiturstreites blieb aber die ebenfalls nötige Bestätigung durch den deutschen Kaiser Heinrich IV. strittig, weshalb Anselm im Februar 1075 auf den Bischofsstuhl verzichtete und als Benediktinermönch ins Kloster Padilirone bei Mantua eintrat. Auf Geheiß des Papstes musste er noch 1075 ins Bischofsamt nach Lucca zurückkehren. Er begann mit Reformen bei den Kanonikern, war 1077 päpstlicher Legat in Mailand und 1079 und 1080 Teilnehmer an den Reform-Synoden. Ende 1080 wurde er von der reformunwilligen Mehrheit seiner Kleriker unter Mithilfe des Kaisers vertrieben.
Als päpstlicher Vikar in der Lombardei wurde Anselm nun mit der Verwaltung aller im Investiturstreit verwaisten Bistümer beauftragt und war auch im Exil einer der tatkräftigsten Helfer von Papst Gregor VII.. Wohl nach 1083 gab er eine von ihm zusammengestellt und redigierte Sammlung von Gesetzen heraus, die er in Auswahl und Systematisierung des überlieferten kirchenrechtlichen Stoffes - bisweilen mit Hilfe von deutlichen Textretuschen - auf den apostolischen Stuhl zuordnete. Umfassend beschäftigte er sich mit der materiellen Zwangsgewalt der Kirche und mit dem Problem des gerechten Krieges, so dass man ihn als theoretischen Vorläufer der Kreuzzüge bezeichnen konnte.




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  • Heiligenlexikon
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