Die Bezeichnung dieses Festes stammt aus den mittelhochdeutschen Wörtern vron, das ist den Herrn betreffend, und lih - Leib. Tatsächlich liegt dem Fest das Geheimnis des Gründonnerstages zugrunde, also der Einsetzung und Verherrlichung des Leibes Christi als Altarsakrament. Die Anregung gab die Ordensschwester Juliana von Lüttich. Urban der IV. beging das Fest zum ersten Mal 1246.
Es hat allgemeine Verbreitung ab 1314 erfahren. Dazu verhalf das Dekret von Papst Klemens V. worin Anleitungen zur Durchführung gegeben wurden. Bald nach der Einführung des Fronleichnamsfestes kam auch die Fronleichnamsprozession auf. Seit dem 15. Jahr-hundert ist es Sitte, während des Umgangs an vier Altären im Freien die Evangelienanfänge zu singen und den Segen mit der Monstranz zu erteilen. Den Fronleichnamsprozessionen, in deren Verlauf um das Gedeihen der Feldfrüchte gebeten wird, gehen ähnlich begründete Flurumgänge voraus. Sie werden bereits für das 10. Jahrhundert bezeugt. In einer kirchlichen Verbotsliste aus dem 8. Jahrhundert wird von heidnischen Kultbildern gesprochen, die durch die Felder getragen werden.
Die erstmalige Durchdringung von kirchlicher Liturgie und Naturglauben ist gegenwärtig noch im Einsatz des Birkenlaubes, des Kudelkrautes (Tymian, Quendel) und der Blumen als verborgene Zweigsegnung wirksam. Das Abbrechen der Birken-zweige von allen jenen Bäumchen, die in der Nähe der Altäre stehen und zusätzlich auch den kirchlichen Segen erhalten haben, ist auf längst überholt geglaubten agrarkultischen Vorstellungen zurück zu beziehen. Die „geweihten“ Birkenreiser nimmt jedermann mit nach Hause, wo sie hinter dem Kreuz zusammen mit dem Palmbuschen ihren Platz finden.
Auch heuer wieder ein großes Dankeschön an die Helfer, die jedes Jahr unsere Altäre gestalteten und der Familie Großpötzl für die Spende der Birken. Aber auch einen besonderen Dank an alle, die einen Beitrag zum Gottesdienst geleistet haben.
Acht Sighartinger Mädls und Burschen haben sich seit Ende 2025 auf die heurige Firmung vorbereitet. In einem vielfältigen Programm, geleitet von Doris Stadlmair und Josef Feichtlbauer, haben sie sich mit dem heiligen Sakrament der Firmung befasst.
Am Samstag den 23 Mai feierten sie mit dem Linzer Dompfarrer Dr. Max Strasser die Firmung.
Gefirmt wurden Paul Unterholzer, Maximilian Feichtlbauer, Sebastian Kieslinger, Paul Schmid, Yannik Glaser, Viktor Gahbauer, Laura Karl und Fabienne Hager.
Wir wünschen euch, dass ihr einsichtig, dass ihr verständig und verständlich seid. Dass ihr euch auf eure Gefühle verlassen könnt und euch der Verstand vor unüberlegten Entscheidungen schützt.
Wir wünschen euch Menschen, die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen und die euch begleiten.
Wir wünschen euch Stärke für die Aufgaben, die ihr in der Welt und in der Kirche übernehmen werdet. Klarheit in den Worten und Freude bei den Erfolgen.
Wir wünschen euch Neugierde und Freude beim Suchen von Antworten. Lernt zu lernen, was ihr begreifen könnt und lernt zu staunen, wo euch etwas verborgen bleibt.
Wir wünschen euch Vertrauen in Gott. Er liebt euch, wie kein Mensch euch lieben kann. Er richtet euch auf und stellt euch in den Mittelpunkt.
Wir wünschen euch ein ehrliches Gebet auf den Lippen. Ein echtes Gebet, das Gott nicht bestechen will. Dann habt ihr eine Beziehung zu Gott, die euch trägt, auch wenn andere Beziehungen zerbrechen.
Wir wünschen euch das richtige Wort zur richtigen Zeit am richtigen Ort und die Weisheit als Begleiter.
Als „Patrozinium“ wird auch das „Titelfest“ oder „Patronatsfest“ bezeichnet, das am liturgischen Gedenktag des Schutzpatrons begangen wird, dessen Titel eine Kirche trägt.
Wissenswertes zum Kirchenpatron
„Hl. Pankratius“
Die Legende erzählt, dass Pankratius, der verwaiste Sohn eines reichen Römers 303 mit seinem Onkel Dionys nach Rom reiste und dort Christ wurde. Mit seinem ererbten Vermögen half er nun den verfolgten Christen, besonders den um ihres Glaubens willen Gefangenen. Nach dem Tod des Onkels wurde Pankratius von einem der Verfolgungsbefehle Kaiser Diokletians erfasst und vor den Kaiser gebracht. Der 14-jährige ließ sich trotz aller Verlockungen nicht vom Glauben abbringen, deshalb wurde er öffentlich enthauptet, sein Leichnam Hunden zum Fraß vorgeworfen. Eine Christin barg ihn unter Lebensgefahr und setzte ihn in den dann nach ihm benannten Katakomben unter der heutigen Kirche S. Pancrazio an der Via Aurelia bei.
Der Name Pankratius kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Der alles Besiegende“.
Pankratius ist einer der Eisheiligen – Bauernregeln zu seinem Gedenktag am 12.Mai:
„Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.“
„Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn.“
Dieser Heilige ist der Patron der Erstkommunikanten und Kinder, der Ritter, der jungen Saat und Blüte. Er schützt gegen Betrug, falsches Zeugnis, Krämpfe, Hautkrankheiten und Kopfschmerzen.
Dargestellt wird er oft in vornehmer Kleidung oder Ritterrüstung, mit Schwert, Märtyrerkrone und Palme.
„Jeden Tag geschehen Wunder, und auch du kannst welche tun. Jesus hat sie wirken können, weil er teilt‘, was Gott ihm gab. Wusstest du schon, dass er in deiner Nähe manche Menschen heilen kann und sie lebendig froh und gütig machen kann?
Wusstest du schon, auf dich kommt’s an, dass Gottes Reich anbrechen kann!?“
Messe zu Ehren des Heiligen Florian am 3. Mai 2026 mit Fahrzeugsegnung
Der Name Florian ist lateinischen Ursprungs und bedeutet soviel wie „der Blühende“. Neben einigen historisch gesicherten Punkten in der aus dem
8. Jahrhundert stammenden legendarischen Passio sind Umstände, die in der Schilderung seines Martertodes hervorgehoben werden, vor allem der Sturz in das Wasser bekannt. Später deutete das Volk das Wasserschaff in der Hand des hl. Florian als Mittel gegen Brandgefahren um und machte den Heiligen zum Feuerpatron.
Am 3. Mai feierte daher die freiwillige Feuerwehr Sigharting eine Messe zu Ehren des heiligen Florian. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde auch das neue TLF 2000 der freiwilligen Feuerwehr Sigharting gesegnet und in den Dienst der Feuerwehr gestellt.
Beim Fest der Erstkommunion empfängt das Kind zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie: Es wird in die Gottesdienstgemeinschaft aufgenommen und empfängt erstmals die heilige Kommunion. Taufe, Eucharistie und Firmung bilden eine Einheit, eine schrittweise Hinführung zum mündigen Christsein. Im Kreis der Familie, des Klassenverbandes und der Pfarrgemeinde erfährt das Kind die Zusage Gottes: „Ich habe dich in meine Gemeinschaft gerufen und lasse dich nicht allein. ”
Heuer haben das erste mal die Kommunion empfangen: Jana Auer, Lena Berghamer, Lea Brandlak, Julia Hofinger, Mia Kaindlsdorfer, Chiara Ruhland, Gabriel Schinagl, Paula Schild, Magdalena Selker und Ben Stockenhuber
Entsendung der Caritassammlerinnen im Anschluss des Gottesdienstes am 6. April 2026
Die Botschafterinnen der tätigen Nächstenliebe machen sich im April auf den Weg um Spenden für Menschen in Not zu sammeln.
Das Geld, das bei der Caritas-Haussammlung gesammelt wird, wird direkt in Oberösterreich verwendet.
Kinder färben die Ostereier am 3. April
Das bunt bemalte Ei hat seine Aus-sagekraft, Sinnbild des Osterfestes zu sein, bis zum heutigen Tag behaupten können. Es ist das herkömmliche Geschenk für Kinder und Erwachsene geblieben und taucht immer noch unter der Godensach auf. Das Osterei findet mehr denn je Verwendung als Tischschmuck, sei es in Strohkörben, an Bändern oder Zweigen. Die Anregung zu diesem übernationalen Brauch geht weniger vom christlichen Osterfest aus, als von der Jahreszeit. Das Ei ist im Frühlings-, im Ernte-, ja selbst im Hochzeitsbrauch ein Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Es galt als eine der drei „weißen“ Gaben (Ei, Mehl und Salz), die gegen Zauber gefeit sein sollen. Das Antlaßei, jenes am Gründonnerstag gelegte, ist als besonders wirksam angesehen und nicht selten zu magischen Zwecken verwendet worden. In den mit dem Antlaßei verbundenen Vorstellungen des Volksglaubens macht sich die Verschmelzung von Natur– und Kirchenglaube bemerkbar. Grabungen haben bewiesen, dass das Bemalen von Eiern eine uralte Sitte ist. So enthielt ein Steinsarg aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Grabbeigabe für ein Mädchen zwei mit Streifen und Tupfen bemalte Gänseeier. Von beachtlichem Alter sind aber auch Spiele mit Ostereiern, wovon sich bei uns das sogenannte Eierpecken erhalten hat und im ganzen Land verbreitet ist. Die von den Ministranten und Erstkommunionkindern gefärbten Eier wurden am Ostersonntag verteilt. Vielen Dank für eure Mühe!