Da heuer der Nationalfeiertag mit dem Sonntag zusammenfällt, ist es ein guter Anlass über jene zehn Jahre (1945-55) nachzudenken, in denen der Weg zum Staatsvertrag, zur Freiheit unserer Heimat, zur immerwährenden Neutralität, Österreichs gegangen wurde. Was dürfen wir hier sehen, um aus der Geschichte zu lernen.
Wir haben oft unsere Not mit dem Beten, meist weil falsche Gebetsvorstellungen da sind. Aber das Gebet wird zum Segen wenn es aus dem Vertrauen kommt und noch mehr Vertrauen bewirkt.
Die Statistik zwischen denen, die die Gabe Gottes kommentarlos annehmen, und denen, die ihren Dank zurückgeben, dürfte mit neun zu eins wirklichkeitsgetreu beschrieben sein.
Verantwortungsvolles Leben und Wohlergehen hängen nicht unbedingt zusammen. Wir sollen uns bewusst machen, dass auch jene, die wir gerne zu Sündern abstempeln, bei Gott Ansehen haben.
Erntedank und Kirchenglocken! Wer den rechten Rhythmus hat und die Feste feiert, wer sich immer wieder einschwingt auf das Bleibende und Endgültige, wird ein dankbarer Mensch werden, ein dankbares Geschöpf, dem Schöpfer gegenüber.