Rückblick Lange Nacht der Kirchen Fr. 29. 5. 2026
Danke allen Besuchern, Einheimische wie Gäste, die durch ihr Mitgehen und ihr Interesse den Blick plötzlich auf andere Dinge gelenkt haben, als auf die uns im Alltag sonst einnehmenden Beschäftigungen.
In der Kirche erklangen zuerst durch ein Mühlheimer Vokalensemble wunderschöne Marienlieder. Die ganze Kirche erzählt ja vom Leben und Leiden und der Verherrlichung Mariens, siehe die vielen Bilder und Fresken.
Schließlich durch „heilsames Singen, eigentlich in dieser Kanon-Art praktiziert seit 50 Jahren in Taizé in Frankreich, wurden wir bereits zu einer geistigen Gemeinschaft vereint.
Am Ende stand eine großartige Spende der Goldhaubenfrauen Mühlheim am Programm.
Sie gaben praktisch das Letzte ihrer Ersparnisse der Veranstaltungen der letzten Jahre für die Orgel: 15. 000.-€. Danke an Obfrau Christa Mairinger und an alle Mitarbeiterinnen.
Der Rundgang schließlich um den See, "See Genesareth", ich schätzte so ca. 100 Leute, war romantisch und mystisch: Die Weisenbläser – eine Gruppe aus der Musikkapelle Mühlheim - auf einer Landzunge des Ufers, der spitze Kirchturm mit den Lärchenschindeln und dem vergoldeten Kreuz im Hintergrund, der aufgegangene Vollmond, es war eine wie der Zeit enthobene Wanderung.
Wir hörten von den 12 Aposteln, die namentlich mit kurzer Biographie vorgestellt wurden.
Schließlich gemeinsames Niedersitzen und Erholung am Kirchenvorplatz. Danke den Goldhaubenfrauen, die Getränke und Laugenbrezen ausgaben. Die Musikkapelle Mühlheim gastierte mit Konzertmusik und Märschen.
Schließlich nochmals Gesang mit Klavier und Flöte bei Kerzenschein in der Pfarrkirche (22. 15 – 23. 00 Uhr) zu Ehren der Gottesmutter Maria.
Hier besonders Dank an Flötistin Maria Raiger (Mattighofen), Eva Freistetter Gesang, und Prof. Thomas Pumberger am Klavier. Texte zur Meditation von Magdalena Gradinger.
Danke auch für das Aufstellen der Bänke und schöner Blumenschmuck in der Kirche.
Der ganze Abend war uns vom Wetter her ebenfalls gut gesonnen.
Danke für die Fotos Hr. Kons. Karl Schwandtner.
Pf. Franz Strasser, 30. 5. 2026