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Er trat in jungen Jahren in
das im Geist Clunys reformierte Kloster St. Blasien im Schwarzwald
ein, wo er 1094 Subprior und später im Stift Göttweig
Prior wurde.
Berthold, 1111 zum ersten
Abt von Garsten gewählt, formte durch seine Persönlichkeit
Garsten zu einem vorbildlichen Kloster. Er galt als Vater der
Armen.
Nach mehr als 30-jähriger
mustergültiger Regierung starb er in der Nacht vom 27. auf
den 28. Juli 1142. Seine Nachwelt ehrte ihn sehr bald als Heiligen,
und sein Grabmal
in der Stiftskirche wurde zu einer Stätte der Verehrung.
Im 13. Jahrhundert gestattete
der Bischof von Passau für den 27. Juli die Einschreibung
Bertholds in das Verzeichnis der Heiligen. Die offizielle Anerkennung
des Kults durch Rom erfolgte erst 1970. |