Am Samstag, 26. Juni, war es für 13 Firmlinge aus St.Konrad so weit: Um 9:00 Uhr zogen die festlich gekleideten 13 Mädchen und Burschen unter den Klängen der Musikkapelle in die Kirche ein, um gemeinsam mit den Paten, Eltern, Geschwistern, Großeltern und Verwandten dieses Fest zu begehen.
Am Samstag, 23. Mai 2026, fuhren über 40 Frauen aus den Almtal-Gemeinden zur diesjährigen kfb-Wallfahrt. Bei sonnigem Wetter fuhren wir über Wels durch das vom wachsenden Gemüse und Kraut geprägte Eferdinger-Becken über die Donau bei Aschach in die Wallfahrtskirche Maria Trost bei Rohrbach.
Die Heilige Woche der Christenheit beginnt mit dem Palmsonntag, an dem wir an den Einzug Jesu in Jerusalem denken. In der Antike war es üblich, dass siegreiche Feldherren nach der Schlacht in der Heimat mit einem großen Empfang gefeiert wurden (so wie man heute zB Olympiasieger und Songcontestgewinner – warum eigentlich? – feiert).
Die Leute ahnten, dass Jesus ihr Retter und Heiland ist, anders als die Welt gewohnt, weil sein Heilswerk nicht an der Oberfläche oder im Äußeren bleibt, sondern auf das Ganze geht. So jubelten ihm die Juden mit Palmzweigen zu. Aus den Palmzweigen sind in unseren Breiten die Palmbuschen oder Palmkätzchen geworden. „Gesegnet sei, der da kommt in Namen des Herrn!“, rufen die Menschen Jesus zu. Er bringt den Segen. Daran erinnern die geweihten Palmbuschen, die verbunden sind mit der Bitte um Wohlergehen und Glück überall dort, wo die Palmbuschen ihren Platz bekommen: zu Hause im Herrgottswinkel verbunden mit der Bitte, dass in den vier Wänden bei aller Vielfältigkeit der Bewohner Zusammenhalt und Verbundenheit seien. So wie aus neun unterschiedlichen Bäumen oder Kräutern die Palmbuschen gebildet werden und doch zusammenhalten, so soll auch Eintracht und Zusammenhalt in den Familien und Gemeinschaften sein. Die Palmbuschen auf den Feldern erinnern daran, dass es einerseits den Fleiß und die Kenntnis bei der Arbeit braucht, bei weitem aber nicht alles in der Hand des Menschen liegt.
Der 4. Fastensonntag trägt den Namen Laetare, das heißt „Freue Dich“. Eine Freude war es auch heuer wieder, die vielen Liebstattherzen zu sehen, die die Goldhauben- und Kopftuchfrauen in den Vortagen gebacken und verziert haben. Eine mindestens ebenso große Freude war die Anwesenheit der zukünftigen Erstkommunionkinder, 6 Mädchen und 7 Buben, die am Liebstattsonntag die Vorstellmesse mit ihren Lehrerinnen feierten und die Messe musikalisch und mit Texten gestalteten. Die Goldhauben schenkten jedem Erstkommunionkind ein Liebstattherz mit Namen.
Nach der Messe übergab Obfrau Michaela Baumgartner einen Scheck in Höhe von 1.500€ an P. Leopold für die notwendige Erneuerung der Turmuhrautomatik sowie als Einmaligkeit eine Liebstattglocke, verziert mit den Worten: „Wenn oben keine Glocke klingt, Pater Leopold selbst sie unten schwingt!“