Unter dem Titel „Von Wien bis heute" verbindet das Lombardini Quartett zwei Epochen einer Stadt: Joseph Haydn legte mit seinen Quartetten einen wesentlichen Grundstein für die Gattung, und auch seine Zeitgenossen Wolfgang Amadeus Mozart und Florian Leopold Gassmann prägten die frühen Entwicklungen der Streichquartetttradition. Diesen Werken der Wiener Vorklassik stellt das Quartett eine zeitgenössische Komposition des Soundartisten noid (aka Arnold Haberl) gegenüber, in der reale Vogelstimmen auf die urbane Gegenwart treffen. noid ist ein österreichischer Improvisationskünstler, Komponist und Klangkünstler.
Lombardini Quartett, das sind:
Elisabeth Wiesbauer – Violine
Boyana Maynalovska – Violine
Rosi Haberl – Viola
Cecilia Sipos – Violoncello
Das Ensemble wurde nach der venezianischen Violinvirtuosin und Komponistin Maddalena Laura Lombardini Sirmen (1745–1818) benannt, die im 18. Jahrhundert eine Karriere als Berufsmusikerin verwirklichen konnte, eine Ausnahmeerscheinung. Sie dient den Künstlerinnen als Inspiration.
Karten zum Preis von 20 € sind an der Abendkassa erhältlich, können aber auch telefonisch in der Bibliothek Garsten(07252 43281) bzw. pfarre.garsten@dioezese-linz.at reserviert werden
