Wie wird die Pfarrgemeinderatswahl 2027 zu einem stärkenden Projekt für unsere Pfarrgemeinde? Es liegt auch in den Köpfen, Herzen und Händen der amtierenden Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten, dass die PGR-Wahl gut läuft. Zu den PGR-Wahl-Auftakttreffen eingeladen sind die Pfarrgemeinderats-Mitglieder und alle Pfarrgemeinde-Mitglieder, die am Gelingen der PGR-Wahl interessiert sind.
Nun ist er fertig ausgewertet, am 1. April 2025 wurde er ONLINE präsentiert: Die österreichweiter Befragung der Pfarrgemeinderät:innen "PGR-Kompass 2024" brachte repräsentative Ergebnisse.
Ein All-Inclusiv-Angebot für PGR-Klausuren haben Franz Kogler und Johannes Brandl für das neu organisierte "Haus der Achtsamkeit" (Marienheim) in Grünau entwickelt.
Beide PGR-Klausurbegleiter stehen auch selber für die Begleitung zur Verfügung. Sehr zu empfehlen!
Danke an alle, die beim PGR-Kompass mitgemacht haben und dafür gesorgt haben, dass gute Daten rund um die Pfarrgemeinderäte in Österreich vorliegen. Über 3100 PGRs haben sich im Zeitraum 1.-22. Oktober durch die Befragung geklickt. Im Frühjahr 2025 werden die Ergebnisse präsentiert.
Bald sind sie wieder da, die Erdbeeren, die köstlichen ersten Früchte des Jahres. Über die Früchte aus den ersten zwei Jahren Pfarrgemeinderat geht es beim PGR-ONLINE-Frühlingstreffen.
An die 30 Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Seelsorgeteams aus den Pfarrgemeinden in der Pfarre Ennstal kamen am Samstag, 2. März 2024, im Pfarrheim Weyer zusammen. Sie waren der Einladung zum ersten Tag für Pfarrgemeinderäte unter dem Motto „Durchschnaufa“ gefolgt und nutzten diesen Samstagvormittag zum Atemholen und Auftanken.
Ein guter Abschluss einer PGR-Sitzung ist mindestens so wichtig wie ein guter Einstieg. Der Abschluss rundet inhaltlich ab und fängt die Stimmung der PGR-Mitglieder ein. Er kann die Inhalte der PGR-Sitzung spirituell und inhaltlich vertiefen. Der Abschluss kann aber auch die Sitzung reflektieren, Feedback einholen. Das hilft dem Sitzungsleiter, der Sitzungsleiterin, die PGR-Kultur weiterzuentwickeln.
Bernadette Hackl überreicht einen bunten Strauß an Anregungen für einen PGR-Sitzungs-Abschluss.
Barbara Thielly hat mit den PGR-Organisator:innen Michael Oberluggauer und Marcia Schobesberger vom Seelsorgeteam-Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde Treffling (Pfarre Mühlviertel Mitte) ein Interviewgespräch geführt, das sie für die 101. Ausgabe des „Trefflingers“ zu einem informativen Beitrag gebaut hat.
Die Seelsorgeteams leiten die Pfarrgemeinden in geteilter Verantwortung. Das tun sich nicht allein. Der Pfarrgemeinderat trägt denkend und handelnd die Verantwortung für die Pfarrgemeinde mit.
PGR-Organisator:innen und PGR-Obleute haben ein Gespür für einzelne Personen im Pfarrgemeinderat - und für das gesamte Gremium. Geht es dem Pfarrgemeinderat gut, geht es auch der Pfarrgemeinde gut. Wenn es holpert und spannt, leiden irgendwann alle.
Hier ist eine Auswahl der Ergebnisse des PGR-Kompasses 2024, mit denen im Pfarrgemeinderat gearbeitet werden kann: Diese vier Bereiche wurden methodisch umgesetzt.
Welche Eigenschaftswörter würden Sie Ihrem Pfarrgemeinderat zuordnen? Und welche ihr:e Sitznachbar:in in der PGR-Sitzung? Gemütlich? Klar? Humorvoll? Kreativ? Zukunftsorientiert? 16 Eigenschaftswörter stehen bereits auf jeweils einer Karte. Für eigene Begriffe gibt es Blanko-Karten, die mit eigenen Eigenschaftswörtern beschrieben werden können. Mit Methodenanleitungen!
Welche Benefits bietet die Mitgliedschaft im PGR? Was bringt mir es mir ganz persönlich, mich im Pfarrgemeinderat zu beteiligen und zu engagieren?
TIPP: Die Ergebnisse der Austauschrunde sind Fundgruben für die Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarre und in der Pfarrgemeinde: Pfarrblatt, Homepage, Social Media
Was habe ich als individuelle Person davon, mich im PGR zu engagieren? Welche Benefits bietet die Mitgliedschaft im PGR? Was bringt mir es mir ganz persönlich, mich im Pfarrgemeinderat zu beteiligen und zu engagieren?
Christine Gruber-Reichinger und Hans Traunwieser vom Dekanat Aspach-Altheim bereiteten zusammen mit mir das regionale PGR-Treffen am 30. Jänner 2025 in Mettmach vor (s.o.). Sehr schnell einigten wir uns auf das Bild des Gartens, mit dem wir in Bezug auf den Pfarrgemeinderat arbeiten wollen.
Die Verständigung über grundlegende Themen ist eine Hauptaufgabe der Pfarrgemeinderäte. Grundsatzthemen tauchen immer dann auf, wenn ein Angebot nicht mehr funktioniert oder sich ein Mitglied des Pfarrgemeinderates oder ein PGR-Fachteam mit einer neuen Idee in den PGR einbringt.
Caritas im Sinne der Nächstenliebe bedeutet für Regionalkoordinatorin Maya Bürk, Menschen in Not zu unterstützen, in dieser Vielfalt: Inklusion, Sozialberatung, Nothilfe. Die Pfarrcaritas ist für sie ein niedrigschwelliges Angebot.
Mitte der PGR-Periode, oder eigentlich sind wir schon ein bisschen drüber.
Das ist die Zeit, zu der Pfarrgemeinderäte schon einmal einen "Hänger" haben. Im ersten Jahr sind wir voller Ideen und Elan.
Im zweiten Jahr stellt sich Routine ein.
Im dritten Jahr kann diese Routine schon wieder langweilig werden, das Gefühl entsteht, es braucht einen etwas anderen Akzent. Nur Routine funktioniert auch nicht, PGR-Arbeit lebt wie vieles andere aus einer guten Mischung von Routine und neuen Impulsen, von Vertrautheit und Spannendem.
Ein Thema, das nachdenkliche Gespräche in den Fachschulungen "PGR-Organisation" 2023/24 auslöste, war das Thema "Interne Information für alle Pfarrgemeinde-Aktiven".
Vor Weihnachten habe ich mich mit einer frisch geschulten "PGR-Organisatorin" aus einer Pfarrgemeinde der am 1.1.2024 errichteten neuen Pfarre "Mühlviertel Mitte" unterhalten. Sie meinte, dass es mehr als vier Sitzungen im Arbeitsjahr brauche, um im Pfarrgemeinderat schneller in eine gemeinsame Dynamik zu kommen, sich besser kennenzulernen und bei den Themen dranbleiben zu können. Als Mitglied in einem Pfarrgemeinderat kann ich ihr nur zustimmen.
Immer wieder kommt es vor, dass sich Gespräche und Diskussionen - auch im Pfarrgemeinderat - im Kreis drehen und man auf einmal wieder beim Ausgangspunkt landet. Das zu erkennen und zu benennen ist ein wertvoller Beitrag für die Entwicklung der Debattenkultur im Pfarrgemeinderat. Das kann und soll von jedem PGR-Mitglied kommen.
Denn eigentlich wünschen wir uns, gemeinsam beim Thema zumindest einen kleinen Schritt weiterzukommen, und das Benennen ist ein erster Schritt dazu.
Bei der "Jahresveranstaltung für die Pfarrgemeinderäte" am 20. Jänner 2024 im Bildungshaus Schloss Puchberg stellen Reinhard Wimmer und Beate Schlager-Stemmer einfache Debattenwerkzeuge vor, die auch gleich ausprobiert werden können. Damit Gutes weitergeführt und Neues begonnen werden kann.
Rund um die Facheinführungen für die Personen, die die Seelsorgeteam-Funktion "PGR-Organisation" übernehmen, bekommen wir oft die Anfrage: Was kann eine Pfarrgemeindeleitung (neu: Seelsorgeteam) entscheiden? Was gehört in den Pfarrgemeinderat? Die Tagesordnung erstellt im bisherigen Modell die Pfarrgemeinderatsleitung, im neuen Modell das Seelsorgeteam, auf Initiative des/der PGR-Organisators:in. Dort wird entschieden, welche Themen zum Zug kommen und in welcher Ausführlichkeit (Information 5 min.; Ideensammlung 10 min.; ausführliche Beschäftigung mit dem Thema 40 min.)
Auf Anregungen von Susanne Piermayr, PGR-Obfrau in Ottnang, haben wir das PGR-Motto mit zwei Schriftzügen versehen, die zur Mitarbeit einladen. Diese Motto-Variante kann im Pfarrblatt, auf Aushängen und auf der Homepage zum Einsatz kommen.
Der PGR Ottnang hat es bei der Mitarbeiter:innensuche für die Friedhofs-Neugestaltung auch gleich zum Einsatz gebracht. Danke an den PGR der Pfarre Ottnang, dass wir dieses kreative Blatt (Jedem:r sein:ihr besonderer Sessel!) als Anregung weiterleiten dürfen.
Rückblick auf der erste vollständige PGR-Wirkungsjahr
Vorausblick auf das zweite PGR-Jahr
Der Pfarrgemeinderat plant Seelsorge. Seelsorge macht Mut und baut auf. Seelsorgliches Denken darf und soll daher auch in das Gremium selber hineinreichen.
Freude und die Wertschätzung über das, was der PGR als Gremium und seine Mitglieder in Spezialaufgaben geleistet haben, ein wichtiges Element des Pfarrgemeinderats-Wirkens. Der Rückblick mit Zufriedenheit ist auch die beste Basis für einen Vorausblick auf das zweite PGR-Jahr.
1. Reflexion des ersten PGR-Jahres in der letzten PGR-Sitzung:
A: Wo waren wir in diesem ersten vollständigen PGR-Arbeitsjahr dran? (Tipp: PGR-Protokolle durchschauen)
B: Wie ist es uns als PGR-Gremium ergangen?
2. Planung bzw. Vorausblick auf das zweite Pfarrgemeinderats-Jahr: Sitzungen und Klausuren o.ä.
A: Termine, Charakter und Fixpunkte in den Sitzungen: ...
B: Wie schaffen wir uns ein Setting, in dem wir mehr Zeit haben als in einer abendlichen PGR-Plenumssitzung? Z.B. PGR-Klausur, Pilgerung etc. Wie wollen wir diese Zeit nützen
PGR-Plenumssitzungen finden am Abend statt, nach einem Tag mit Aufgaben in Beruf, Ehrenamt und Familie. Gut, wenn wir ein paar aktivierende Methoden bei der Hand haben, damit eine aktive Teilnahme gelingt.
Das Bibelgespräch im Pfarrgemeinderat ist eine solche Methode - im Plenum oder in Zweiergruppen.
Oder Sie arbeiten mit den 8 Impulskarten zur Aktivierung am Beginn der PGR-Plenumssitzung:
Bibelstelle vom Tag oder eine andere Bibelstelle lesen, z.B. Psalm 72 (ev. Ausschnitt)
Die Impulskarten mit den Fragen nach unten auf dem Tisch auflegen. Manche Fragen kommen je nach Mitgliederzahl im Pfarrgemeinderat zwei- bis dreimal vor.
Die PGR-Mitglieder auffordern, eine Karte zu ziehen. Wenn eine Person gar nichts mit der daraufstehenden Frage anfangen kann, gibt es die Möglichkeit, diese Karte wieder auf den Tisch zu legen und eine neue Frage zu ziehen.
Die Fragen werden in der Runde beantwortet. Wer eine Verbindung zur Bibelstelle entdeckt, ist eingeladen, diese zu nennen.
Auf diese Weise aktiviert in die weiteren Themen der Sitzung bearbeiten.
Wenn Themen immer wieder auftauchen, ohne erkennbaren Fortschritt, hilft es, neue Blickwinkel einzunehmen: Aus der Ferne zu fokussieren, einen Detailblick machen, eine neue Brille aufsetzen.
Viele Pfarrgemeinderäte sind gerade im ersten Wirkungsjahr voller Handlungsimpulse, was alles getan werden muss und welche Zielgruppen erreicht werden sollen.
Im Interview mit PGR on.line erzählt PGR-Organisatorin Christina Rupprecht, wie das Seelsorgeteam die Pfarrgemeinderatsarbeit offener macht, warum die Pfarrgemeinde Linz-St. Konrad (Pfarre Linz-Mitte) jährlich in Klausur geht und wie es gut möglich ist, Beruf, zwei kleine Kinder und eine verantwortungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit unter einen Hut zu bringen.
Der Pfarrgemeinderat Pichl bei Wels gibt Einblick in seine Herbstsitzung. Wieviel man in einer Abendsitzung alles voranbringen kann! Dank guter Leitung und der Bereitschaft, sich einzubringen.
Andrea Maier (PGR-Organisatorin, geb. 1979), Hildegard Baumann (Caritas-Grundfunktionskoordinatorin, geb. 1959) und Peter Hammerl (Stellv. Finanzverantwortlicher im Seelsorgeteam, geb. 1981) geben Einblick in das Wirken des Pfarrgemeinderates St. Radegund.
Zugegeben, es war keine Idee des Pfarrgemeinderates, aber als die virale Social-Media Aktion "Baumpflanz-Challenge" im Sommer 2025 auch den Pfarrgemeinderat Pichl erreichte, ließ der PGR sich nicht lumpen. Flugs wurde ein Platz im Garten der Krabbelstube ausgesucht und ein Baum besorgt. Im Schneeball-System ging die Challenge über ein Online-Video mit einer weiteren Gruppe weiter.
Das Ziel der Baumpflanz-Challenges ist, die Umgebung der Menschen lebenswerter zu machen. Das ist ganz im Sinne der Schöpfungsverantwortung der Christ:innen, daher passte der PGR gut in die Reihe hinein.