Irmgard war die Frau des deutschen Kaiser Lothars I. und zusammen mit ihrer Tochter Gründerin der Frauenabtei Erstein im Elsass, wo sie bestattet ist.
Hl. Maria Josepha Sancho de Guerra
* 7. September 1842, Vitoria, Spanien
Maria Josepha Sancho de Guerra, Gründerin des »Institutes der Barmherzigen Schwestern Dienerinnen Jesu«, wurde am 7. September 1842 in Vitoria/Spanien geboren. Mit dem Gedanken, Ordensschwester zu werden, trug sich Maria Josepha schon von Jugend an. Mit vier weiteren Gefährtinnen beabsichtigte sie, ein neues Institut zu gründen. Es hatte bald eine eigene Konstitution mit entsprechenden Direktiven unter dem Namen »Barmherzige Schwestern Dienerinnen Jesu«. Maria Josepha starb in Bilbao am 20. März 1912 nach einer schweren Krankheit, an der sie seit 1894 litt, im Ruf der Heiligkeit. Die Seligsprechung erfolgte 1992; die Heiligsprechung am 1. Oktober 2000.
Hl. Wolfram von Sens
* Mitte des 7. Jahrhun, Milly-la-Fôret im Dép. Seine-et-Oise, Frankreich
† 20. März 700, Frankreich
Erzbischof von Sens
Wolfram, Sohn eines Kriegers von König Chlodwig II. von Neustrien und Burgund, übertrug seinen Besitz in Maurilly an die Abtei Fontenelle - dem heutigen St-Wandrille. Um 693 wurde er Erzbischof von Sens. 700 verlegte er seinen Bischofssitz nach Fontenelle und leistete zusammen mit Willibrord Missionsarbeit in Friesland. Er taufte der Überlieferung nach viele Friesen, darunter einen Sohn von Herzog Radbod, und bekämpfte erfolgreich die heidnische Sitte des Kinderopfers. Im Alter gab er sein Bischofsamt auf und kehrte er als einfacher Mönch nach Fontenelle zurück.
An einem 31. März vor 772 wurden Wolframs Gebeine erhoben. Zwei Lebensgeschichten betonen seine Heiligkeit; eine wurde um 800 von einem Mönch Jonas aus Fontenelle verfasst, ein Hymnus stammt aus dem 9. oder 1o. Jahrhundert. Teile seiner Gebeine wurden 1027 in die Kollegiatskirche St-Vulfran nach Abbéville übertragen.
Sel. Baptista Spagnoli
* 17. April 1447, Mantua, Italien
† 20. März 1516
Priester, Generalprior
Baptista trat im Alter von 15 Jahren dem Karmelitenorden im Reformkloster in Ferrara bei. Zwischen 1483 und 1516 begleitete er sechsmal das Amt des Generalvikars in der Reformkongregation von Mantua, 1513 wurde er Generalprior des Ordens. Dieses Amt legte er bald schon nieder, da seine Vorstellungen einer Reform des Ordens scheiterten.
Durch seine Schriften und Dichtungen wurde Baptista Spagnoli zu einem der bekanntesten Humanisten seiner Zeit, befreundet mit Erasmus von Rotterdam und dem damals wichtigsten italienischen Philosophen, Pico della Mirandola. Er schrieb moralphilosophische und apologetische Werke sowie 55.000 Verse in neulateinischer Sprache, weshalb er als christlicher Vergil galt.
1 zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden darauf aus waren, ihn zu töten.
2 Das Laubhüttenfest der Juden war nahe.
10 Als seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht öffentlich, sondern heimlich.
25 Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie töten wollen?
26 Und doch redet er in aller Öffentlichkeit, und man lässt ihn gewähren. Sollte der Hohe Rat wirklich erkannt haben, dass er der Messias ist?
27 Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Messias kommt, weiß niemand, woher er stammt.
28 Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit. Ihr kennt ihn nur nicht.
29 Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat.
30 Da wollten sie ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
1786 kam der marmorne Taufstein aus der Pfarrkirche St. Martin nach Sigharting und erhielt seinen jetzigen Platz im Rahmen der Neugestaltung des Altarraumes.
Schon vor der Pfarrgründung muss die Kapelle eine kleines Orgelwerk gehabt haben, da abwechselnd die Schulmeister von Diersbach und Taufkirchen bei den Pürchingerischen Stiftmessen zu spielen hatten.