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Pfarrgemeinde Sigharting
Hauptstraße 5
4771 Sigharting
pfarre.sigharting@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/sigharting
Sa. 15.8.26
Der Mächtige hat Großes an mir getan: Er erhöht die Niedrigen
Tages­evangelium
Lk 1, 39–56 - Maria Himmelfahrt
Sa. 15.08.26
Tages­evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

39 In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.

40 Sie ging in das Haus des Zacharías und begrüßte Elisabet.

41 Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt

42 und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.

43 Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?

44 Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.

45 Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

46 Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn

47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.

50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.

51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

52 er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.

53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.

54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,

55 das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

56 Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Lk 1, 39–56 - Maria Himmelfahrt
1. Lesung
Offb 11, 19a; 12, 1–6a.10ab

Lesung aus der Offenbarung des Johannes.

19a Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar:

1 Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.

2 Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.

3 Ein anderes Zeichen erschien am Himmel und siehe, ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen.

4 Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.

5 Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der alle Völker mit eisernem Zepter weiden wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.

6a Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.

10ab Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Königsherrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten.

Antwortpsalm:
2. Lesung
1 Kor 15, 20–27a

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.

Schwestern und Brüder!

20 Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.

21 Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.

22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.

24 Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.

25 Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.

27a Denn: Alles hat er seinen Füßen unterworfen.



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Inhalt:
Aktuell

Kräuterweihe am Samstag den 15. August 2026

 

Die Kräutersegnung gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der römisch- katholischen Kirche. Dieser Brauch war schon im 9. Jahrhundert bekannt und hat in den letzten Jahren wieder mehr aufgelebt. Dabei werden am Hochfest Maria Himmelfahrt am 15. August Kräuter zu einem Strauß gebunden und mit zur Kirche gebracht. Dort werden diese im Gottesdienst oder im Anschluss daran vom Priester gesegnet.

Die Kräuterbuschen bestehen aus insgesamt sieben typischen Kräutern (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungs-tage), dies sind Alant, echtes Johanniskraut, Schafgarbe, Kamille, Thymian, Baldrian und Eisenkraut. Als Ersatz für die Kräuter werden verschiedene Getreidesorten verwendet. Der Tee aus diesen geweihten Kräutern wird am 4. Oktober (Franz v.A.) getrunken und soll besonders heilsam sein. Dem Vieh werden die geweihten Kräuter an diesem Tag ins Futter gemischt.

 


 

Tag der Kirchenweihe am Freitag den 7. August 2026

 

Die Herren von Pürching und Sigharting erbauten oberhalb ihres Sitzes die Schlosskapelle zum hl. Klemes aus Tuffsteinen im gotischen Stil vor 1440.

1785 wurde die Kapelle zur Pfarrkirche erhoben. Da sie nur 200 Sitze hatte, aber schon 600 Kommunikanten gezählt wurden, war eine Erweiterung notwendig, die aber wegen der Franzosenkriege verschoben wurde. 1807/08 brach man den dreiseitigen Altarabschluss an der Ostseite ab und rückte ihn um 30 Fuß hinaus. So entstanden an der Nordseite eine neue Sakristei und ein neuer Turm, der Kirchenraum wurde somit um 200 Quadratklafter vergrößert und im Oratorium entstand ein neuer Betraum. Am 7. August 1829 weihte Bischof Thomas Ziegler Kirche und Altar auf Wunsch der Pfarre dem hl Pankratius.

Der Name Pankratius kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Der alles Besiegende“.

Pankratius ist einer der Eisheiligen – Bauernregeln zu seinem Gedenktag am 12.Mai:

„Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.“
„Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn.“


Dieser Heilige ist der Patron der Erstkommunikanten und Kinder, der Ritter, der jungen Saat und Blüte. Er schützt gegen Betrug, falsches Zeugnis, Krämpfe, Hautkrankheiten und Kopfschmerzen.

Dargestellt wird er oft in vornehmer Kleidung oder Ritterrüstung, mit Schwert, Märtyrerkrone und Palme.

Feldmesse in Loh am 2. August 2026

 

Mit Dipl.-Päd.in Katharina SAMHABER feierten wir am 2. August 2026 eine Feldmesse beim Mair z`Loh. Im Anschluss fand das Hoffest der UBV statt.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Mair, der Musikkapelle Sigharting und allen die am gelingen dieser Feldmesse beigetragen haben.

Wechsel im Pfarrbüro

 

Bettina Dorfer beendet mit 30. Juni ihren Dienst im Pfarrbüro Sigharting. Sie wurde daher am 25. Juni 2026 von der PGR - Obfrau Regina Schroll und von der Pfarre Pramtal duch Martin Niederleitner verabschiedet. WIr bedanken uns sehr herzlich für die geleistet Arbeit und das gute Miteinander.

Die Aufgabe des Pfarrsekretärs übernimmt mit 1. Juli 2026 Leopold Radlmair, dem wir für seine neue Tätigkeit alles Gute wünschen.

Familiengottesdienst am 21. Juni 2026

 

Am 21. Juni 2026 fand der Familiengottesdienst statt. Unsere Familiengottesdienste sollen Kinder an die Erwachsenenliturgie heranführen. Junge Eltern oder Großeltern mit ihren Enkeln sollen spüren: Hier dürfen alt und jung zusammen das Mahl mit dem Auferstandenen feiern. Auch ganz "normale" Gottesdienstbesucher sollen sich zugehörig fühlen. Schließlich gehören alle vor Gott zur einen großen Familie

Fronleichnam am 7. Juni 2026

 

Die Bezeichnung dieses Festes stammt aus den mittelhochdeutschen Wörtern vron, das ist den Herrn betreffend, und lih - Leib. Tatsächlich liegt dem Fest das Geheimnis des Gründonnerstages zugrunde, also der Einsetzung und Verherrlichung des Leibes Christi als Altarsakrament. Die Anregung gab die Ordensschwester Juliana von Lüttich. Urban der IV. beging das Fest zum ersten Mal 1246. 

Es hat allgemeine Verbreitung ab 1314 erfahren. Dazu verhalf das Dekret von Papst Klemens V. worin Anleitungen zur Durchführung gegeben wurden. Bald nach der Einführung des Fronleichnamsfestes kam auch die Fronleichnamsprozession auf. Seit dem 15. Jahr-hundert ist es Sitte, während des Umgangs an vier Altären im Freien die Evangelienanfänge zu singen und den Segen mit der Monstranz zu erteilen. Den Fronleichnamsprozessionen, in deren Verlauf um das Gedeihen der Feldfrüchte gebeten wird, gehen ähnlich begründete Flurumgänge voraus. Sie werden bereits für das 10. Jahrhundert bezeugt. In einer kirchlichen Verbotsliste aus dem 8. Jahrhundert wird von heidnischen Kultbildern gesprochen, die durch die Felder getragen werden.

Die erstmalige Durchdringung von kirchlicher Liturgie und Naturglauben ist gegenwärtig noch im Einsatz des Birkenlaubes, des Kudelkrautes (Tymian, Quendel) und der Blumen als verborgene Zweigsegnung wirksam. Das Abbrechen der Birken-zweige von allen jenen Bäumchen, die in der Nähe der Altäre stehen und zusätzlich auch den kirchlichen Segen erhalten haben, ist auf längst überholt geglaubten agrarkultischen Vorstellungen zurück zu beziehen. Die „geweihten“ Birkenreiser nimmt jedermann mit nach Hause, wo sie hinter dem Kreuz zusammen mit dem Palmbuschen ihren Platz finden.

Auch heuer wieder ein großes Dankeschön an die Helfer, die jedes Jahr unsere Altäre gestalteten und der Familie Großpötzl für die Spende der Birken. Aber auch einen besonderen Dank an alle, die einen Beitrag zum Gottesdienst geleistet haben.

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Texte und Gedanken

Umarmt von Worten.

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Geborgen in der Ewigkeit.

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Pfarr leitung
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Priesterlicher Dienst
T.: 07762/3318
E.: pfarre.enzenkirchen@dioezese-linz.at
Doris Stadlmair
Doris Stadlmair
Seelsorgerin
M.: 0676/8776-6308
E.: doris.stadlmair@dioezese-linz.at
Diakon Ing. Mag. Albin Schwarz
Diakon
E.: albin.schwarz@dioezese-linz.at
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M.: 0660/1961868
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