Die langjährigen Obmänner der Katholischen Männerbewegung KMB wurden von der Landesleitung der KMB für ihr langjähriges Wirken als Obmänner gewürdigt und ihnen in einer Ehrenurkunde Dank und Anerkennung ausgesprochen. Anlässlich des Adventmarktes überreichten PGR-Obmann Johann Pühringer und P. Leopold den beiden Ausgezeichneten die Ehrenurkunden und bedankten sich bei Josef Buchegger und Rudolf Weinzierler für ihr langjähriges Wirken als Obmänner der KMB.
Die beiden sind auch weiterhin in der Pfarre engagiert tätig: Rudolf Weinzierler als verlässliche Stütze im Kirchenchor, als Krippenwart, bei den Pfarrfesten, bei der KMB-Andacht am Gründonnerstag und in vielen anderen Bereichen. Josef Buchegger verrichtet seit vielen Jahren als Zechpropst eine ertrage Aufgabe für das pfarrliche Leben, ist Außenbeaufragter der KMB sowie mit Karl Moser Hüttenwart. Für alle Tätigkeiten wünschen wir den beiden auch in Zukunft viel Kraft und Freude sowie Gesundheit und Gottes Segen.
Die KMB ist wie die KFB ein sehr wichtiges Element des pfarrlichen Lebens. So wird von der KMB ua die jährliche Bus-Wallfahrt organisiert, die Schrattenau-Messe durchgeführt sowie der Adventmarkt und der Pfarrfasching veranstaltet.
Gerne sind Männer, die noch nicht Mitglied sind, eingeladen, der KMB beizutreten. Informationen dazu bei Hannes Reittinger-Hubmer, Alois Hummer, Johann Pühringer und Leo Hummer sowie bei Josef Buchegger und Rudolf Weinzierler.
Am 18. Oktober 2025 führte die diesjährige Herbstwallfahrt der Katholischen Frauenbewegung in das Benediktinerstift Lambach an der Traun. Wieder fanden sich fast 50 Frauen aus den Almtalpfarren und darüber hinaus ein, um einen gemeinsamen Halbtag in Gebet, Gemeinschaft und Staunen zu erleben. Nach der kurzen Fahrt mit dem Rosenkranzgebet und besinnlichen Texten kamen wir in Lambach an, wo uns Abt Maximilian Neulinger osb herzlich willkommen hieß.
Mit Abt Bernhard Eckerstorfer feierten wir am Sonntag, 28. September 2025, das Erntedankfest. Abt Bernhard besucht im Laufe der Monate seit seiner Weihe zum Abt im Frühjahr 2025 jede inkorporierte Pfarre des Stiftes, um sich der Bevölkerung vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. So fügte es sich gut, das Erntedank- und Pfarrfest sowie den Abtsbesuch zu verbinden.
Im Vorfeld wurden der Kindergarten und die Volksschulkinder gesondert eingeladen und so fand sich eine große Schar aller Altersgruppen beim Pfarrheim ein, wo Abt Bernhard die Erntekrone segnete, die einige Tage zuvor von den Frauen der kfb gebunden worden war.
Wie schon seit über 20 Jahren ladet die Katholische Männerbewegung von Sankt Konrad am Anfang der Sommerferien zur hl. Messe in die Schrattenau ein. Die Schrattenau ist eine ebene Waldlichtung auf 981 m Seehöhe. Dieser Platz verdankt sich eigentlich einem tragischen Ereignis. 1866 verlor Deutschland unter der Führung Österreichs den Krieg gegen Preußen und so musste der König von Hannover, der Verbündete des Kaisers Franz Joseph, ins Exil gehen. Der Kaiser entschädigte die vertriebene Königsfamilie mit Gebieten im Almtal (Cumberland-Stiftung). Die jagdbegeisterte Gesellschaft pachtete auch die Gemeinde- und Stiftsjagd in St. Konrad bzw Viechtwang und errichtete auf der Schrattenau um 1900 ein Jagdhaus ähnlich wie in Auerbach und am Almsee. Dieses Jagdschloss brannte anfangs der zwanziger Jahre ab. So ist der Platz gut geeignet für die jährliche Feier der hl. Messe. Wir sehen ja öfters, dass ein tragisches Ereignis (Königgrätz) durch die göttliche Vorsehung auch positive Früchte tragen kann. So war es auch beim ägyptischen Josef, der von seinen Brüdern verkauft worden war, dann Verwalter des Pharaos wurde und viele Menschen vor dem Hungertod bewahrte.
So wird die Waldlichtung zum Schrattenauer-Dom, mit den Bäumen als Säulen, die das Gewölbe des Himmels tragen, der durchflutet wird durch das Licht der Sonne, die den Altar in schimmerndes Licht rückt. Wo ist es würdiger, dem Schöpfer das Opfer des Lobes darzubringen?
Seit vielen Jahrhunderten hat das Fronleichnamsfest mit den Prozessionen einen festen Platz im kirchlichen und traditionellen Jahreskalender. Es ist ein Fest, das in Bewegung bringt und in Bewegung begangen wird. Darüber hinaus verdanken wir diesem Anlass einen staatlichen arbeitsfreien Donnerstag (immer neun Wochen nach dem Gründonnerstag) mit der Möglichkeit eines verlängerten Wochenendes.