Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
In jener Zeit
31 verließ Jesus das Gebiet von Tyrus und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekápolis.
32 Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen.
33 Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel;
34 danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: Éffata!, das heißt: Öffne dich!
35 Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden.
36 Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten sie es.
37 Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.
Paulus (sein erster Name war Saulus) hat eigentlich früher die Christen verfolgt. Aber eine wunderbare Begegnung mit dem auferstandenen Christus veränderte sein Leben radikal. Im ersten Jahrhundert nach Christus reiste der Apostel Paulus und andere Missionare durch das römische Reich und bekehrten viele Menschen zum Christentum. Paulus unternahm von Jerusalem aus drei lange Reisen im östlichen Mittelmehrgebiet. Hier gründete er zahlreiche christliche Gemeinden. Auf seiner vierten Reise gelangte er nach Rom, wo er von Kaiser Nero zum Tode verurteilt wurde.